Wink zeigt, wie es mit Smart Home richtig falsch laufen kann
Für Smart Home gibt es viele interessante Anwendungsfelder. Dass der Bereich aber auch Probleme mit sich bringen kann, zeigt jetzt das Unternehmen Wink. Wie man den Benutzern mitteilt, stellt man auf ein Abo-Modell um. Wer nicht zahlt, kann seine Geräte nicht mehr nutzen.
"Wenn Sie sich nicht für ein Abonnement anmelden, können Sie über die App, die Sprachsteuerung oder die API nicht mehr auf Ihre Wink-Geräte zugreifen. Ihre Automatisierung wird am 13. Mai deaktiviert", so das Unternehmen. Wird ein Abonnement zu einem späteren Zeitpunkt abgeschlossen, stünden die Funktionen wieder bereit. Damit lässt das Unternehmen den Nutzern von der Ankündigung bis zur Umsetzung weniger als eine Woche Zeit, ihre Systeme im Zweifelsfall entsprechend umzustellen.
Ankündigung zur Umstellung auf Abo kommt plötzlich und ohne Vorwarnung
Abo-Modelle sind im Bereich der Smart-Home-Anwendungen keine Neuheit und unter anderem bei Sicherheitskamera-Systemen durchaus weit verbreitet. Das, was das Unternehmen Wink jetzt angekündigt hat, sorgt unter den Nutzern der Geräte aber für echte Empörung und offenen Zorn. Wie das Unternehmen unter der einfachen Überschrift "Wir stellen vor: Wink-Abonnement" am Mittwoch bekannt gab, führt man zum 13. Mai 2020 ein neues Abo-Modell ein. Die Folgen für Nutzer, die sich gegen das Abo entscheiden, sind radikal."Wenn Sie sich nicht für ein Abonnement anmelden, können Sie über die App, die Sprachsteuerung oder die API nicht mehr auf Ihre Wink-Geräte zugreifen. Ihre Automatisierung wird am 13. Mai deaktiviert", so das Unternehmen. Wird ein Abonnement zu einem späteren Zeitpunkt abgeschlossen, stünden die Funktionen wieder bereit. Damit lässt das Unternehmen den Nutzern von der Ankündigung bis zur Umsetzung weniger als eine Woche Zeit, ihre Systeme im Zweifelsfall entsprechend umzustellen.
Unschlüssige Aussagen
Wink verweist darauf, dass "langfristige Kosten und die jüngsten wirtschaftlichen Ereignisse" das Geschäft zusätzlich belastet hätten. Außerdem wolle man nicht "wie andere Anbieter" mit dem Verkauf von Nutzerdaten Kasse machen. Dies habe zu der Entscheidung geführt, ein Abo-Modell zu wählen, der monatliche Betrag sei "so gering wie möglich". An anderer Stelle schreibt man dann aber wieder, dass der neue Geldstrom für "Entwicklung und kontinuierliches Wachstum" nötig sei.
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