"Absurd": Apple stemmt sich mit aller Macht gegen EU-Steuerzahlung
Apple fletscht die Zähne im Kampf gegen die Steuerforderungen der EU und bezeichnet diese als "absurd". Der Konzern schickt ein Team von sechs Top-Anwälten, um sich vor dem Gericht der Europäischen Union gegen die Zahlung der geforderten 13 Milliarden Euro zu wehren.
So teilt der Konzern mit, dass man die Forderungen der EU für "absurd" halte. Das US-Unternehmen argumentiert, dass die Steuerschulden vor allem gegenüber den USA bestehen würden und nicht gegenüber Irland. Demnach seien ein Großteil des Umsatzes, den man außerhalb der USA generiert, nicht auf die beiden irischen Ableger des Konzerns zurückzuführen - eine Argumentation, die so nur schwer nachzuvollziehen ist. Trotzdem spricht der Apple-Anwalt Daniel Beard davon, dass die Argumentation der EU-Kommission "die Realität verkennt und gesunden Menschenverstand vermissen lässt".
Doch damit nicht genug: Im Bezug auf die Aussagen der EU, Apple sei in Irland nur mit einem Satz von 0,005% besteuert worden, setzt der Konzern ebenfalls auf eine Verteidigung, die so vor Gericht nur wenig Bestand haben dürfte und wohl eher darauf abzielt, die öffentliche Meinung zu prägen: Die EU-Kommission beabsichtige mit der Darstellung "Schlagzeilen im Fall gegen Apple" zu produzieren - die Tatsache, dass Apple mit dem entsprechenden Satz besteuert wurde, ist aber unbestritten.
Apple sieht es überhaupt nicht ein, Steuern in der EU zu zahlen
Die Europäische Union fordert von Apple eine Nachzahlung von Steuern in Höhe von 13 Milliarden Euro - schon 2016 hatte die Europäische Kommission entschieden, dass die Zahlung wegen unlauterer Steueranreize in Irland fällig werden. Sowohl die irische Regierung als auch Apple hatten gegen die Entscheidung Berufung eingelegt und darauf verwiesen, dass man europäisches Recht einhalte. Im Kampf gegen die Forderungen der EU hatte Apple jetzt ein Team an Spitzenanwälten zum Gericht der Europäischen Union entsendet und verschärft auch in der öffentlichen Kommunikation über den Fall den Ton deutlich, wie Reuters berichtet. Infografik: Das sind die wertvollsten Marken der Welt
So teilt der Konzern mit, dass man die Forderungen der EU für "absurd" halte. Das US-Unternehmen argumentiert, dass die Steuerschulden vor allem gegenüber den USA bestehen würden und nicht gegenüber Irland. Demnach seien ein Großteil des Umsatzes, den man außerhalb der USA generiert, nicht auf die beiden irischen Ableger des Konzerns zurückzuführen - eine Argumentation, die so nur schwer nachzuvollziehen ist. Trotzdem spricht der Apple-Anwalt Daniel Beard davon, dass die Argumentation der EU-Kommission "die Realität verkennt und gesunden Menschenverstand vermissen lässt".
Doch damit nicht genug: Im Bezug auf die Aussagen der EU, Apple sei in Irland nur mit einem Satz von 0,005% besteuert worden, setzt der Konzern ebenfalls auf eine Verteidigung, die so vor Gericht nur wenig Bestand haben dürfte und wohl eher darauf abzielt, die öffentliche Meinung zu prägen: Die EU-Kommission beabsichtige mit der Darstellung "Schlagzeilen im Fall gegen Apple" zu produzieren - die Tatsache, dass Apple mit dem entsprechenden Satz besteuert wurde, ist aber unbestritten.
Zwei Tage Verhandlung, Jahre für die Entscheidung
Nachdem Apple seine Verteidigung vor dem Gericht der Europäischen Union vorgebracht hat, werden heute auch Anwälte der EU-Kommission ihre Sicht der Dinge vor den fünf Richtern darlegen. Eine Entscheidung wird von dem Gericht aber erst in ein paar Monaten erwartet. Der Verlierer dürfte dann wiederum vor den Europäischen Gerichtshof ziehen, eine endgültige Entscheidung könnte also noch Jahre auf sich warten lassen. Download ElsterFormular - Programm zur elektronischen Steuererklärung Siehe auch:
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