Marvel: Wir waren vom Serien-Aus auf Netflix völlig überrumpelt
Die relativ harte Trennung zwischen Netflix und den Marvel-Serien war offenbar nichts, worauf man bei dem Comic-Verlag hingearbeitet hätte. Auch wenn im Grunde klar war, dass die Kooperation nicht mehr lange weiterlaufen kann, hatten sich die Leute hinter dem großen Superhelden-Universum wohl etwas anderes vorgestellt.
Jeph Loeb, der Leiter der Marvel TV-Sparte, erklärte gegenüber dem US-Magazin Deadline, dass man vom Ende der Serien bei Netflix völlig überrumpelt worden sei. Denn es seien diverse Sachen nicht einmal annähernd zu einem Ende gebracht worden. Das deutet darauf hin, das man bei dem Verlag durchaus davon ausging, dass es zwischen Netflix und Marvels Mutterkonzern Disney letztlich doch eine einvernehmliche und sinnvolle Lösung geben würde.
Der Hauptgrund für die Entwicklung rund um die Serien ist natürlich in der Tatsache zu finden, dass Disney seine eigene Streaming-Plattform aufbaut und im Zuge dessen erst einmal alle Filmrechte vom Konkurrenten abgezogen hatte. Es wäre aber durchaus möglich gewesen, die Serien, die Marvel mit Netflix produzierte, noch ein Stück weit fortzuführen und zu einem sinnvollen Ende zu bringen.
Die Zuschauerzahlen sanken zuletzt merklich. Und insofern wird es im Netflix-Management sicherlich schnell Stimmen gegeben haben, die sich dafür einsetzten, die Gelder lieber umzuleiten. So hat man nun mehrere Marvel-Serien, die mitten in einer offensichtlichen Umbruch-Phase stehen blieben und stattdessen gibt es Investitionen in andere Comic-Verfilmungen, die sehr vielversprechend aussehen - so beispielsweise "The Umbrella Academy".
Siehe auch: Geschickter Zug: Netflix unterschreibt Tarifvertrag für Schauspieler
Der Hauptgrund für die Entwicklung rund um die Serien ist natürlich in der Tatsache zu finden, dass Disney seine eigene Streaming-Plattform aufbaut und im Zuge dessen erst einmal alle Filmrechte vom Konkurrenten abgezogen hatte. Es wäre aber durchaus möglich gewesen, die Serien, die Marvel mit Netflix produzierte, noch ein Stück weit fortzuführen und zu einem sinnvollen Ende zu bringen.
Geld frei für Besseres
Im Hintergrund munkelte man allerdings schon länger, dass Netflix die neue Konkurrenz-Situation mit Disney gar nicht so ungelegen kam und man so einen guten Vorwand hatte, schneller aus den Serien auszusteigen. Denn die ganze Sache lief nicht gerade in eine positive Richtung. Insbesondere "Iron Fist" konnte nicht gerade Fan-Herzen im Sturm erobern. Und als dann auch noch die Zusammenführung der Serien-Helden Daredevil, Jessica Jones, Luke Cage und Iron Fist auf eine recht starke Konzentration auf letzteren hinauslief, tendierte die Produktion schon fast in Richtung eines Flops.Die Zuschauerzahlen sanken zuletzt merklich. Und insofern wird es im Netflix-Management sicherlich schnell Stimmen gegeben haben, die sich dafür einsetzten, die Gelder lieber umzuleiten. So hat man nun mehrere Marvel-Serien, die mitten in einer offensichtlichen Umbruch-Phase stehen blieben und stattdessen gibt es Investitionen in andere Comic-Verfilmungen, die sehr vielversprechend aussehen - so beispielsweise "The Umbrella Academy".
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Christian Kahle
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