Vodafone ändert Glasfaser-Strategie:
Kabelnetz bekommt Priorität
Der Netzbetreiber Vodafone fährt die bisher agressive Vermarktung seines Glasfasernetzes vorerst wieder stark zurück. Statt möglichst viele neue Kunden anbinden zu wollen, soll der Ausbau des Glasfasernetzes nun vor allem den Nutzern von Kabelnetz-Anschlüssen zugutekommen.
Vodafone hat inzwischen einen Zeitungsbericht bestätigt, laut dem man die Strategie rund um das Glasfasernetz des Unternehmens ändert. Bisher hatte Vodafone große Versprechungen gemacht und neben dem Ausbau des Kabelnetzes auch massive Investitionen in Glasfaseranschlüsse angekündigt, die direkt bis zum Kunden gelegt werden sollten.
Man wolle dem Hunger nach immer mehr Bandbreite mit seinen Investitionen gerecht werden, weshalb man jetzt einige Pläne für den künftigen Glasfaser-Ausbau anpasst, so das Unternehmen. In den nächsten 15 Monaten sollen daher vor allem bereits beauftragte Projekte fertiggestellt werden. Neue Vorhaben will man vor allem im Rahmen geförderter Gemeindeprojekte akquirieren, wobei auch bei Gewerbegebieten mit besonders großer Nachfrage neue Glasfaser-Anbindungen erfolgen sollen.
Dass das Unternehmen seine Glasfaserstrategie ändert, überrascht angesichts der im Kabelnetz des Konzerns in Deutschland bestehenden Probleme nicht wirklich. So bietet Vodafone zwar vielerorts Kabelanschlüsse mit maximalen Downstream-Datenraten von bis zu einem Gigabit pro Sekunde an, doch geraten die Kapazitäten bei vielen Kunden in Spitzenzeiten immer wieder an ihre Grenzen. Die Zahl der Beschwerden über fehlende Bandbreite von Vodafone-Kabelkunden ist daher seit geraumer Zeit immer wieder erhöht.
Vodafone will erstmal bestehende Aufträge abarbeiten
Im Zuge der jetzt erfolgenden Strategieänderung will sich das Unternehmen zunächst darauf konzentrieren, seine bisher geschlossenen Verträge für den Anschluss von 23.000 Firmen und 150.000 Haushalten in ganz Deutschland an das Glasfasernetz umzusetzen. Darüber hinaus soll zwar weiterhin in Glasfaser-Infrastruktur investiert werden, dies soll aber vor allem den eigenen Kabelnetzen zu mehr Kapazität verhelfen.Man wolle dem Hunger nach immer mehr Bandbreite mit seinen Investitionen gerecht werden, weshalb man jetzt einige Pläne für den künftigen Glasfaser-Ausbau anpasst, so das Unternehmen. In den nächsten 15 Monaten sollen daher vor allem bereits beauftragte Projekte fertiggestellt werden. Neue Vorhaben will man vor allem im Rahmen geförderter Gemeindeprojekte akquirieren, wobei auch bei Gewerbegebieten mit besonders großer Nachfrage neue Glasfaser-Anbindungen erfolgen sollen.
Dass das Unternehmen seine Glasfaserstrategie ändert, überrascht angesichts der im Kabelnetz des Konzerns in Deutschland bestehenden Probleme nicht wirklich. So bietet Vodafone zwar vielerorts Kabelanschlüsse mit maximalen Downstream-Datenraten von bis zu einem Gigabit pro Sekunde an, doch geraten die Kapazitäten bei vielen Kunden in Spitzenzeiten immer wieder an ihre Grenzen. Die Zahl der Beschwerden über fehlende Bandbreite von Vodafone-Kabelkunden ist daher seit geraumer Zeit immer wieder erhöht.
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