Libra: Facebook verliert mit Mastercard, Visa und Ebay weitere Partner
Schon zu Beginn des Monats haben viele Partner der zukünftigen Facebook-Währung Libra den Ausstieg aus dem Projekt angedeutet. Nachdem Paypal dann als erster großer Finanzdienstleister komplett abgesprungen ist, haben sich nun auch weitere Partner von dem Projekt distanziert.
Während übermorgen das erste Treffen der Mitglieder der Libra Association stattfinden soll, haben die Unternehmen Mastercard, Visa, Ebay, Stripe sowie der argentinische Zahlungsdienstleister Mercado Pago bekanntgegeben, aus dem Libra-Projekt auszusteigen. Das geht aus einem Bericht der BBC hervor. Die Stellungnahmen der Konzerne schließen einen späteren Wiedereinstieg nicht aus und deuten an, dass regulatorische Hürden für den Austritt verantwortlich sind. Facebook sieht dem kommenden Treffen dennoch positiv entgegen.
Vor wenigen Tagen haben sich die US-Senatoren Sherrod Brown und Brian Schatz an die nun ausgestiegenen Unternehmen Visa, Mastercard und Stripe gewendet. In der schriftlichen Mitteilung wurde den ehemaligen Libra-Partnern mit "regulatorischen Schwierigkeiten" in Bezug auf alle Zahlungsprozesse gedroht, wenn die Haltung zu Libra nicht geändert wird.
Durch den Rückzug der großen Finanzdienstleister ist derzeit nur noch ein einziger Zahlungsanbieter Mitglied der Libra Association. Dabei handelt es sich um das niederländische Unternehmen PayU. Momentan nehmen 23 Partner an der Schweiz-basierten Libra Association teil.
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Währung von Politikern kritisiert
Der Grund für den Rückzug der Unternehmen dürfte der starke politische Widerstand einiger Staaten sein. Zahlreiche Politiker kritisieren die neue Krypto-Währung, da die Währung nur mit Einschränkungen von den staatlichen Notenbanken kontrolliert werden kann. Facebook betont jedoch, dass Libra mit einem Korb stabiler Währungen sowie Staatsanleihen abgesichert werden soll. Somit dürften stark schwankende Kurse, wie es bei anderen Kryptowährungen wie beispielsweise dem Bitcoin der Fall ist, nicht existieren.Vor wenigen Tagen haben sich die US-Senatoren Sherrod Brown und Brian Schatz an die nun ausgestiegenen Unternehmen Visa, Mastercard und Stripe gewendet. In der schriftlichen Mitteilung wurde den ehemaligen Libra-Partnern mit "regulatorischen Schwierigkeiten" in Bezug auf alle Zahlungsprozesse gedroht, wenn die Haltung zu Libra nicht geändert wird.
Durch den Rückzug der großen Finanzdienstleister ist derzeit nur noch ein einziger Zahlungsanbieter Mitglied der Libra Association. Dabei handelt es sich um das niederländische Unternehmen PayU. Momentan nehmen 23 Partner an der Schweiz-basierten Libra Association teil.
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