Unzulässige Abschalteinrichtung:
Mercedes schummelt bei der S-Klasse
Die deutsche Autoindustrie umwabern weiter die dunklen Wolken rund um die Schummelei bei Emissionen. Jetzt hat das Kraftfahrtbundesamt Mercedes-Benz zu einem Rückruf einiger Modelle der S-Klasse verpflichtet, da "unzulässige Abschalteinrichtungen" im Einsatz waren.
Der Rückruf des Kraftfahrtbundesamts bezieht sich auf folgende Modelle:
Wie heise in seinem Bericht schreibt, war der betroffene Motortyp zwischen 2015 und 2017 in diesen Modellen verbaut worden. 2017 hatte dann eine Anpassung mit einer neuen Ansteuerung und einem verbesserten Katalysator mit SCR-Technik dafür gesorgt, dass das beanstandete Verhalten nicht mehr auftritt. Darüber hinaus hatte Mercedes mit der Motor Version OM656 in diesem Jahr auch begonnen, einen neuen Motortyp zu verbauen.
Einige Modelle der S-Klasse haben beim Emissionskontrollsystems geschummelt
Es ist das zweite Mal in wenigen Wochen, dass das Kraftfahrtbundesamt gegenüber Mercedes einen Rückruf veranlassen muss. Wegen des Einsatzes von "unzulässigen Abschalteinrichtungen" wird der Autobauer dazu verpflichtet, einen Rückruf für bestimmte Modelle der S-Klasse durchzuführen. Das aktuelle Problem dreht sich um den Motor mit der Bezeichnung OM642, hier sei eine "unzulässige Reduzierung der Wirksamkeit des Emissionskontrollsystems" festgestellt worden.Der Rückruf des Kraftfahrtbundesamts bezieht sich auf folgende Modelle:
- S 350 BlueTEC
- S 350 d
- S 350 BlueTEC 4MATIC
- S 350 d 4MATIC
Wie heise in seinem Bericht schreibt, war der betroffene Motortyp zwischen 2015 und 2017 in diesen Modellen verbaut worden. 2017 hatte dann eine Anpassung mit einer neuen Ansteuerung und einem verbesserten Katalysator mit SCR-Technik dafür gesorgt, dass das beanstandete Verhalten nicht mehr auftritt. Darüber hinaus hatte Mercedes mit der Motor Version OM656 in diesem Jahr auch begonnen, einen neuen Motortyp zu verbauen.
Halter werden angeschrieben
Im nächsten Schritt erfolgt jetzt vom Kraftfahrtbundesamt eine Anschrift aller bekannten Halter der genannten Fahrzeugtypen. Die Behörde rät Betroffenen darüber hinaus, sich im Zweifelsfall an Mercedes Benz direkt oder eine Vertragswerkstatt zu wenden. Der Autobauer ist dazu verpflichtet, eine geprüfte Anpassung der Software der Motorsteuerung vorzunehmen. Mögliche Folgen: Sowohl Kraftstoff- als auch Harnstoff-Verbrauch des Katalysators erhöhen sich mit der Anpassung. Infografik: Dicke Luft in deutschen Großstädten
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