Peinlich: VW startet ID.3 nicht mit allen angekündigten Funktionen
Volkswagen will an den Plänen festhalten, das neue Elektro-Modell ID.3 noch im Sommer auf den Markt zu bringen. Allerdings wird es dann Medieninformationen nach mit einem deutlich abgespeckten Software-Funktionsumfang ausgestattet sein.
Das berichtet der Spiegel. Das Nachrichtenmagazin hatte in den letzten Tagen und Wochen schon einiges des internen Ärgers bei Volkswagen veröffentlicht und legt jetzt mit der Meldung nach, dass die Software-Probleme beim iD.3 anhalten. Schon im vergangenen Jahr hieß es (wir berichteten), dass VW auf erhebliche Probleme mit der ID.3-Software gestoßen war. Der Konzern hatte demnach mit so massiven Problemen zu kämpfen, dass die Fahrzeuge halbfertig - ohne einsatzbereite Software - zwischengelagert werden mussten. Seither ist gut ein halbes Jahr vergangen, doch bei der Technik ist VW laut dem Spiegel-Bericht noch nicht merklich weitergekommen.
Dann sollen die gröbsten noch ausstehenden Arbeiten an der Software erledigt sein.
Auf Nachfrage des Spiegels teilten die Wolfsburger mit, dass VW den ID.3 im Sommer noch mit dem wesentlichen Funktionsumfang ausliefern will. Zudem soll der Start der Bestellungen um einen Monat verlegt worden sein. Das sei vor allem durch die Coronakrise gekommen, bietet jetzt aber den Entwicklern noch etwas mehr Zeit, die Software zu optimieren. Ab August soll der ID.3 bei den VW-Händlern stehen.
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Zum Update dann in die Werkstatt
Denn wie es jetzt heißt, wird VW die ersten Modelle zunächst mit einem "reduzierten Digitalangebot" ausliefern. Später soll es dann ein Update geben, für das die ID.3-Fahrer dann aber in die Werkstatt müssen. Erst mit dem späteren Update sollen dann Funktionen freigeschaltet werden, für die Volkswagen bereits wirbt. In dem Spiegel-Bericht fehlen allerdings die konkreten Angaben, um welche Features es sich handelt. Laut den internen Informationen gibt es jetzt eine Deadline bis Ende Juni.Dann sollen die gröbsten noch ausstehenden Arbeiten an der Software erledigt sein.
Auf Nachfrage des Spiegels teilten die Wolfsburger mit, dass VW den ID.3 im Sommer noch mit dem wesentlichen Funktionsumfang ausliefern will. Zudem soll der Start der Bestellungen um einen Monat verlegt worden sein. Das sei vor allem durch die Coronakrise gekommen, bietet jetzt aber den Entwicklern noch etwas mehr Zeit, die Software zu optimieren. Ab August soll der ID.3 bei den VW-Händlern stehen.
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Nadine DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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