USA lassen jetzt Mitarbeiter von Huawei und Co. nicht mehr rein
Die Mitarbeiter diverser Technologie-Unternehmen mit Sitz in China müssen jetzt mit erheblichen Einschränkungen ihrer Einreise-Möglichkeiten in die USA rechnen. Die Regierung in Washington will die Visa-Vergabe deutlich einschränken.
Von der Maßnahme betroffen seien "chinesische Technologie-Unternehmen wie Huawei, die ein Regime, das weltweit Menschenrechtsverletzungen und Missbräuche begeht, umfassend unterstützen", erklärte US-Außenminister Mike Pompeo laut einem Bericht des US-Senders CNN. Einen Tag zuvor hatte sein Chef, US-Präsident Donald Trump, bereits weitergehende Schritte in seiner Auseinandersetzung mit China angekündigt.
Pompeo machte noch keine genaueren Angaben dazu, welche Unternehmen noch betroffen sein werden oder um wie viele Menschen, denen man das Visum verwehrt, es gehen wird. Klar ist allerdings, dass sich die Sache nicht auf den Lieblingsgegner Huawei beschränkt, sondern auch verschiedenste andere Firmen betroffen sein werden. Der Minister nannte hier konkret die Social Media-Plattform TikTok, die sich auch unter Jugendlichen in den USA großer Beliebtheit erfreut.
Die jünsten Maßnahmen resultieren dabei sowohl aus den früheren Auseinandersetzungen als auch aus neuen Ereignissen. Insbesondere die Gesetzesverschärfungen, die sich gegen die Hongkonger Bevölkerung richten, können hier als Hintergrund einer schärferen Gangart angesehen werden.
Pompeo bezeichnete Huawei in seinem Auftritt als Arm des Überwachungsstaates, der die Basis für die Zensur politischer Dissidenten und den Betrieb von Internierungslagern, in denen die muslimische Minderheit im Nordwesten des Landes eingesperrt wird, bildet. Im Zuge dessen ging er auch auf die Debatte um Huaweis Rolle im Mobilfunkausbau ein. "Telekommunikationsunternehmen in aller Welt sollten sich klarmachen: Wenn sie Geschäfte mit Huawei tätigen, machen sie Geschäfte mit Menschenrechtsverletzern."
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Pompeo machte noch keine genaueren Angaben dazu, welche Unternehmen noch betroffen sein werden oder um wie viele Menschen, denen man das Visum verwehrt, es gehen wird. Klar ist allerdings, dass sich die Sache nicht auf den Lieblingsgegner Huawei beschränkt, sondern auch verschiedenste andere Firmen betroffen sein werden. Der Minister nannte hier konkret die Social Media-Plattform TikTok, die sich auch unter Jugendlichen in den USA großer Beliebtheit erfreut.
Es geht einmal um alles
"Diese Regierung sieht eine große Notwendigkeit, die amerikanischen Bürger davor zu schützen, dass ihre Daten am Ende in den Händen der Kommunistischen Partei Chinas landen", erklärte Pompeo weiter. Die Visa-Sperre soll dann greifen, wenn man im Außenministerium zu dem Schluss kommt, dass die außenpolitischen Interessen der USA im Gegensatz zur Tätigkeit der jeweiligen Person stehen. Was das aber konkret bedeutet, bleibt unklar und dürfte einiger Willkür unterliegen.Die jünsten Maßnahmen resultieren dabei sowohl aus den früheren Auseinandersetzungen als auch aus neuen Ereignissen. Insbesondere die Gesetzesverschärfungen, die sich gegen die Hongkonger Bevölkerung richten, können hier als Hintergrund einer schärferen Gangart angesehen werden.
Pompeo bezeichnete Huawei in seinem Auftritt als Arm des Überwachungsstaates, der die Basis für die Zensur politischer Dissidenten und den Betrieb von Internierungslagern, in denen die muslimische Minderheit im Nordwesten des Landes eingesperrt wird, bildet. Im Zuge dessen ging er auch auf die Debatte um Huaweis Rolle im Mobilfunkausbau ein. "Telekommunikationsunternehmen in aller Welt sollten sich klarmachen: Wenn sie Geschäfte mit Huawei tätigen, machen sie Geschäfte mit Menschenrechtsverletzern."
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Christian Kahle
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