Windows Virtual Desktop ist fast fertig - Chance für Windows 7-Nutzer
Es dauert nicht mehr lang, bis Nutzer ihren privaten Windows-Desktop auf allen möglichen Geräten verwenden können. Der neue Service Windows Virtual Desktop steht kurz vor seiner Fertigstellung. Scott Manchester, der das Entwicklungsteam bei Microsoft leitet, verkündete gerade, dass der Feature-Complete-Status erreicht sei.
WVD befindet sich bereits seit einiger Zeit in Testläufen und seit März hatten User in einigen Regionen die Möglichkeit, sich auf Wunsch für das Beta-Programm anzumelden und mitzumachen. Erstmals vorgestellt wurde das kommende Produkt auf der Microsoft-Konferenz Ignite 2018. Dass nun die Fertigstellung kurz bevor steht, ist auch ein Ausdruck dafür, dass man einigen Wert auf den Dienst legt.
WVD ermöglicht es Nutzern, eine komplett eigene Windows-Instanz in der Azure-Cloud der Redmonder zu buchen, die dann im Grunde wie ein eigener PC funktioniert. Wahlweise kann man hier auf Windows 7 oder Windows 10 zurückgreifen und auch verschiedene Office-Anwendungen nutzen. Darüber hinaus lassen sich natürlich eigene Programme installieren. Auf lokalen Geräten lässt sich die Umgebung dann quasi genauso einsetzen wie eine virtuelle Maschine.
Wie genau das Konzept nach der technischen Fertigstellung des WVD-Dienstes aussehen wird, ist noch unklar. Insbesondere zur Preisgestaltung wird sich der Anbieter erst äußern, wenn der Start unmittelbar bevorsteht. Fest steht allerdings schon, dass WVD eine interessante Option für alle Nutzer wird, die noch länger als bis zum Januar mit Windows 7 arbeiten wollen. Denn während dann der offizielle Support für das Betriebssystem endet, gehört Microsoft natürlich selbst zum Kreis jener, die quasi Nutznießer des erweiterten Supports sind. Also bekommen die WVD-Instanzen des Betriebssystems noch bis Januar 2023 Patches bereitgestellt.
Siehe auch: Windows 7: Beim Support-Ende wurde wenig aus XP-Abschied gelernt
WVD ermöglicht es Nutzern, eine komplett eigene Windows-Instanz in der Azure-Cloud der Redmonder zu buchen, die dann im Grunde wie ein eigener PC funktioniert. Wahlweise kann man hier auf Windows 7 oder Windows 10 zurückgreifen und auch verschiedene Office-Anwendungen nutzen. Darüber hinaus lassen sich natürlich eigene Programme installieren. Auf lokalen Geräten lässt sich die Umgebung dann quasi genauso einsetzen wie eine virtuelle Maschine.
Preise noch unklar
Microsoft-Manager Manchester forderte die Tester auf, noch einmal alle möglichen Szenarien auszuprobieren und eventuelle Bugs zurückzumelden. Aller Wahrscheinlichkeit nach ist dann mit einem offiziellen Release des Angebotes noch im September zu rechnen, also rund ein Jahr nach der ersten Präsentation.Wie genau das Konzept nach der technischen Fertigstellung des WVD-Dienstes aussehen wird, ist noch unklar. Insbesondere zur Preisgestaltung wird sich der Anbieter erst äußern, wenn der Start unmittelbar bevorsteht. Fest steht allerdings schon, dass WVD eine interessante Option für alle Nutzer wird, die noch länger als bis zum Januar mit Windows 7 arbeiten wollen. Denn während dann der offizielle Support für das Betriebssystem endet, gehört Microsoft natürlich selbst zum Kreis jener, die quasi Nutznießer des erweiterten Supports sind. Also bekommen die WVD-Instanzen des Betriebssystems noch bis Januar 2023 Patches bereitgestellt.
Siehe auch: Windows 7: Beim Support-Ende wurde wenig aus XP-Abschied gelernt
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