Coronavirus: Microsoft meldet Umsatzeinbruch bei Windows & Surface

Das Coronavirus wirkt sich finanziell auf die Geschäfte von Microsoft aus. Wie das Unternehmen offiziell bekannt gab, können die Um­satz­prog­no­sen für Surface-Produkte, Windows-Lizenzen und das Xbox One-Portfolio im ers­ten Quartal 2020 voraussichtlich nicht erfüllt werden.
Microsoft, Logo, Coronavirus, Covid-19
Nach einem rekordverdächtigen vierten Quartal 2019 mit einem Gesamtumsatz von 36,9 Milliarden US-Dollar warnt Microsoft jetzt vor einem möglichen Umsatzeinbruch im aktuellen ersten Quartal 2020 (Q3 Fiskaljahr 2020). Betroffen ist laut Aussagen des Konzerns das "More Personal Computing"-Segment, welches neben den Lizenzgeschäften mit Windows 10 und Co. auch die Surface-Tablets sowie -Notebooks und den Gaming-Bereich rund um die Xbox One-Familie beinhaltet. Die Prognose eines Umsatzanteils zwischen 10,75 und 11,15 Milliarden US-Dollar soll aufgrund der Auswirkungen des Coronavirus (COVID-19) nicht eingehalten werden können.

Nur das Geschäft mit Windows, Surface und Xbox soll betroffen sein

Microsoft äußerte sich in einer offiziellen Ankündigung wie folgt: "Obwohl wir eine starke Windows-Nachfrage erkennen, die unseren Erwartungen entspricht, kehrt die Lieferkette mit einem langsameren Tempo als zum Zeitpunkt unseres Gewinnaufrufs für das zweite Quartal zum normalen Betrieb zurück. Folglich erwarten wir für das dritte Quartal des Ge­schäfts­jah­res 2020 nicht, dass wir unsere Prognose für das Segment More Personal Computing erfüllen können, da die Auswirkungen auf Windows OEM und Surface größer sind als bisher an­ge­nom­men. Alle anderen Bereiche unserer Prognose für das 3. Quartal bleiben unverändert."

In der Tech-Branche ist das Coronavirus in den letzten Wochen vor allem aufgrund des ab­ge­sag­ten Mobile World Congress (MWC 2020) in die Schlagzeilen geraten. Neben Microsoft kon­tak­tier­te auch Apple seine Investoren und sprach über mögliche Engpässe bei der Ver­füg­bar­keit von iPhones und einem daraus re­sul­tie­ren­den Umsatzeinbruch für das laufende Quar­tal. Aufgrund der anhaltenden Ausbreitung des Coronavirus ist noch unklar, wann die Pro­duk­tions­stät­ten im asia­ti­schen und dabei vor allem chinesischen Raum wieder zu einem normalen Betrieb zu­rück­keh­ren können.

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