Corona-Virus: Behörden von Ansturm auf Webseiten total überfordert
Ein wichtiges Mittel im Umgang mit dem Coronavirus ist eine gute Informationslage. In Bezug auf die in Deutschland zuständigen Behörden und deren Webangebote kann man aber nur eine Überforderung diagnostizieren. Offizielle Seiten sind den ganzen Tag kaum zu erreichen.
Sowohl die Informationen des Gesundheitsministeriums, politisch verantwortlich für alle Fragen mit medizinischem Bezug, als auch die aktuelle Einschätzung des Robert-Koch-Instituts, das die offizielle wissenschaftliche Einschätzung solcher Ereignisse vornimmt, sind über die offiziellen Seiten den gesamten Tag über schwer bis gar nicht erreichbar. Ähnlich gestaltet sich die Situation bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.
Wie Golem berichtet, musste man in mehreren Tests feststellen, dass bei "Datenübertragungsraten im Bereich von 2-3 Kilobyte pro Sekunde" dies zu einem praktischen Erliegen des Angebots führt - das Angebot des Gesundheitsministeriums antwortete auf Anfragen teilweise sogar mit unter einem Kilobyte. Die Folge: Ladevorgänge dauern mehrere Minuten oder werden ganz abgebrochen.
Eine Lösung, trotzdem Informationen bei den betroffenen Seiten abzurufen, besteht darin, den Google-Cache zu nutzen. Der ist in der Google Suche meist über den kleinen Pfeil neben dem Beitrag-Link abrufbar. Man kann nur hoffen, dass die Behörden aus der aktuellen Lage die richtigen Schlüsse ziehen und die Webangebote für zukünftige Notlagen besser aufstellen. Zum Abend hat sich die Lage in Bezug auf Ladezeiten zwar wieder etwas beruhigt - das prinzipielle Problem löst das aber natürlich nicht.
Wer sich informieren will, stößt auf lahmende Webdienste
Die aktuelle Lage bringt es mit sich, dass sich sehr viele Bürger gleichzeitig über Covid-19 informieren wollen und dafür die Webseiten der entsprechenden Behörden und Institute ansteuern. Mit der Meldung, dass in Deutschland seit dem 26. Februar mehrere Neuinfektionen bekannt wurden, nahm die Anzahl der Zugriffe aber offenbar so stark zu, dass die Angebote im Internet von allen offiziellen Anlaufstellen praktisch nicht mehr nutzbar waren. Infografik: Wie ansteckend ist das Coronavirus?
Sowohl die Informationen des Gesundheitsministeriums, politisch verantwortlich für alle Fragen mit medizinischem Bezug, als auch die aktuelle Einschätzung des Robert-Koch-Instituts, das die offizielle wissenschaftliche Einschätzung solcher Ereignisse vornimmt, sind über die offiziellen Seiten den gesamten Tag über schwer bis gar nicht erreichbar. Ähnlich gestaltet sich die Situation bei der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.
Wie Golem berichtet, musste man in mehreren Tests feststellen, dass bei "Datenübertragungsraten im Bereich von 2-3 Kilobyte pro Sekunde" dies zu einem praktischen Erliegen des Angebots führt - das Angebot des Gesundheitsministeriums antwortete auf Anfragen teilweise sogar mit unter einem Kilobyte. Die Folge: Ladevorgänge dauern mehrere Minuten oder werden ganz abgebrochen.
Hosts sind überfordert
Für die Bereitstellung der Angebote tragen das Deutsche Institut für Medizinische Dokumentation und Information und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik die Verantwortung. Aktuell kann man hier nur diagnostizieren, dass man einem Ansturm in akuten Situationen wohl nicht gewachsen ist. Aktuell ist nicht bekannt, warum die Verantwortlichen nicht wie in solchen Situationen oft üblich schnell auf CDN-Anbieter wie Cloudflare setzen oder Cloudanbieter wie AWS oder Azure nutzen, um die Dienste weiter lauffähig zu halten.Eine Lösung, trotzdem Informationen bei den betroffenen Seiten abzurufen, besteht darin, den Google-Cache zu nutzen. Der ist in der Google Suche meist über den kleinen Pfeil neben dem Beitrag-Link abrufbar. Man kann nur hoffen, dass die Behörden aus der aktuellen Lage die richtigen Schlüsse ziehen und die Webangebote für zukünftige Notlagen besser aufstellen. Zum Abend hat sich die Lage in Bezug auf Ladezeiten zwar wieder etwas beruhigt - das prinzipielle Problem löst das aber natürlich nicht.
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