Smarte Kühlschränke nach wenigen Jahren nur noch dumme Maschinen
Die Sicherheitsprobleme im so genannten Smart Home sind nicht nur dort zu finden, wo elektronische Türschlösser geknackt oder WLAN-Kameras angezapft werden. Auch Kühlschränkte können schneller als gedacht zu großen, defekten Klötzen werden.
Das Problem besteht auch hier in den Support-Zeiträumen. Wenn die Hersteller keine Patches mehr bereitstellen, läuft man hier schlicht Gefahr, dass die heimischen Großgeräte von Angreifern mit Malware sabotiert werden. Ransomware wird schließlich zu einem echten Problem, wenn man nicht mehr nur Urlaubsfotos, sondern auch den Lebensmitteleinkauf für die Feiertage verliert.
Wie die Kollegen des britischen Magazins The Register berichten, kaufen ihre Landsleute nach Angaben von Verbraucherverbänden im Durchschnitt nach elf Jahren einen neuen Kühlschrank. Die inzwischen von diversen Anbietern vermarkteten Geräte mit integriertem vernetzten Computer halten allerdings allesamt nicht so lange durch. Aber nicht etwa, weil die Kühlaggregate kaputt gehen, sondern weil es schlicht keinen Support mehr gibt, wie er bei solchen Systemen notwendig wäre.
Bei Samsung orientiert sich die Planung für die Kühlschränke hingegen im besten Falle bei der von Smartphones: Zwei Jahre beträgt der Software-Support hier im besten Falle. Es kann also passieren, dass man ein Neugerät kauft und vielleicht noch ein oder zwei Aktualisierungen für die eingebaute Netzwerktechnik bekommt. Auf überhaupt nichts sollte man sich bei LG verlassen. Das Unternehmen trifft überhaupt keine klaren Aussagen, sondern kündigt lediglich an, Patches bereitzustellen, falls sie erforderlich werden.
Die Probleme hören dann auch nicht bei Patches auf. Auch die Funktionen der Geräte sind nicht unbedingt so lange verfügbar, wie ein Kühlschrank üblicherweise genutzt wird. Sollten beim Hersteller die Server abgeschaltet werden, die hinter diversen Features stehen, ist es mit der Funktionsvielfalt, die man teuer bezahlt hat, schlicht vorbei.
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Wie die Kollegen des britischen Magazins The Register berichten, kaufen ihre Landsleute nach Angaben von Verbraucherverbänden im Durchschnitt nach elf Jahren einen neuen Kühlschrank. Die inzwischen von diversen Anbietern vermarkteten Geräte mit integriertem vernetzten Computer halten allerdings allesamt nicht so lange durch. Aber nicht etwa, weil die Kühlaggregate kaputt gehen, sondern weil es schlicht keinen Support mehr gibt, wie er bei solchen Systemen notwendig wäre.
"Bis zu" und "wenn nötig"
Die besten Aussichten hat hier weiterhin der Nutzer, der etwas mehr auszugeben gewillt ist. So gibt es für die Premium-Preise bei der Marke Miele durchaus auch eine ordentliche Unterstützung: Der Hersteller garantiert, das ab der offiziellen Markteinführung zehn Jahre lang Patches für die Firmware bereitgestellt werden. Etwas halbwegs vergleichbares gibt es sonst nur noch bei Beko, wo immerhin von "bis zu" zehn Jahren die Rede ist.Bei Samsung orientiert sich die Planung für die Kühlschränke hingegen im besten Falle bei der von Smartphones: Zwei Jahre beträgt der Software-Support hier im besten Falle. Es kann also passieren, dass man ein Neugerät kauft und vielleicht noch ein oder zwei Aktualisierungen für die eingebaute Netzwerktechnik bekommt. Auf überhaupt nichts sollte man sich bei LG verlassen. Das Unternehmen trifft überhaupt keine klaren Aussagen, sondern kündigt lediglich an, Patches bereitzustellen, falls sie erforderlich werden.
Die Probleme hören dann auch nicht bei Patches auf. Auch die Funktionen der Geräte sind nicht unbedingt so lange verfügbar, wie ein Kühlschrank üblicherweise genutzt wird. Sollten beim Hersteller die Server abgeschaltet werden, die hinter diversen Features stehen, ist es mit der Funktionsvielfalt, die man teuer bezahlt hat, schlicht vorbei.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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