Was kann schiefgehen? - Pornos nur nach staatl. Gesichtserkennung

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Seit Jahrzehnten laufen nun schon Debatten, welches System hinreichend gewährleisten kann, dass Minderjährige keinen Zugriff auf pornografische Inhalte bekommen. Jetzt will man Anwender per Gesichtserkennung überprüfen, bevor die Freigabe erfolgt. Ein entsprechendes System entwickelt das australische Innenministerium. Dieses greift im Hintergrund auf den Face Verification Service (FVS) zurück, der bereits seit einiger Zeit bei der Bundespolizei des Staates im Einsatz ist. Nicht nur diese, sondern auch einige andere Behörden haben durch den Zugriff auf das System die Möglichkeit, die Identität von Personen zügig durch eine Kamera-Aufnahme abzugleichen, berichtet Ars Technica.

Für das nun geplante System zur Altersverifikation soll allerdings wohl nur die Technologie und nicht das bereits im Einsatz befindliche FVS genutzt werden. Überschneidungen zwischen Datenbanken für Kriminelle und Nutzern von Erwachsenen-Filmen wollte man dann doch lieber vermeiden. Die Bilderkennungs-KI soll dann im Einsatz einen Abgleich zwischen dem Gesichts des Nutzers und einem vorgezeigten Ausweisdokument vornehmen und so letztlich verhindern, dass Minderjährige sich einfach mit der Fahrerlaubnis eines Elternteils Zugang zu Pornographie verschaffen.

Es ist noch ein weiter Weg

Die große Frage dürfte allerdings sein, ob das System überhaupt von den Nutzern angenommen wird. Denn es dürfte für die meisten Menschen nicht gerade eine angenehme Vorstellung sein, dass sie vor dem Zugriff auf ein Portal, das ihre sexuellen Vorlieben bedient, gegenüber einer Regierungsstelle ihre Identität preisgeben sollen. Es dürfte recht wahrscheinlich sein, dass die User dann lieber versuchen, mit VPN-Verbindungen an freie Angebote aus aller Welt zu kommen.

Einsatzbereit ist die neue FVS-Instanz ohnehin noch nicht. Und das hat nicht nur technische Gründe. Das Parlament muss erst noch eine Gesetzesänderung umsetzen, damit das staatliche System überhaupt an privatwirtschaftliche Anbieter vermietet werden kann - was ja der Fall wäre, wenn es Anbieter pornographischer Inhalte in ihre Webseiten einbinden.

Siehe auch: Google and Co. wissen, welche Pornoseite man (inkognito) besucht hat Samsung, Samsung Galaxy, Gesichtserkennung, Samsung Galaxy S8, Galaxy S8, Biometrie, Samsung Galaxy S8 Plus, Samsung Galaxy S8+, Galaxy S8+ Samsung, Samsung Galaxy, Gesichtserkennung, Samsung Galaxy S8, Galaxy S8, Biometrie, Samsung Galaxy S8 Plus, Samsung Galaxy S8+, Galaxy S8+ Samsung
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