Corona-Epidemie: Vietnams Elektronik-Industrie meldet Land unter
Die Auswirkungen der Corona-Epidemie werden jetzt auch in Vietnam spürbar. Das wird nach Einschätzung des dortigen Wirtschaftsministeriums auch dazu führen, dass die neuesten Samsung-Smartphones nicht im gewünschten Tempo produziert werden können.
"Auto-, Elektronik- und Mobiltelefon-Hersteller haben aufgrund der von der Epidemie verursachten Störungen Schwierigkeiten, Zubehör und Material zu bekommen", erklärte man seitens des Ministeriums gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters. Vietnam stellt einen wichtigen Verbindungspunkt zwischen China und der Weltwirtschaft dar, da hier viele Unternehmen produzieren lassen, die sich nicht auf die Bedingungen in China einlassen, aber trotzdem von den Vorteilen profitieren wollen.
Entsprechend wichtig sind für die Fertigungsstätten in dem Land auch die Lieferungen aus China. Und durch die Epidemie kam es hier zu deutlichen Engpässen - teils weil in China die Produktion brach liegt, aber auch weil die vietnamesischen Behörden mit eigenen Vorsichtsmaßnahmen die Transportwege blockieren. Teilweise ist der grenzüberschreitende Verkehr nach und aus China inzwischen wieder möglich, einige Schutzmaßnahmen bleiben allerdings in Kraft.
Die Probleme ziehen sich aber durch weite Teile der vietnamesischen Industrie. Im Elektronik-Sektor rechnet man aktuell damit, dass die Lagerbestände in spätestens einem bis anderthalb Monaten aufgebraucht sind und die Produktion dann komplett stillsteht, wenn die Epidemie bis dahin nicht im Griff ist. Schon zuvor werde der Ausstoß der Fabriken aber deutlich sinken.
Siehe auch: Coronavirus: Samsung stellt Milliarden-Hilfen für betroffene Partner
Entsprechend wichtig sind für die Fertigungsstätten in dem Land auch die Lieferungen aus China. Und durch die Epidemie kam es hier zu deutlichen Engpässen - teils weil in China die Produktion brach liegt, aber auch weil die vietnamesischen Behörden mit eigenen Vorsichtsmaßnahmen die Transportwege blockieren. Teilweise ist der grenzüberschreitende Verkehr nach und aus China inzwischen wieder möglich, einige Schutzmaßnahmen bleiben allerdings in Kraft.
Lager laufen leer
Betroffen von den Problemen sind wie beschrieben auch die Werke, in denen Samsung seine Smartphones produziert und die dafür dringend Lieferungen verschiedener Komponenten aus China benötigen. Die Südkoreaner haben zwar kürzlich angekündigt, die normalen Transportwege durch Luftfrachten beschleunigen zu wollen, trotzdem ist es nach Einschätzung der vietnamesischen Behörden unwahrscheinlich, dass man die Zeitpläne einhalten kann.Die Probleme ziehen sich aber durch weite Teile der vietnamesischen Industrie. Im Elektronik-Sektor rechnet man aktuell damit, dass die Lagerbestände in spätestens einem bis anderthalb Monaten aufgebraucht sind und die Produktion dann komplett stillsteht, wenn die Epidemie bis dahin nicht im Griff ist. Schon zuvor werde der Ausstoß der Fabriken aber deutlich sinken.
Siehe auch: Coronavirus: Samsung stellt Milliarden-Hilfen für betroffene Partner
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