Nicht genug Spalten in Excel:
Skandal um britische Coronavirus-Statistik
In Großbritannien ist es zu einem handfesten Skandal wegen schwerwiegender Fehler bei der Nachverfolgung der Kontakte von Personen gekommen, die mit dem neuartigen Coronavirus infiziert sind. Offenbar gab es Probleme mit der maximalen Anzahl von Spalten in Microsoft Excel.
Wie die Daily Mail und die BBC berichtet, wurden jüngst knapp 16.000 Infektionen mit dem Coronavirus nicht erfasst, weil es Probleme mit der bei der Datenverarbeitung verwendeten Software gab. Insgesamt wurden in der letzten Wochen 15.841 Fälle nicht ordnungsgemäß von der zuständigen Behörde erfasst, so dass die bei Infektionsmeldungen übliche Nachverfolgung der Kontaktpersonen nicht rechzeitig anlaufen konnte.
Angeblich entstand das Problem, weil die für die Erfassung von Neuinfektionen zuständigen Mitarbeiter mit einer einzigen Excel-Tabelle arbeiteten, die aufgrund der Vielzahl der Einträge an ihre Grenzen kam. Es habe "technische Probleme" gegeben, weil die Excel-Tabelle mit den Resultaten aus durchgeführten Tests auf Infektion mit dem neuartigen Coronavirus ihre "maximale Größe erreichte und sich nicht mehr aktualisierte", heißt es.
PHE bestätigte lediglich, dass man technische Probleme bei der Datenverarbeitung hatte, so dass die Behörden die Angaben über positive Corona-Tests nicht wie üblich online austauschen konnten. Tatsächlich gibt es Grenzen bei der Zahl von Spalten und Zeilen, die Microsofts Excel-Dateien enthalten können. Aktuell sind bis zu 16.384 Spalten mit maximal 1.048.576 Zeilen möglich.
Wegen der großen Zahl von ungemeldeten Infektionen kommt es jetzt zu massiven Verzögerungen bei der Nachverfolung der Kontakte der betroffenen Personen. Daraus ergibt sich die Gefahr, dass eine ebenfalls große Zahl von weiteren Infektionen unentdeckt bleibt, was die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus beschleunigen könnte.
Angeblich entstand das Problem, weil die für die Erfassung von Neuinfektionen zuständigen Mitarbeiter mit einer einzigen Excel-Tabelle arbeiteten, die aufgrund der Vielzahl der Einträge an ihre Grenzen kam. Es habe "technische Probleme" gegeben, weil die Excel-Tabelle mit den Resultaten aus durchgeführten Tests auf Infektion mit dem neuartigen Coronavirus ihre "maximale Größe erreichte und sich nicht mehr aktualisierte", heißt es.
Des Problems Lösung: Mehrere Excel-Tabellen!
Inzwischen soll das Problem den Berichten aus Großbritannien zufolge behoben worden sein. Die Lösung ist offenbar sehr simpel: der Datensatz sei mittlerweile auf mehrere Excel-Dateien verteilt worden. Eine offizielle Bestätigung durch die beteiligten Behörden Public Health England (PHE) und das Test & Trace-Programm der britischen Regierung steht allerdings noch aus, da sich die zuständigen Stellen gegenseitig für die Probleme verantwortlich machen.PHE bestätigte lediglich, dass man technische Probleme bei der Datenverarbeitung hatte, so dass die Behörden die Angaben über positive Corona-Tests nicht wie üblich online austauschen konnten. Tatsächlich gibt es Grenzen bei der Zahl von Spalten und Zeilen, die Microsofts Excel-Dateien enthalten können. Aktuell sind bis zu 16.384 Spalten mit maximal 1.048.576 Zeilen möglich.
Wegen der großen Zahl von ungemeldeten Infektionen kommt es jetzt zu massiven Verzögerungen bei der Nachverfolung der Kontakte der betroffenen Personen. Daraus ergibt sich die Gefahr, dass eine ebenfalls große Zahl von weiteren Infektionen unentdeckt bleibt, was die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus beschleunigen könnte.
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