Facebook-Währung Libra: Die großen Partner gehen auf Tauchstation
Da wollte Facebook innovativ sein und auch noch alles richtig machen - doch es sieht aktuell nicht gut aus. Die Online-Währung Libra, mit der das Social Network durchstarten will, hat massive Probleme richtig gute und vor allem auch bekennende Partner zu finden.
Viele Partner, kein Bekenntnis?
Die Idee hinter dem Vorhaben ist so schlecht nicht: Eine eigene Währung, die weltweit auf dem gleichen Niveau genutzt werden kann und dabei nicht solche Fallstricke wie etwa der Bitcoin mit sich bringt. Bei der Vorstellung des Projektes betonte man auch, dass zahlreiche große und bekannte Partner hinter dem Projekt stünden. Das ändert sich aber wohl zusehends, nachdem die staatlichen Stellen nicht besonders begeistert von der Idee sind.
Über Währungen haben grundsätzlich Staaten die Oberhoheit. Einige Ausnahmen werden allerdings in Nischen zugelassen - wie etwa die lokalen Tauschwährungen, über die regionale Projekte verschiedene kleinere Erledigungen gegeneinander aufrechnen lassen: Eine Hose kürzen gegen dreimal Rasenmähen. Hingegen gibt es - durchaus erwartbar - Widerstand gegen die Idee, dass ein globaler Mega-Konzern wie Facebook eine Währungsschicht über den nationalen oder kontinentalen Geldsystemen etabliert.
Aber nicht nur die traditionellen Finanzdienstleister gehen auf Distanz. Auch Online-Services wie PayPal sind längst nicht mehr so begeistert wie zu Beginn, heißt es bei Bloomberg. Facebook würde es in der aktuellen Auseinandersetzung mit den jeweils zuständigen Behörden gern sehen, wenn einige große Partner dem Projekt öffentlich ihre Unterstützung zusagen - dem verweigern diese sich aber lieber.
Siehe auch: Revolutionär oder beängstigend? Facebook stellt Kryptowährung vor
Viele Partner, kein Bekenntnis?
Die Idee hinter dem Vorhaben ist so schlecht nicht: Eine eigene Währung, die weltweit auf dem gleichen Niveau genutzt werden kann und dabei nicht solche Fallstricke wie etwa der Bitcoin mit sich bringt. Bei der Vorstellung des Projektes betonte man auch, dass zahlreiche große und bekannte Partner hinter dem Projekt stünden. Das ändert sich aber wohl zusehends, nachdem die staatlichen Stellen nicht besonders begeistert von der Idee sind.
Über Währungen haben grundsätzlich Staaten die Oberhoheit. Einige Ausnahmen werden allerdings in Nischen zugelassen - wie etwa die lokalen Tauschwährungen, über die regionale Projekte verschiedene kleinere Erledigungen gegeneinander aufrechnen lassen: Eine Hose kürzen gegen dreimal Rasenmähen. Hingegen gibt es - durchaus erwartbar - Widerstand gegen die Idee, dass ein globaler Mega-Konzern wie Facebook eine Währungsschicht über den nationalen oder kontinentalen Geldsystemen etabliert.
Support bröckelt
Der Widerstand der Behörden in den USA und Europa sorgt nun dafür, dass die Partner, die Facebook bei der ersten Vorstellung Libras präsentierte, kalte Füße bekommen. So sollen die Kreditkarten-Anbieter Visa und MasterCard anfangs durchaus positiv auf die Idee reagiert haben, die Digital-Währung mit zu unterstützen - doch inzwischen soll sich das Verhältnis merklich abgekühlt haben, berichtete das Wall Street Journal unter Berufung auf informierte Kreise.Aber nicht nur die traditionellen Finanzdienstleister gehen auf Distanz. Auch Online-Services wie PayPal sind längst nicht mehr so begeistert wie zu Beginn, heißt es bei Bloomberg. Facebook würde es in der aktuellen Auseinandersetzung mit den jeweils zuständigen Behörden gern sehen, wenn einige große Partner dem Projekt öffentlich ihre Unterstützung zusagen - dem verweigern diese sich aber lieber.
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