Bob Iger verteidigt Marvel:
Massenmörder sind widerwärtig, nicht Filme
Bob Iger, Chef des Unterhaltungsgiganten Disney ist an sich kein Mann der markigen Worte. Doch aktuell riss ihm der Geduldsfaden und er reagierte verhältnismäßig scharf auf die Kritik von Martin Scorsese und Francis Ford Coppola, dass Marvel-Filme "kein Kino" seien.
Francis Ford Coppola, der mit Der Pate und Apocalypse Now zwei der größten Filmklassiker aller Zeiten geschaffen hat (sich aber in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten weitgehend aus dem Filmgeschäft zurückgezogen hat), schloss sich der Kritik wenig später an und meinte, dass Marvel-Filme "widerwärtig" seien.
Darauf wurde auch Bob Iger, der Chef von Disney und somit auch der Marvel Studios, auf der WSJ Tech Live-Konferenz im kalifornischen Laguna Beach angesprochen. Und Iger schoss zurück, für seine Verhältnisse sogar überraschend scharf. Denn der Disney-CEO meinte (via Cnet), dass Scorsese und Coppola eindeutig nicht bedenken bzw. "sehen, wie das Publikum auf diese Filme reagiert".
Der Disney-Chef war sichtlich verärgert und meinte, dass das auch respektlos gegenüber all jenen ist, die an diesen Filmen arbeiten. "Wenn sie über Filme lästern wollen (Anm.: Er sagte "bitch", was etwas schärfer ist als lästern), dann ist das sicherlich ihr Recht." Aber sie sollen nicht behaupten, dass ein Ryan Coogler und dessen Black Panther "weniger wert" seien als ein Film von Coppola oder Scorsese.
So geht es bei Marvel weiter Alle Serien und Filme im Überblick
"Vergnügungsparks" und "widerwärtig"
Martin Scorsese hat seinen Angriff auf Marvel im Rahmen der PR für seinen neuen Kino- und Netflix-Film The Irishman begonnen und gleich mehrfach gesagt, dass Marvel-Filme "Vergnügungsparks" seien, aber kein echtes Kino.Francis Ford Coppola, der mit Der Pate und Apocalypse Now zwei der größten Filmklassiker aller Zeiten geschaffen hat (sich aber in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten weitgehend aus dem Filmgeschäft zurückgezogen hat), schloss sich der Kritik wenig später an und meinte, dass Marvel-Filme "widerwärtig" seien.
Darauf wurde auch Bob Iger, der Chef von Disney und somit auch der Marvel Studios, auf der WSJ Tech Live-Konferenz im kalifornischen Laguna Beach angesprochen. Und Iger schoss zurück, für seine Verhältnisse sogar überraschend scharf. Denn der Disney-CEO meinte (via Cnet), dass Scorsese und Coppola eindeutig nicht bedenken bzw. "sehen, wie das Publikum auf diese Filme reagiert".
Massenmörder sind widerwärtig
Iger: "Francis Ford Coppola and Martin Scorsese sind zwei Personen, die ich auf das Allerhöchste schätze. Aber wenn Francis Worte wie 'diese Filme sind abscheulich' verwendet... Ich reserviere ein Wort wie widerwärtig für jemanden, der Massenmord verübt hat. Das sind nur Filme."Der Disney-Chef war sichtlich verärgert und meinte, dass das auch respektlos gegenüber all jenen ist, die an diesen Filmen arbeiten. "Wenn sie über Filme lästern wollen (Anm.: Er sagte "bitch", was etwas schärfer ist als lästern), dann ist das sicherlich ihr Recht." Aber sie sollen nicht behaupten, dass ein Ryan Coogler und dessen Black Panther "weniger wert" seien als ein Film von Coppola oder Scorsese.
So geht es bei Marvel weiter Alle Serien und Filme im Überblick
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