Musik-Piraterie fällt dramatisch - Industrie versteckt das in ihren Zahlen
Spotify, Apple Music und Co. werden immer populärer und das geht auf Kosten von Piraterie. Das ist kein Wunder, denn Streaming-Dienste sind schlichtweg bequemer als die mühsame Suche nach MP3s und Co. Die Musikindustrie "bestätigt" den Trend zu legalen Angeboten.
Verwunderlich ist das nicht, dennoch ist die Rate, wie schnell Piraterie an Bedeutung verliert, im Fall von Musik erstaunlich, man kann sogar von dramatisch sprechen. Das geht aus den jüngsten Zahlen hervor, die die International Federation of the Phonographic Industry (IFPI) in ihrem Jahresbericht (PDF) veröffentlicht hat - wenn man sich selbst die Vergleichswerte heraussucht.
Laut den jüngsten Zahlen setzen 27 Prozent aller befragten Nutzer auf illegale Methoden. Das ist zwar nach wie vor nicht wenig, stellt aber einen massiven Rückgang dar. Denn vor einem Jahr waren es noch 38 Prozent. Befragt wurden weltweit rund 34.000 Menschen, die Studie gilt also als repräsentativ.
Das Filesharing-Blog TorrentFreak stellt dabei fest, dass die IFPI zuletzt gerne die Aufmerksamkeit auf das so genannte Stream-Ripping gerichtet hat, da der Anteil der Nutzer, die sich auf diese Weise illegal Musik beschafften, angestiegen ist. Doch 2019 gibt es auch hier einen klaren Rückgang, nämlich von 32 auf 23 Prozent. Sieht man sich die absoluten Zahlen an, also rechnet den Piraterie-Gesamtrückgang mit ein, dann geht die Zahl der Stream-Ripper noch klarer zurück.
Wie auch immer: Zu verdanken hat man die positive Entwicklung in erster Linie dem Streaming. Aktuell gaben 89 Prozent der befragten Nutzer an, dass sie (grundsätzlich) Musik per On-Demand-Streaming hören, im "vergangenen Monat" haben 64 Prozent der Befragten einen Audio-Streaming-Dienst genutzt.
Laut den jüngsten Zahlen setzen 27 Prozent aller befragten Nutzer auf illegale Methoden. Das ist zwar nach wie vor nicht wenig, stellt aber einen massiven Rückgang dar. Denn vor einem Jahr waren es noch 38 Prozent. Befragt wurden weltweit rund 34.000 Menschen, die Studie gilt also als repräsentativ.
Das Filesharing-Blog TorrentFreak stellt dabei fest, dass die IFPI zuletzt gerne die Aufmerksamkeit auf das so genannte Stream-Ripping gerichtet hat, da der Anteil der Nutzer, die sich auf diese Weise illegal Musik beschafften, angestiegen ist. Doch 2019 gibt es auch hier einen klaren Rückgang, nämlich von 32 auf 23 Prozent. Sieht man sich die absoluten Zahlen an, also rechnet den Piraterie-Gesamtrückgang mit ein, dann geht die Zahl der Stream-Ripper noch klarer zurück.
Zahlen von 2018 werden teils nicht erwähnt
Den klaren Rückgang der Piraterie von 38 auf 27 Prozent erwähnt die Branchenvereinigung nicht, denn die Vorjahreszahl wird hier nicht explizit erwähnt. Über die Motive der IFPI, diese eigentlich für sie erfreuliche Entwicklung zu verschweigen, kann man nur spekulieren.Wie auch immer: Zu verdanken hat man die positive Entwicklung in erster Linie dem Streaming. Aktuell gaben 89 Prozent der befragten Nutzer an, dass sie (grundsätzlich) Musik per On-Demand-Streaming hören, im "vergangenen Monat" haben 64 Prozent der Befragten einen Audio-Streaming-Dienst genutzt.
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