Trauerspiel: Mercedes kriegt seine elektrische A-Klasse nicht gebacken
Es zieht sich wie ein roter Faden durch die deutsche Autoindustrie: Nachdem VW mit weitreichenden Problemen mit dem ID3 zu kämpfen hatte, scheint jetzt auch Mercedes mit der Entwicklung seines kompakten E-Autos ins Schlingern zu geraten. Der Release in diesem Jahr klappt nicht.
Eigentlich sollte das Modell in der dritten Jahreshälfte vorgestellt werden und dann zum Ende des Jahres in den Verkauf gehen. Diese Pläne wurden jetzt aber um mindestens ein halbes Jahr verschoben, mit einem Start sei nicht mehr vor der zweiten Jahreshälfte 2021 zu rechnen. Natürlich spielt hier auch die Corona-Krise eine Rolle, der Bericht sieht aber vor allem andere Gründe für den verschobenen Start. Demnach hat Mercedes anhaltend Probleme bei der Beschaffung von Batteriezellen.
Mercedes selbst hat das Ziel ausgerufen, bis 2022 mehr als zehn vollelektrische Fahrzeuge auf dem Markt haben zu wollen. Man darf angesichts der aktuellen Probleme sehr gespannt sein, ob der Konzern dies auch wirklich erreichen kann.
Jetzt schafft auch Mercedes bei seinem Einsteiger E-Auto die Ziele nicht
Selbst wenn Konsumenten aktuell ein E-Auto kaufen wollten, von den großen deutschen Autobauern können sie diese nicht ohne lange Wartezeit erwarten. Nach weitreichenden und anhaltenden Problemen mit dem ID.3 - dem eigentlich als Vorzeige-E-Auto geplanten Start von VW in den Bereich - läuft es jetzt auch bei Mercedes alles andere als rund. Wie Autocar berichtet, kann das Unternehmen den geplanten Start des EQA, der elektrischen A-Klasse nicht halten.Mercedes Benz - Der Concept EQA
Eigentlich sollte das Modell in der dritten Jahreshälfte vorgestellt werden und dann zum Ende des Jahres in den Verkauf gehen. Diese Pläne wurden jetzt aber um mindestens ein halbes Jahr verschoben, mit einem Start sei nicht mehr vor der zweiten Jahreshälfte 2021 zu rechnen. Natürlich spielt hier auch die Corona-Krise eine Rolle, der Bericht sieht aber vor allem andere Gründe für den verschobenen Start. Demnach hat Mercedes anhaltend Probleme bei der Beschaffung von Batteriezellen.
Fabrik verkauft, jetzt wird's eng
Doch damit nicht genug: Mercedes soll sich sozusagen in Sachen Produktionskapazitäten selbst ein Bein gestellt haben. Eigentlich war die Fertigung des EQA für den Standort Rastatt geplant, wegen des Verkaufs einer Fabrik in Hambach, Frankreich, muss hier aber nun auch das geplante EQB-Modell vom Band rollen. Die entsprechende Umstrukturierung scheint aber ebenfalls große Probleme zu bereiten.Mercedes selbst hat das Ziel ausgerufen, bis 2022 mehr als zehn vollelektrische Fahrzeuge auf dem Markt haben zu wollen. Man darf angesichts der aktuellen Probleme sehr gespannt sein, ob der Konzern dies auch wirklich erreichen kann.
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