14 Millionen Kundendaten: Conrad informiert über großes Daten-Leck

Schwachstelle, Lücke, Loch Bildquelle: Pixabay / Free-Photos
Conrad teilt mit, dass durch die Ausnutzung einer Sicherheitslücke im IT-System des Unternehmens 14 Millionen Kunden-Datensätze für Unbe­kannte zugänglich waren. Betroffen sind unter anderem Postadressen und Telefonnummern, aber auch iBANs wurden offengelegt.

14 Mio. Datensätze durch Sicherheitslücke angreifbar, aber nicht offen im Netz

Der Elektronikhändler muss in einer aktuellen Kundeninformation bekannt geben, dass man von einem Angriff auf die IT-Systeme des Unternehmens Kenntnis erlangt hat. "Potenziell wäre damit offenbar Zugriff auf einen Teil der Kundendaten möglich gewesen", so die erste offizielle Analyse, nach der 14 Millionen Datensätze betroffen sind. Wie Conrad betont habe man aktuell keine Hinweise darauf, "dass der Zugang genutzt worden wäre, um Daten missbräuchlich zu verwenden".


Die Datensätze, die die Eindringlinge in das IT-System potenziell einsehen konnten, umfassen dabei unterschiedliche Informationen: "Postadressen, teilweise E-Mail-Adressen bzw. Fax- und Telefonnummern und bei knapp einem Fünftel der betroffenen Datensätze auch IBANs", so das Unternehmen. Eine freie Verfügbarkeit im Netz sei aber zu keinem Zeitpunkt gegeben gewesen, der Abruf war demnach "nur durch Einsatz spezieller Software" potenziell möglich.

Lücke geschlossen

Die IT-Abteilung von Conrad will mittlerweile erfolgreich eine Identifizierung der entsprechenden Lücke vorgenommen und diese geschlossen haben - dabei sollen alle Sicherheitskomponenten überprüft und Zugriffsschlüssel erneuert worden sein. Das unerlaubte Eindringen in die IT-Systeme wurde außerdem beim Landeskriminalamt zur Anzeige gebracht, darüber hinaus wurde auch das zuständige Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht über den Vorfall informiert.

Auch die nachfolgende Prüfung durch die Behörden habe ergeben, dass es aktuell keine Hinweise auf eine missbräuchliche Verwendung der Daten gibt. Aus diesem Grund hätten die Behörden die Kundeninformation als nicht erforderlich angesehen, "im Sinne eines guten und partnerschaftlichen Umgangs" habe man sich aber dennoch dazu entschieden, so Conrad.

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