50 GB geklaut, gut 100 Songs geleakt:
Anklage gegen 27-Jährigen
Es ist fast schon sowas wie eine Selbstverständlichkeit, dass unveröffentlichte Musik vor Veröffentlichung im Internet auftaucht. Woher diese stammt, ist indes nicht immer klar. Aktuell konnte aber eine Quelle ausgehoben werden, nämlich ein 27-jähriger Texaner.
US-amerikanische Bundesbehörden haben den 27-jährigen Christian E. angeklagt, für einen der größten Cyber-Diebstähle der vergangenen Jahre verantwortlich zu sein. Der Mann aus dem texanischen Austin soll gemeinsam mit nicht näher bekannten Helfern das Social-Media-Konto eines Musikproduzenten gehackt haben, auf diese Weise gelang es ihm, an unveröffentlichtes Material von mehr als 20 Künstlern zu kommen.
Das war den professionellen Leakern aber nicht genug, denn die Beschuldigten sollen sich auch noch Zugriff auf die Cloud-Speicher-Dienste zweier Musikmanagement-Unternehmen verschafft haben. Auf eines dieser Konten sollen sie zumindest 2300 Mal zugegriffen haben, so die Anklage (via PC Mag). Das war wohl auch eine wahre Goldgrube, denn dort war eine Datei mit Informationen zu Social-Media-Logins von Kunden zu finden. Insgesamt konnten sie 50 GB Musik entwenden und mehr als 100 Songs leaken.
So gelungen die Hacks von E. und Co. waren, so nachlässig waren sie dabei, ihre Spuren zu verwischen. Bereits im Dezember 2016 hinterließ einer der Helfer seine echte IP-Adresse beim Social-Media-Dienst, auch E. selbst vergaß in diesem Monat einmal, sich per VPN beim gehackten Konto des Musikproduzenten einzuloggen.
Als das Auffliegen drohte, versuchten die Täter schließlich, das Ganze jemandem anderen in die Schuhe zu schieben und meldeten dem Musikunternehmen einen Unschuldigen. Doch das misslang, da der Sicherheitsmann, mit dem E. Kontakt hatte, ein Undercover-Ermittler war.
Social Media und Cloud-Dienst gehackt
Der Beschuldigte und seine Mittäter sollen Ende 2016 ein "Microblogging-Dienst und Social Network" gehackt haben, dabei dürfte es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um Twitter handeln. Das Ziel der Hacker war es, sich als dieser Musikproduzent auszugeben. Unter seinem Namen wurden dann private Nachrichten an Musiker geschickt, diese wurde dann gebeten, unveröffentlichte Songs an eine von E. kontrollierte E-Mail-Adresse zu schicken.Das war den professionellen Leakern aber nicht genug, denn die Beschuldigten sollen sich auch noch Zugriff auf die Cloud-Speicher-Dienste zweier Musikmanagement-Unternehmen verschafft haben. Auf eines dieser Konten sollen sie zumindest 2300 Mal zugegriffen haben, so die Anklage (via PC Mag). Das war wohl auch eine wahre Goldgrube, denn dort war eine Datei mit Informationen zu Social-Media-Logins von Kunden zu finden. Insgesamt konnten sie 50 GB Musik entwenden und mehr als 100 Songs leaken.
So gelungen die Hacks von E. und Co. waren, so nachlässig waren sie dabei, ihre Spuren zu verwischen. Bereits im Dezember 2016 hinterließ einer der Helfer seine echte IP-Adresse beim Social-Media-Dienst, auch E. selbst vergaß in diesem Monat einmal, sich per VPN beim gehackten Konto des Musikproduzenten einzuloggen.
Als das Auffliegen drohte, versuchten die Täter schließlich, das Ganze jemandem anderen in die Schuhe zu schieben und meldeten dem Musikunternehmen einen Unschuldigen. Doch das misslang, da der Sicherheitsmann, mit dem E. Kontakt hatte, ein Undercover-Ermittler war.
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