Politikerin Ocasio-Cortez zerlegt Mark Zuckerberg bei Anhörung
Mark Zuckerberg musste sich vergangene Nacht den Fragen von US-Politikern stellen. Die sechsstündige Marathon-Session absolvierte der Facebook-Chef routiniert, jedenfalls bis Alexandria Ocasio-Cortez an der Reihe war. Und die Demokratin nahm Zuckerberg in die Mangel.
Denn Zuckerberg musste in der Nacht auf heute im US-Kongress die Fragen von Politikern beantworten, Themen waren u. a. die geplante Kryptowährung Libra und der Datenschutz bei Facebook. Ocasio-Cortez wollte in den ihr zustehenden fünf Minuten vom Chef des sozialen Netzwerks vor allem wissen, was Facebook unternimmt, um die Fakten bei politischer Werbung zu überprüfen und was man tut, um Falschaussagen und Verleumdung zu unterbinden.
Schließlich wollte Alexandria Ocasio-Cortez von Mark Zuckerberg wissen, wie es sein kann, dass eine Publikation mit offenen Verbindungen zu rassistischen Organisationen zum offiziellen Faktenchecken zugelassen werden kann. Hier verwies der Facebook-Chef auf eine unabhängige Einrichtung, die dafür zuständig ist. Überzeugend war Zuckerberg aber auch hier nicht, ganz im Gegenteil. Und auch hier bekam er - sichtlich unwohl - den eisigen Blick von AOC zu spüren.
Keine Gnade
Alexandria Ocasio-Cortez ist der Jungstar der Demokratischen Partei. Die gerade einmal 30-Jährige, die für den linken Flügel der Partei steht, weiß auch bestens, wie man sich inszeniert. Das macht sie aber nicht mit platten Parolen, sondern intelligenten Fragen. Und das bekam vergangene Nacht auch Facebook-Gründer und -CEO Mark Zuckerberg zu spüren. Denn AOC, wie sie kurz genannt wird, kannte mit dem 35-Jährigen keine Gnade.Denn Zuckerberg musste in der Nacht auf heute im US-Kongress die Fragen von Politikern beantworten, Themen waren u. a. die geplante Kryptowährung Libra und der Datenschutz bei Facebook. Ocasio-Cortez wollte in den ihr zustehenden fünf Minuten vom Chef des sozialen Netzwerks vor allem wissen, was Facebook unternimmt, um die Fakten bei politischer Werbung zu überprüfen und was man tut, um Falschaussagen und Verleumdung zu unterbinden.
"I don't know"
Zuckerberg versuchte sich aus den Fragen herauszuwinden, wurde aber von AOC derart in die Enge getrieben, dass der Facebook-CEO entweder mit "Ich weiß nicht" antwortete oder bei seinen Antworten unsicher herumstammelte. Die Politikerin wollte beispielsweise eine Ja/Nein-Antwort von Zuckerberg, ob Facebook Inhalte mit eindeutigen Lügen entfernt. Der Angesprochene blieb sie aber schuldig, worauf ihn AOC nach dem Motto "Es ist eh sinnlos" scharf unterbrach und ihre nächste Frage stellte.Schließlich wollte Alexandria Ocasio-Cortez von Mark Zuckerberg wissen, wie es sein kann, dass eine Publikation mit offenen Verbindungen zu rassistischen Organisationen zum offiziellen Faktenchecken zugelassen werden kann. Hier verwies der Facebook-Chef auf eine unabhängige Einrichtung, die dafür zuständig ist. Überzeugend war Zuckerberg aber auch hier nicht, ganz im Gegenteil. Und auch hier bekam er - sichtlich unwohl - den eisigen Blick von AOC zu spüren.
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