Schluss mit Barcode & Co:
Startup will jedes Objekt erkennen können
Ein Start-up rund um den Ex-Microsoft-Mitarbeiter Scot Land will Barcodes, RFID-Tags und QR-Codes überflüssig machen. Die Idee: fortschrittliche Bilderkennung macht es möglich, jedem Objekt einen unveränderlichen digitalen Fingerabdruck zuzuweisen.
FeaturePrint kann unter anderem...
...Prozessoren erkennen
Alitheon nennt seine Alternative FeaturePrint und beschreibt damit eine Art digitalen Fingerabdruck für Objekte. Für die Funktion liefert das Unternehmen eine recht einfache Beschreibung: "Mit FeaturePrint können wir die Identität eines jeden Objekts bestätigen, das wir zuvor gesehen haben und jene ablehnen, bei denen das nicht der Fall ist", so das Unternehmen auf seiner Homepage. Dafür greift Alitheon nach eigenen Angaben auf normale Kameras und fortschrittliche Bilderkennung-Technik zurück.
Auch an Militär-Ausrüstung...
...demonstriert man das System
Möglich wird die Erkennung laut den Entwicklern deshalb, weil jedes physisches Objekt einzigartige Eigenschaften aufweist. "Unsere Technologie kann jedes feste Objekt anhand seiner Beschaffenheit von visuell identischen Objekten unterscheiden", so die Entwickler - dies soll bei "niedrigen Kosten und statisch perfekten Ergebnissen" möglich sein.
"Barcodes waren 1984 eine tolle Sache", so Land. Aus seiner Sicht erfordern moderner Handel, aber auch viele andere noch sensible Bereiche wie Produktion und Militär, robustere Systeme zur Erkennung von Objekten. FeaturePrint hält er in Bezug auf Konsumgüter für die beste Lösung, um beispielsweise auch Fälschungen zuverlässig zu entlarven. Aktuell hält das Unternehmen 31 Patente in diesem Bereich und führt unter anderem Tests zur Erkennung von Gepäck an Flughäfen sowie von Ersatzteilen für das Militär durch.
Barcodes sind so letztes Jahrhundert, FeaturePrint solls besser machen
Die Geschichte der Barcodes reicht weit in das letzte Jahrhundert zurück, erste Versuche mit der Technologie waren schon 1949 unternommen worden, die erste Anwendung im Einzelhandel erfolgt 1974 in den USA. Geht es nach dem Startup Alitheon, geht die Zeit der eher primitiven Markierung von Objekten aber jetzt bald zu Ende. Das Unternehmen hat laut Geekwire 11,6 Millionen US-Dollar Investorengelder für seine Idee eingesammelt, eine Alternative zu Barcodes, RFID-Tags und QR-Codes zu entwickeln.
FeaturePrint kann unter anderem...
...Prozessoren erkennen
Alitheon nennt seine Alternative FeaturePrint und beschreibt damit eine Art digitalen Fingerabdruck für Objekte. Für die Funktion liefert das Unternehmen eine recht einfache Beschreibung: "Mit FeaturePrint können wir die Identität eines jeden Objekts bestätigen, das wir zuvor gesehen haben und jene ablehnen, bei denen das nicht der Fall ist", so das Unternehmen auf seiner Homepage. Dafür greift Alitheon nach eigenen Angaben auf normale Kameras und fortschrittliche Bilderkennung-Technik zurück.
Auch an Militär-Ausrüstung...
...demonstriert man das System
Möglich wird die Erkennung laut den Entwicklern deshalb, weil jedes physisches Objekt einzigartige Eigenschaften aufweist. "Unsere Technologie kann jedes feste Objekt anhand seiner Beschaffenheit von visuell identischen Objekten unterscheiden", so die Entwickler - dies soll bei "niedrigen Kosten und statisch perfekten Ergebnissen" möglich sein.
Von Banknote bis Supermarkt
Der Ex-Microsoft-Mitarbeiter und Alitheon-Mitgründer liefert dafür ein beeindruckendes Beispiel: Demnach hatte das Unternehmen in einem Test 100-Dollar-Noten solange mit Bleiche gewaschen "bis kein Druck mehr erkennbar war." Trotzdem sei das System in der Lage gewesen, alle Noten anhand von "tausende einzigartigen Eigenschaften in der Struktur des Papiers" zu erkennen."Barcodes waren 1984 eine tolle Sache", so Land. Aus seiner Sicht erfordern moderner Handel, aber auch viele andere noch sensible Bereiche wie Produktion und Militär, robustere Systeme zur Erkennung von Objekten. FeaturePrint hält er in Bezug auf Konsumgüter für die beste Lösung, um beispielsweise auch Fälschungen zuverlässig zu entlarven. Aktuell hält das Unternehmen 31 Patente in diesem Bereich und führt unter anderem Tests zur Erkennung von Gepäck an Flughäfen sowie von Ersatzteilen für das Militär durch.
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