Nokia: Der Name allein ist kein Erfolgsgarant mehr bei Smartphones
Die Marke "Nokia" allein funktioniert offenbar nicht mehr als Erfolgsgarant im Smartphone-Markt. HMD Global als offizieller Lizenznehmer für den Namen bei Android-Smartphones musste erneut ein deutliches Minus bei den Geräteverkäufen hinnehmen.
Wie das Marktforschungsunternehmen CounterPoint Research laut NokiaPowerUser jüngst verlauten ließ, hat HMD Global im vierten Quartal 2019 einen deutlichen Rückgang seiner Verkaufszahlen erlebt. Im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres gingen die Stückzahlen um 41 Prozent zurück und auch auf das gesamte Jahr gesehen, konnte HMD deutlich weniger Geräte absetzen als noch 2018.
CounterPoint zufolge sanken die Stückzahlen der Android-Smartphones der Marke Nokia im Jahr 2019 insgesamt um heftige 27 Prozent. Betrachtet man den Rückgang jeweils in Zahlen, wird das Problem noch deutlicher. Setzte HMD im vierten Quartal 2018 noch 4,8 Millionen Smartphones ab, so waren es 2019 nur noch 2,8 Millionen Einheiten. Im ganzen Jahr 2018 verkaufte das Unternehmen noch stolze 17,6 Millionen Einheiten, doch 2019 waren es nur noch 12,9 Millionen.
Bei den einfachen Telefonen, gerne auch als Feature Phone bezeichnet, sah es zwar im vierten Quartal etwas besser aus, doch auf das gesamte Jahr 2019 bezogen, ging es für HMD auch in diesem Bereich deutlich abwärts. So konnte man zwar mit 15 Millionen die Zahl der im vierten Quartal verkauften Feature Phones minimal steigern, doch im ganzen Jahr 2019 sank die Zahl der verkauften Simpel-Handys von 64,8 auf 53,5 Millionen, was einem Rückgang von 17 Prozent entspricht.
Tatsächlich bieten chinesische Marken wie Oppo/Realme und Xiaomi immer wieder modernste Prozessoren, teilweise mit deutlich mehr Leistung, während HMD zuletzt im September 2019 mit dem Nokia 6.2 und 7.2 fragwürdige Wege einschlug, als man die im Vergleich relativ alten und weniger leistungsstarken Qualcomm Snapdragon 636 und Snapdragon 660 in den Geräten verwendete. Obendrein sind die Nokia-Smarpthones auch noch höher bepreist, was ihre Konkurrenzfähigkeit deutlich schmälert. Anscheinend hilft da auch das Upgrade-Versprechen von HMD Global wenig.
CounterPoint zufolge sanken die Stückzahlen der Android-Smartphones der Marke Nokia im Jahr 2019 insgesamt um heftige 27 Prozent. Betrachtet man den Rückgang jeweils in Zahlen, wird das Problem noch deutlicher. Setzte HMD im vierten Quartal 2018 noch 4,8 Millionen Smartphones ab, so waren es 2019 nur noch 2,8 Millionen Einheiten. Im ganzen Jahr 2018 verkaufte das Unternehmen noch stolze 17,6 Millionen Einheiten, doch 2019 waren es nur noch 12,9 Millionen.
Bei den einfachen Telefonen, gerne auch als Feature Phone bezeichnet, sah es zwar im vierten Quartal etwas besser aus, doch auf das gesamte Jahr 2019 bezogen, ging es für HMD auch in diesem Bereich deutlich abwärts. So konnte man zwar mit 15 Millionen die Zahl der im vierten Quartal verkauften Feature Phones minimal steigern, doch im ganzen Jahr 2019 sank die Zahl der verkauften Simpel-Handys von 64,8 auf 53,5 Millionen, was einem Rückgang von 17 Prozent entspricht.
HMD Global kann nicht mit der chinesischen Konkurrenz Schritt halten
Die Marktforscher sehen in den Problemen von HMD Global den Beleg dafür, dass "Nokia" mit immer härterer Konkurrenz im mittleren Preissegment zu kämpfen hat. Die chinesischen Anbieter wie Xiaomi, Oppo, Realme und Huawei würden in immer höherer Schlagzahl neue Produkte einführen und dabei in den unteren Preisregionen immer wieder mit interessanten Neuerungen aufwarten sowie mit agressiven Vertriebs- und Marketing-Strategien agieren.Tatsächlich bieten chinesische Marken wie Oppo/Realme und Xiaomi immer wieder modernste Prozessoren, teilweise mit deutlich mehr Leistung, während HMD zuletzt im September 2019 mit dem Nokia 6.2 und 7.2 fragwürdige Wege einschlug, als man die im Vergleich relativ alten und weniger leistungsstarken Qualcomm Snapdragon 636 und Snapdragon 660 in den Geräten verwendete. Obendrein sind die Nokia-Smarpthones auch noch höher bepreist, was ihre Konkurrenzfähigkeit deutlich schmälert. Anscheinend hilft da auch das Upgrade-Versprechen von HMD Global wenig.
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