Produktpiraterie: Europol beschlagnahmte insgesamt 30.000 Domains
Das Europäische Polizeiamt (Europol) geht in einer seit bereits länger bestehende Aktion namens In Our Sites gegen Urheberrechtsverstöße aller Art vor. In diesem Jahr waren es mehr als 30.000 Domains, die beschlagnahmt wurden, dabei gab es auch Verhaftungen.
Die Operation "In Our Sites" geht auf eine Initiative des US-amerikanischen Department of Justice (DOJ) sowie des Department of Homeland Security zurück, seit fünf Jahren machen auch die europäischen Behörden mit. Ziel des Ganzen ist es, betrügerische Domains zu beschlagnahmen und aus dem Verkehr zu ziehen.
In einer Mitteilung zog Europol für 2019 Bilanz und die kann sich durchaus sehen lassen: Dieses Jahr wurden mehr als 30.000 Internet-Adressen wegen Urheberrechtsverstößen und Produktpiraterie konfisziert. Die Bandbreite der Verstöße ist groß: So ging es dabei nicht nur um "klassische" Filmpiraterie und unerlaubtes Video-Streaming, sondern auch gefälschte Arzneimittel, Elektronik und Luxus-Produkte wie Kleidung und Parfüms.
Im Rahmen der Ermittlungen wurden drei Menschen verhaftet und 26.000 Luxus-Produkte sowie 363 Liter alkoholischer Getränke und eine Vielzahl an Hardware-Geräten beschlagnahmt. Auch Geld wurde eingefroren, laut Europol waren es mehr als 150.000 Euro.
Es gibt noch weitere offene Fragen, allen voran, welche Seiten genau das sind. Denn eine detaillierte Liste stellt Europol nicht zur Verfügung, es ist deshalb nicht ganz klar, wie die Behörden auf die durchaus stolze Zahl von 30.000 Domains kommen.
In einer Mitteilung zog Europol für 2019 Bilanz und die kann sich durchaus sehen lassen: Dieses Jahr wurden mehr als 30.000 Internet-Adressen wegen Urheberrechtsverstößen und Produktpiraterie konfisziert. Die Bandbreite der Verstöße ist groß: So ging es dabei nicht nur um "klassische" Filmpiraterie und unerlaubtes Video-Streaming, sondern auch gefälschte Arzneimittel, Elektronik und Luxus-Produkte wie Kleidung und Parfüms.
Im Rahmen der Ermittlungen wurden drei Menschen verhaftet und 26.000 Luxus-Produkte sowie 363 Liter alkoholischer Getränke und eine Vielzahl an Hardware-Geräten beschlagnahmt. Auch Geld wurde eingefroren, laut Europol waren es mehr als 150.000 Euro.
Welche Seiten sind das überhaupt?
TorrentFreak merkt hierzu aber an, dass die Auswirkungen solcher Domain-Beschlagnahmungen gering bis nicht existent seien. Es ist auch nicht klar, wie die Anteile auf Urheberrechtsverstöße und Produktpiraterie entfallen. Das bekannte Filesharing-Blog vermutet, dass der Großteil der beschlagnahmten Seiten sich dem Verkauf gefälschter Produkte gewidmet hat, Europol macht hierzu allerdings keine Angaben.Es gibt noch weitere offene Fragen, allen voran, welche Seiten genau das sind. Denn eine detaillierte Liste stellt Europol nicht zur Verfügung, es ist deshalb nicht ganz klar, wie die Behörden auf die durchaus stolze Zahl von 30.000 Domains kommen.
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