Ausgangssperren: Coronavirus lässt Tablet-Nachfrage explodieren
Weil in China zig Millionen Menschen ihre Wohnungen nicht verlassen dürfen, um die Ausbreitung des neuen Coronavirus einzudämmen, hat dies unerwartete Konsequenzen für den Tablet-Markt. Die Nachfrage nach Geräten wie dem iPad steigt massiv an - ebenso wie die Preise.
Wie der taiwanische Branchendienst DigiTimes meldet, hat der Ausbruch des Coronavirus überraschende Auswirkungen auf den Tablet-Markt. Da die Krankheit dafür gesorgt hat, dass zahlreiche Mitarbeiter diverser Firmen nur noch über das Internet arbeiten können und Schulen vielerorts geschlossen wurden, hat sich die Nachfrage bei Tablets zuletzt deutlich erhöht.
Vor allem Apples iPad-Modelle stehen wie üblich hoch im Kurs, so dass die Web-Händler die Geräte mittlerweile zu Preisen verkaufen, die höher sind als bei Apple selbst. Unterdessen arbeiten die Werke der großen Vertragsfertiger, die für die Produktion der Tablets von Apple, Huawei und anderen Anbietern verantwortlich sind, aufgrund der Folgen der Ausbreitung des Virus nach wie vor mit deutlich verringerter Kapazität.
Weil die Hersteller meist nur 30 bis 60 Prozent der sonst üblichen Mengen an Geräten bauen können, gehen Marktbeobachter davon aus, dass es in den kommenden Monaten zu ziemlichen Engpässen bei der Verfügbarkeit von Tablets kommen wird. Weltweit gesehen wird dennoch mit einem deutlichen Rückgang der Verkaufszahlen gerechnet, auch wenn die Nachfrage in China derzeit unerwartet hoch ist.
Siehe auch: China-Virus könnte Produktion des Apple "iPhone SE 2" ausbremsen
Normalerweise herrscht um diese Jahreszeit Flaute
Die Geräte verkaufen sich deshalb deutlich besser, als man es in den letzten Jahren unter normalen Bedingungen in den Monaten nach Weihnachten und dem chinesischen Neujahrsfest beobachtete. Normalerweise herrscht zur aktuellen Jahreszeit eine Schwächephase. Der Verkauf erfolgt derzeit fast ausschließlich über Online-Plattformen, doch weil Tablets auch auf diesem Weg immer weniger erhältlich sind, steigen die Preise gleichzeitig an.Vor allem Apples iPad-Modelle stehen wie üblich hoch im Kurs, so dass die Web-Händler die Geräte mittlerweile zu Preisen verkaufen, die höher sind als bei Apple selbst. Unterdessen arbeiten die Werke der großen Vertragsfertiger, die für die Produktion der Tablets von Apple, Huawei und anderen Anbietern verantwortlich sind, aufgrund der Folgen der Ausbreitung des Virus nach wie vor mit deutlich verringerter Kapazität.
Weil die Hersteller meist nur 30 bis 60 Prozent der sonst üblichen Mengen an Geräten bauen können, gehen Marktbeobachter davon aus, dass es in den kommenden Monaten zu ziemlichen Engpässen bei der Verfügbarkeit von Tablets kommen wird. Weltweit gesehen wird dennoch mit einem deutlichen Rückgang der Verkaufszahlen gerechnet, auch wenn die Nachfrage in China derzeit unerwartet hoch ist.
Siehe auch: China-Virus könnte Produktion des Apple "iPhone SE 2" ausbremsen
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Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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