Deutsche Telekom: Alle Haushalte sollen bis 2030 Glasfaser bekommen
Die Deutsche Telekom ist nun offenbar auch zum Schluss gekommen, dass die dünnen Kupferdrähte auf der letzten Meile nicht ewig weitergenutzt werden können. Jetzt will das Unternehmen deutlich mehr Glasfaser-Anschlüsse legen.
Wie der Konzern heute mitteilte, wolle man sich dafür einsetzen, dass bis zum Jahr 2030 alle Haushalte in Deutschland die Möglichkeit bekommen, direkt über eine Glasfaser mit einem Internet-Anschluss ausgestattet zu werden. Dafür will man das eigene Ausbau-Tempo steigern. Allerdings ist dem Bonner Unternehmen auch klar, dass man selbst nicht alles stemmen kann und sucht daher nach Kooperationen mit anderen Betreibern.
Die Telekom hat nach eigenen Angaben in diesem Jahr die Voraussetzungen geschaffen, 600.000 weitere Haushalte direkt mit Glasfaser-Anschlüssen versorgen zu können. Im Jahr zuvor hatte man erst zu 270.000 Haushalten entsprechende Leitungen verlegt. Um allerdings die genannten Ziele zu erreichen, muss mehr passieren. Die Telekom will daher den Ausbau auf rund 2 Millionen Haushalte jährlich steigern.
Auf der Seite der Nutzer wird sich der nun eingeschlagene Weg in Form des neuen Speedport Smart 4 Plus-Routers zeigen. Das Gerät, das bei der Buchung eines Glasfaser-Anschlusses bereitgestellt wird, kommt mit einer optischen Schnittstelle daher und reicht die Breitband-Anbindung dann unter anderem mit Wi-Fi 6 an die Nutzer weiter.
Großer Internet-Vergleichs-Rechner
Die Telekom hat nach eigenen Angaben in diesem Jahr die Voraussetzungen geschaffen, 600.000 weitere Haushalte direkt mit Glasfaser-Anschlüssen versorgen zu können. Im Jahr zuvor hatte man erst zu 270.000 Haushalten entsprechende Leitungen verlegt. Um allerdings die genannten Ziele zu erreichen, muss mehr passieren. Die Telekom will daher den Ausbau auf rund 2 Millionen Haushalte jährlich steigern.
Fiber Factory soll es richten
Intern hat die Telekom in ihrem Technik-Bereich dafür die Fiber Factory aufgebaut. Hier sind 13.000 Beschäftigte eingebunden, um den beschleunigten FTTH-Ausbau umzusetzen. Das wird allerdings nicht reichen, um flächendeckend das ganze Land zu versorgen. "Die Digitalisierung Deutschlands ist eine Aufgabe für die gesamte Gesellschaft", sagte Srini Gopalan, Deutschland-Vorstand der Telekom. Daher sollen alle Formen von Kooperationen - auch mit verschiedenen Stadtnetz-Betreibern und auch Wettbewerbern - genutzt werden, um das Infrastruktur-Projekt umzusetzen.Auf der Seite der Nutzer wird sich der nun eingeschlagene Weg in Form des neuen Speedport Smart 4 Plus-Routers zeigen. Das Gerät, das bei der Buchung eines Glasfaser-Anschlusses bereitgestellt wird, kommt mit einer optischen Schnittstelle daher und reicht die Breitband-Anbindung dann unter anderem mit Wi-Fi 6 an die Nutzer weiter.
Großer Internet-Vergleichs-Rechner
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Christian Kahle
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