Windows über Azure überall nutzen:
Windows Virtual Desktop gestartet
Microsoft hat Windows Virtual Desktop fertiggestellt. Der Cloud-Dienst für die Desktop- und App-Virtualisierung startet damit ab sofort offiziell für Unternehmen und ist auf Desktops, Notebooks, Tablets und Smartphones verfügbar.
Infografik: Die Entwicklung von Windows im Überblick
Mitte August hatte das Entwicklerteam die Neuigkeit veröffentlicht, dass man bereits den Feature-Complete-Status für den neuen Windows Virtual Desktop erreicht habe. Nun hat der Konzern offiziell den Startschuss gegeben: Windows Virtual Desktop (WVD) ist ab sofort verfügbar, rund ein Jahr lang hatte Microsoft das neue Angebot erprobt.
Das Angebot richtet sich an Unternehmen und wird über Microsoft Azure realisiert. Unternehmen müssen dabei nur den Azure-Dienst bezahlen und können beliebig Windows 10 und Windows 7-Lizenzen kostenlos auf den virtuellen Arbeitsplätzen nutzen. Als weiteren Bonus hat Microsoft angekündigt, dass Windows 7 über WVD weiterhin kostenlose Sicherheitsupdates erhalten wird, auch wenn der Support Anfang kommenden Jahres ausläuft. WVD-Instanzen des Betriebssystems bekommen noch bis Januar 2023 kostenlos Patches bereitgestellt. Für viele Unternehmen ist das eine gute Chance, nun den Umzug von Windows 7 zu Windows 10 über dieses "Desktop-as-a-Service"-Angebot zu vollziehen.
Laut Microsoft ist Windows Virtual Desktop der erste Dienst, der den virtuellen Einsatz von Windows 10 skalierbar für viele Desktop-Anwender parallel, also als "Multi-Session" ermöglicht. WVD ist für Microsoft 365 verfügbar (Microsoft-365-Lizenzen E3, E5, A3, A5, F1, Business), für Office 365 ProPlus optimiert und unterstützt RDS-Umgebungen ("Remote Desktop Services") mit einer einfachen Benutzeroberfläche.
Nutzer können mit verschiedenen Endgeräten wie Notebooks, Tablets oder Smartphones arbeiten, die in der Regel über eine geringere Rechenleistung verfügen als stationäre Geräte, erklärt Microsoft. Die Rechenleistung für diese sogenannten Thin- oder Zero Clients werden über virtuelle Desktops in zentralen Rechenzentren bereitgestellt.
Microsoft hat ein Whitepaper zum Thema "Virtueller Desktop" veröffentlicht, das kostenlos als PDF heruntergeladen werden kann.
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Infografik: Die Entwicklung von Windows im Überblick
Mitte August hatte das Entwicklerteam die Neuigkeit veröffentlicht, dass man bereits den Feature-Complete-Status für den neuen Windows Virtual Desktop erreicht habe. Nun hat der Konzern offiziell den Startschuss gegeben: Windows Virtual Desktop (WVD) ist ab sofort verfügbar, rund ein Jahr lang hatte Microsoft das neue Angebot erprobt.
Das Angebot richtet sich an Unternehmen und wird über Microsoft Azure realisiert. Unternehmen müssen dabei nur den Azure-Dienst bezahlen und können beliebig Windows 10 und Windows 7-Lizenzen kostenlos auf den virtuellen Arbeitsplätzen nutzen. Als weiteren Bonus hat Microsoft angekündigt, dass Windows 7 über WVD weiterhin kostenlose Sicherheitsupdates erhalten wird, auch wenn der Support Anfang kommenden Jahres ausläuft. WVD-Instanzen des Betriebssystems bekommen noch bis Januar 2023 kostenlos Patches bereitgestellt. Für viele Unternehmen ist das eine gute Chance, nun den Umzug von Windows 7 zu Windows 10 über dieses "Desktop-as-a-Service"-Angebot zu vollziehen.
Windows Virtual Desktop weltweit gestartet
Interessanterweise hat Microsoft seinen ursprünglichen Plan, den Cloud-Service für virtuelle Desktop-Umgebungen zunächst nur in den USA anzubieten, überworfen. Windows Virtual Desktop startet jetzt weltweit dort, wo auch Azure buchbar ist.Laut Microsoft ist Windows Virtual Desktop der erste Dienst, der den virtuellen Einsatz von Windows 10 skalierbar für viele Desktop-Anwender parallel, also als "Multi-Session" ermöglicht. WVD ist für Microsoft 365 verfügbar (Microsoft-365-Lizenzen E3, E5, A3, A5, F1, Business), für Office 365 ProPlus optimiert und unterstützt RDS-Umgebungen ("Remote Desktop Services") mit einer einfachen Benutzeroberfläche.
Nutzer können mit verschiedenen Endgeräten wie Notebooks, Tablets oder Smartphones arbeiten, die in der Regel über eine geringere Rechenleistung verfügen als stationäre Geräte, erklärt Microsoft. Die Rechenleistung für diese sogenannten Thin- oder Zero Clients werden über virtuelle Desktops in zentralen Rechenzentren bereitgestellt.
Microsoft hat ein Whitepaper zum Thema "Virtueller Desktop" veröffentlicht, das kostenlos als PDF heruntergeladen werden kann.
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