Nokia wohl vor dem Ende: Teilweise oder ganzer Verkauf wird geprüft

Nokia geht es derzeit alles andere als gut. Das Unternehmen hat binnen der letzten Monate stark an Wert verloren und mit einem besonders schnellen Aufschwung rechnet niemand. Daher prüft man jetzt die strategischen Optionen, wie es so schön heißt.
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Nokia
Im Management würden aktuell verschiedene Möglichkeiten geprüft, berichtete die US-Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mehrere informierte Quellen, die aber allesamt nicht namentlich genannt werden wollten. Im Gespräch sind der Verkauf von Teilen des Unternehmens oder eben auch ein kompletter Zusammenschluss mit einer anderen Firma. Um nicht zu tief in die roten Zahlen abzurutschen, könnten aber auch Investitionen, die aktuell nicht die oberste Priorität haben, verschoben werden, bis die Geschäfte wieder etwas besser laufen.

Ob dies denn in absehbarer Zeit der Fall ist, kann kaum jemand mit hinreichender Sicherheit sagen. Zumindest wird für dieses Jahr nicht mehr mit einem Aufschwung gerechnet. Vielleicht klappt es ja im kommenden Jahr, wenn der Ausbau der neuen 5G-Mobilfunknetze so richtig in Fahrt gekommen ist. Welche Rolle Nokia dabei aber spielen kann, ist angesichts von Berichten wie jenen von der Deutschen Telekom, die das Unternehmen aufgrund schlechter Qualität und anderer Probleme nicht gerade mit offenen Armen begrüßt, fraglich.

Annäherung an Ericsson?

In welche Richtung es geht, lässt sich derzeit noch nicht genau sagen. Das Management führt noch ergebnisoffene Beratungen in alle Richtungen, hieß es. Dass aber etwas passieren muss, haben die Anleger auch spüren lassen: Binnen der vergangenen zwölf Monate hat die Nokia-Aktie fast ein Drittel ihres Wertes verloren - als nun aber die Gerüchte über strategische Überlegungen bekannt wurden, setzte gleich mal ein leichter Aufwärtstrend ein.

Als wahrscheinlich sinnvollste Option wird von verschiedenen Seiten ein Zusammenschluss mit dem schwedischen Konkurrenten Ericsson angesehen. Auch eine Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen wäre möglich. Allerdings würde ein Zusammengehen mit den Schweden auch eine Menge Widerstände bei Wettbewerbshütern hervorrufen, da dann quasi nur noch ein richtig großer Netzwerkausrüster neben dem chinesischen Huawei am Markt wäre.


Siehe auch: Deutsche Telekom: Nokia ist als Huawei-Alternative viel zu schlecht
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