E-Auto mit 2500 km Reichweite:
Alu-Luft-Batterie vor neuem Anlauf
Ausgehend von einem britischen Erfinder könnte ein eigentlich schon fast abgeschriebenes Konzept für die Energieversorgung von Elektro-Autos wieder zu neuem Leben erwachen. Die Aluminium-Luft-Batterie könnte eine Alternative zum derzeitigen Akku werden.
Die entsprechenden Batterien haben den Vorteil einer sehr hohen Energiedichte. Selbst Lithium-Ionen-Akkus können hier nicht ansatzweise mithalten. Allerdings gab es stets auch Probleme: Die Batterien sind nicht wiederaufladbar und im Falle einer praktischen Nutzung auch noch ziemlich teuer. Daher hat man schon vor langer Zeit weitgehend Abstand von der Technik genommen und setzt sie nur in kleinen Nischenbereichen ein.
Der britische Ingenieur Trevor Jackson beschäftigt sich inzwischen seit fast 20 Jahren mit dem Konzept und versucht, es weiterzuentwickeln. Und es könnte ihm tatsächlich gelungen sein, an einigen entscheidenden Stellschrauben zu drehen. Unter anderem war zum Beginn seiner Arbeit das eingesetzte Elektrolyt hochgradig ätzend und dadurch auch gefährlich. Nach unzähligen Versuchen will Jackson nun aber ein Mittel gefunden haben, das man im Prinzip bedenkenlos trinken könnte und das trotzdem eine hohe Energiedichte gewährleistet. Hier ist die Rede davon, dass man einen Tesla bei gleicher Größe des Stromspeichers über eine Distanz von fast 2500 Kilometern fahren lassen könnte.
Das allergrößte Hindernis bei Aluminium-Luft-Batterien ist allerdings der Preis. Auf dem derzeitigen Stand bekommt man nur Sonderanfertigungen. Und das Elektrolyt ist so aggressiv, dass es zu einer hohen Selbstentladungs-Rate führt und erst kurz vor Gebrauch in die Batterie geleitet wird - was wiederum entsprechende Ausrüstung nötig macht. Eine neue Batterie in E-Auto-Größe würde so heute jeweils mehrere tausend Euro kosten, was trotz der hohen Reichweite ein überzogener Kilometerpreis wäre.
Jacksons Konzept soll allerdings bereits durch die viel leichtere Nutzbarkeit zu deutlich geringeren Kosten führen. Und hier können die Komponenten auch leicht ausgetauscht und der Wiederverwertung zugeführt werden. In Verbindung mit größeren Produktionsmengen könnte das eventuell dazu führen, dass man hier bald einen wesentlich günstigeren Stromspeicher mit diversen Vorteilen gegenüber der Lithium-Ionen-Technik bekommt. Zumindest reichten die Neuerungen des Ingenieurs, um das Interesse eines Batterie-Herstellers zu wecken, mit dem jetzt ein Vertrag unterzeichnet werden konnte.
Der britische Ingenieur Trevor Jackson beschäftigt sich inzwischen seit fast 20 Jahren mit dem Konzept und versucht, es weiterzuentwickeln. Und es könnte ihm tatsächlich gelungen sein, an einigen entscheidenden Stellschrauben zu drehen. Unter anderem war zum Beginn seiner Arbeit das eingesetzte Elektrolyt hochgradig ätzend und dadurch auch gefährlich. Nach unzähligen Versuchen will Jackson nun aber ein Mittel gefunden haben, das man im Prinzip bedenkenlos trinken könnte und das trotzdem eine hohe Energiedichte gewährleistet. Hier ist die Rede davon, dass man einen Tesla bei gleicher Größe des Stromspeichers über eine Distanz von fast 2500 Kilometern fahren lassen könnte.
Es geht voran
Die fehlende Wiederauflade-Fähigkeit klingt dabei allerdings sehr störend. Doch muss dies gar kein großes Problem darstellen. Es gab ohnehin schon mehrfach Überlegungen, die Zapfsäulen an Tankstellen einfach durch Tausch-Stationen für Stromquellen zu ersetzen. Der Wechsel der Energiezelle wäre dann schneller erledigt, als man einen Benzin-Tank auffüllen könnte.Das allergrößte Hindernis bei Aluminium-Luft-Batterien ist allerdings der Preis. Auf dem derzeitigen Stand bekommt man nur Sonderanfertigungen. Und das Elektrolyt ist so aggressiv, dass es zu einer hohen Selbstentladungs-Rate führt und erst kurz vor Gebrauch in die Batterie geleitet wird - was wiederum entsprechende Ausrüstung nötig macht. Eine neue Batterie in E-Auto-Größe würde so heute jeweils mehrere tausend Euro kosten, was trotz der hohen Reichweite ein überzogener Kilometerpreis wäre.
Jacksons Konzept soll allerdings bereits durch die viel leichtere Nutzbarkeit zu deutlich geringeren Kosten führen. Und hier können die Komponenten auch leicht ausgetauscht und der Wiederverwertung zugeführt werden. In Verbindung mit größeren Produktionsmengen könnte das eventuell dazu führen, dass man hier bald einen wesentlich günstigeren Stromspeicher mit diversen Vorteilen gegenüber der Lithium-Ionen-Technik bekommt. Zumindest reichten die Neuerungen des Ingenieurs, um das Interesse eines Batterie-Herstellers zu wecken, mit dem jetzt ein Vertrag unterzeichnet werden konnte.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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