Laser-Gesichtserkennung à la FaceID dank Rückstreuung noch sicherer
Die lasergestützte Gesichtserkennung modernder Smartphones wie dem Apple iPhone, der Huawei Mate 20/30-Serie oder auch dem Google Pixel 3 identifiziert den Anwender schon heute meist sehr zuverlässig. Künftig sollen derartige Systeme zusätzlich prüfen, ob das jeweilige Gesicht auch tatsächlich das eines lebendigen Menschen ist.
Wie CNET bei einem Meeting mit der BASF-Tochter Trinamix demonstriert bekam, hat das Unternehmen Algorithmen entwickelt, die die Gesichtserkennung mittels eines Oberflächenemitters zum Entsperren von Smartphones und anderen mobilen Elektronikgeräten noch sicherer machen sollen.
Trinamix kombiniert mehrere Sicherheitsebenen
Dabei sollen nicht nur 3D-Modelle des jeweiligen Gesichts erfasst werden, sondern auch sichergestellt werden, ob die Person vor dem Sensor noch lebt. Dies würde das Entsperren eines Geräts mit Systemen wie Apples Face ID, das ebenfalls per VSEL arbeitet, nur noch dann erlauben, wenn das System den Nutzer als lebendig identifiziert.
Trinamix' Software prüft anhand des sogenannten Backscatter, also den individuellen Reflexionen der bei der 3D-Gesichtserkennung verwendeten Infrarot-Laserprojektion, ob es sich um lebendiges Gewebe handelt, das gerade von dem System erfasst werden soll. Noch muss der Winkel, in dem der Nutzer in die Kamerasensoren schaut, sehr genau gewählt werden, damit die "Lebendprüfung" auch tatsächlich funktioniert, heißt es.
Tatsächlich ist das System sogar in der Lage auch diverse andere Materialien anhand ihres "Backscatter" zu unterscheiden. So können zum Beispiel auch Holz und Kunststoff voneinander getrennt erkannt werden, selbst wenn die jeweiligen Objekte optisch praktisch identisch sind, also äußerlich sowohl in Form und Farbe gleich aussehen.
Trinamix kombiniert mehrere Sicherheitsebenen
Dabei sollen nicht nur 3D-Modelle des jeweiligen Gesichts erfasst werden, sondern auch sichergestellt werden, ob die Person vor dem Sensor noch lebt. Dies würde das Entsperren eines Geräts mit Systemen wie Apples Face ID, das ebenfalls per VSEL arbeitet, nur noch dann erlauben, wenn das System den Nutzer als lebendig identifiziert.
Neue Algorithmen laufen nur in Verbindung mit Snapdragon SoCs
Ein Entsperren, indem man das jeweilige Gerät einem Toten vor das Gesicht hält oder unter Verwendung von künstlichen Kopien aus Kunststoff oder anderen Materialien wäre dann nicht mehr möglich. Die Technologie von Trinamix nutzt vorhandene Sensortechnik, also die in einigen Smartphones schon seit Jahren verwendeten Infrarot-Punkt-Projektoren, Kamera-Sensoren und Infrarot-Laser.Trinamix' Software prüft anhand des sogenannten Backscatter, also den individuellen Reflexionen der bei der 3D-Gesichtserkennung verwendeten Infrarot-Laserprojektion, ob es sich um lebendiges Gewebe handelt, das gerade von dem System erfasst werden soll. Noch muss der Winkel, in dem der Nutzer in die Kamerasensoren schaut, sehr genau gewählt werden, damit die "Lebendprüfung" auch tatsächlich funktioniert, heißt es.
Tatsächlich ist das System sogar in der Lage auch diverse andere Materialien anhand ihres "Backscatter" zu unterscheiden. So können zum Beispiel auch Holz und Kunststoff voneinander getrennt erkannt werden, selbst wenn die jeweiligen Objekte optisch praktisch identisch sind, also äußerlich sowohl in Form und Farbe gleich aussehen.
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