Apple: Nutzer würden sich bei iPhone-Selbstreparaturen nur weh tun
In den letzten Wochen versuchten die Verfechter eines Rechts der Verbraucher, ihre Elektronik-Geräte selbst reparieren zu können, eine entsprechende Regelung im Tech-Mutterland Kalifornien durchzusetzen. Unter anderem ließ Apple seine Lobbyisten dagegen antreten, die erklärten, dass die User sich letztlich bei entsprechenden Basteleien verletzen könnten.
Laut einem Bericht des US-Magazins Motherboard haben sich in der letzten Zeit mehrfach Vertreter der Technologie-Branche mit Mitgliedern des kalifornischen Verbraucherschutz-Ausschusses getroffen, um gegen einen vorliegenden Gesetzentwurf zu argumentieren. Die Initiatoren des Papiers wollten durchsetzen, dass die Geräte-Hersteller Baupläne und ähnliche Anleitungen bereitstellen und den Nutzern es grundsätzlich erlauben müssen, die Produkte auch außerhalb autorisierter Werkstätten zu reparieren.
Seitens der Geräte-Hersteller wird eine solche Regelung allerdings abgelehnt. Unter anderem schickte Apple seine Vertreter zu entsprechenden Treffen, um klar zu machen, warum das Gesetz keine besonders kluge Idee wäre. Unter anderem brachten sie dabei auch iPhones als Anschauungsobjekte mit, die vor Ort aufgeschraubt und auseinandergenommen wurden. Das sollte den Mitgliedern des Ausschusses klar machen, dass man es hier mit sehr komplexen Architekturen zu tun hat, die lediglich von Fachkräften ordentlich bearbeitet werden können.
In Kalifornien waren Apple und auch die entsprechenden Lobbyisten anderer Technologie-Unternehmen vorerst erfolgreich. Die Abgeordnete, die den Gesetzentwurf formal eingebracht hatte, zog ihn erst einmal wieder zurück. Denn die Rückmeldungen aus dem Parlament wiesen bereits darauf hin, dass das Gesetz in der vorliegenden Form wohl nicht angenommen wird.
Seitens der Geräte-Hersteller wird eine solche Regelung allerdings abgelehnt. Unter anderem schickte Apple seine Vertreter zu entsprechenden Treffen, um klar zu machen, warum das Gesetz keine besonders kluge Idee wäre. Unter anderem brachten sie dabei auch iPhones als Anschauungsobjekte mit, die vor Ort aufgeschraubt und auseinandergenommen wurden. Das sollte den Mitgliedern des Ausschusses klar machen, dass man es hier mit sehr komplexen Architekturen zu tun hat, die lediglich von Fachkräften ordentlich bearbeitet werden können.
Kurzschluss möglich
Unter anderem verwiesen sie auf das Risiko, dass Eingriffe von Nutzern, die sich mit der Technik nicht auskennen, ernsthafte Verletzungsrisiken mit sich bringen. Denn wenn ein iPhone nicht fachgerecht auseinandergebaut wird, kann aufgrund verschiedener Ursachen der Akku beschädigt werden - und wie verschiedene Fälle von Produktionsmängeln bereits zeigten, kann dann ein Kurzschluss eine massive Erhitzung bis hin zum Auslösen eine Brandes folgen lassen.In Kalifornien waren Apple und auch die entsprechenden Lobbyisten anderer Technologie-Unternehmen vorerst erfolgreich. Die Abgeordnete, die den Gesetzentwurf formal eingebracht hatte, zog ihn erst einmal wieder zurück. Denn die Rückmeldungen aus dem Parlament wiesen bereits darauf hin, dass das Gesetz in der vorliegenden Form wohl nicht angenommen wird.
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