Keine Überraschung: Die Glasfaser-Ziele werden wohl nicht erreicht
Es dürfte kaum jemanden überraschen, der sich ein wenig mit der Materie beschäftigt: Die Ziele der Bundesregierung für den Glasfaserausbau sind vom heutigen Stand aus eigentlich so gut wie nicht mehr zu erreichen.
Im Koalitionsvertrag ist festgehalten, dass bis zum Jahr 2025 zumindest alle Regionen und Orte an den Glasfaser-Backbone angebunden sein sollen. Möglichst soll die Lichtleitung aber direkt bis in die Häuser gehen. Allerdings ist man von einer auch nur halbwegs flächendeckenden Glasfaser-Infrastruktur noch extrem weit entfernt und um halbwegs in Richtung der Zielmarke zu kommen, müssten die aktuell laufenden Ausbauprojekte um ein vielfaches größer ausfallen, wie aus einem Bericht des ARD-Magazins Kontraste hervorgeht.
Bis heute sind nach den Daten der Bundesnetzagentur 13,8 Prozent aller Haushalte in Deutschland mit der Möglichkeit ausgestattet, eine Netzanbindung via Glasfaser und einer Bandbreite von einem Gigabit pro Sekunde zu bekommen. Das sieht in anderen EU-Ländern deutlich besser aus. Im kleineren Lettland kommt man bereits auf eine Abdeckung von 90 Prozent. Deutschland liegt aber auch deutlich unter dem EU-Durchschnitt von 33,5 Prozent.
Eine flächendeckende Glasfaser-Infrastruktur ist notwendig, um ein zukunftsfähiges Datennetz aufzubauen. Die Bedeutung dessen wird einigen gerade in der Corona-Krise klarer, wo nun zahlreiche Menschen im Homeoffice arbeiten und auch die Kinder über die Leitung mit ihren Schulen verbunden sind. Zukünftig wird es aber noch weitaus weitergehende Anwendungen geben, die auf stabile und schnelle Verbindungen angewiesen sind. Mit dem aktuellen Flickenteppich aus diversen Technologien, Daten nur behelfsmäßg über zu anderen Zwecken entwickelte Netze schicken, ist das kaum zu machen.
Großer Internet-Vergleichs-Rechner
Bis heute sind nach den Daten der Bundesnetzagentur 13,8 Prozent aller Haushalte in Deutschland mit der Möglichkeit ausgestattet, eine Netzanbindung via Glasfaser und einer Bandbreite von einem Gigabit pro Sekunde zu bekommen. Das sieht in anderen EU-Ländern deutlich besser aus. Im kleineren Lettland kommt man bereits auf eine Abdeckung von 90 Prozent. Deutschland liegt aber auch deutlich unter dem EU-Durchschnitt von 33,5 Prozent.
Glas ist Zukunft
In ganz Deutschland gab es im vergangenen Sommer laut offiziellen Daten der Bundesregierung 84 Kommunen, in denen alle Haushalte per Glasfaser erreicht werden. 11.305 sollen es irgendwann einmal werden. Dass dies binnen der kommenden vier Jahre zu schaffen sein könnte, dürfte nicht einmal der größte Optimist glauben.Eine flächendeckende Glasfaser-Infrastruktur ist notwendig, um ein zukunftsfähiges Datennetz aufzubauen. Die Bedeutung dessen wird einigen gerade in der Corona-Krise klarer, wo nun zahlreiche Menschen im Homeoffice arbeiten und auch die Kinder über die Leitung mit ihren Schulen verbunden sind. Zukünftig wird es aber noch weitaus weitergehende Anwendungen geben, die auf stabile und schnelle Verbindungen angewiesen sind. Mit dem aktuellen Flickenteppich aus diversen Technologien, Daten nur behelfsmäßg über zu anderen Zwecken entwickelte Netze schicken, ist das kaum zu machen.
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