Apple: Nutzer würden sich bei iPhone-Selbstreparaturen nur weh tun

In den letzten Wochen versuchten die Verfechter eines Rechts der Verbraucher, ihre Elektronik-Geräte selbst reparieren zu können, eine entsprechende Regelung im Tech-Mutterland Kalifornien durchzusetzen. Unter anderem ließ Apple seine Lobbyisten ... mehr... Apple, Iphone, iPhone X, Ifixit, Teardown Bildquelle: iFixit Apple, Iphone, iPhone X, Ifixit, Teardown Apple, Iphone, iPhone X, Ifixit, Teardown iFixit

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Wie konnte die frühe Generation nur überleben, als die Reparatur von Elektrogeräten noch möglich war?
 
@Memfis: Ohne jetzt Partei für Apple Ergreifen zu wollen du kannst Elektronik von früher aber nicht wirklich mit Heute Vergleichen.
Früher bist hin hast den Widerstand oder was auch immer einfach Ausgelötet und getauscht versuch mal teils heutige Mini Bauteile ohne diese zu Zerstören zu Löten.
Das ist ja teils auch gar nicht mehr gelötet sondern Verklebt oder Verpresst.
Leider kannst du Heute meist nur noch die ganze Einheit oder das Gerät Tauschen ist nicht gut keine Frage aber leider ist dem so.
Die Aussage Apple ist leider aber auch so Traurig war viele würden sich wirklich schon bei dem Versuch Wehtun oder Umbringen .
In den USA würde das schon wieder für eine Absurde Milliarden Klage reichen, man denke bloß an die Heißer Kaffee Klage oder Tier in Mikrowelle Trocknen.
 
@Freddy2712: schau dir mal die Videos von Louis Rossmann auf YT an.. Da sieht man wie gut man Apple Produkte mit dem richtigen Know how reparieren kann. Schön dass er kein Fan von Apple ist und so auch oft seine Meinung kund tut.
 
@Farbrausch2003: Um zu differenzieren: Rossmann mag die Apple-Hardware nicht, sowie ihre Preise und Apples Gebaren rund um Reparaturen. Das Betriebssystem findet er allerdings besser als Windows. Eine Ansicht, die man sehr gut teilen kann.
 
@Farbrausch2003: "mit dem richtigen Know how" - und das haben min. 90 % der Kunden NICHT und werden es nur durch ein YT Video auch nicht erlangen.
 
@GODMorph: Brauchen sie auch nicht. Zitat aus dem Artikel:
"Die Initiatoren des Papiers wollten durchsetzen, dass die Geräte-Hersteller Baupläne und ähnliche Anleitungen bereitstellen und den Nutzern es grundsätzlich erlauben müssen, die Produkte auch außerhalb autorisierter Werkstätten zu reparieren."
 
@Karl Popper: und was sollen die "Baupläne und ähnliche Anleitungen" lösen? Wieviele Menschen auf der Welt sind nicht in der Lage einen Ikea-Schrank aufzubauen, trotz vorhandener Anleitung und Werkzeug?
"Baupläne und ähnliche Anleitungen" oder "YT-Videos" bringen einen nichts wenn man zwei linke Hände hat oder einfach kein Verständnis für die Materie hat.
 
@GODMorph: Der Fakt, dass du nicht verstehst, worum es geht, auch nachdem es dir zwei Mal vorgekaut wird, platziert dich wohl genau in diese Personengruppe, über die du hier schimpfst.
 
@Karl Popper: ich verstehe wo drum es geht: gebe allen Menschen die das Gerät kaufen eine Anleitung und das Werkzeug im Falle eines Problems dieses selbst zu lösen. 90 % der Kunden sind trotz dessen dazu NICHT in der Lage. Was folgt: die Kunden beschweren sich über: schlechte Anleitung, falsches Werkzeug, fehlendes Know-How. usw.
Was dann folgt sind Klagen über defekte Geräte die der Kunde selbst kaputt gemacht hat, aber der Firma die Schuld gibt.

Noch mal: wie groß soll deine Rechtsabteilung werden um dich gegen 90 % der Kunden die das NICHT hinbekommen zu schützen?
 
@GODMorph: Du hast gerade schwarz auf weiß dargelegt, dass du es nicht vesrtanden hast.
 
@GODMorph: ich persönlich sehe zwar nicht wo es dir "vorgekaut" wurde, aber denke die anderen beziehen sich darauf das auch Ali aus der Hinterhof(elektro)werkstatt dein Handy für kleines Geld reparieren kann
 
@Motverge: Im Artikel steht es. Und ich habe ihm sogar noch mal den einen Satz herauskopiert. Hat beides nicht geholfen. Aber Hauptsache er macht sich Sorgen um die Dummheit anderer.
 
@Karl Popper: Bin ganz ehrlich, gehöre auch zu solchen Leuten xD. Gebe es aber auch zu. Ich versuche alles bis es endgültig geschrottet ist zu reparieren und sei es nur um damit mal Erfahrung gemacht zu haben. Klar, ein 1000 Euro gerät würde ich jetzt nun nicht unbedingt selbst was löten, aber kann auch die bedenken nachvollziehen. Einmal nicht aufgepasst und der Lötkolben/Schraubendreher oder wer weiß was landet im Akku und bumms
 
@Motverge: Ich hab mir auch schon mal ein Smartphone kaputt repariert. Auch Profis haben Dinge kaputt gemacht, bevor sie sie reparieren konnten; Aber darum geht es auch nicht. Das Gros der Privatleute würde nie selbst eine Reparatur wagen. Hier gehts einfach nur darum, dass Apple für andere Werkstätten den Zugang zu Plänen und Ersatzteilen verhindern will, um ein Monopol auf das für sie lukrative Reparaturgeschäft zu haben.
 
@Freddy2712: Früher hatte der Reparateur Kontakt mit möglicherweise geladenen Hochleitungskondensatoren. Hier geht darum, dass man überhaupt die Chance hat Ersatzteil-Module (Display, Akkus, Kameraeinheit, Dock-Einheit) zu erhalten und dort ist der Austausch dann eher auf einen erweiterten Lego-Niveau.
 
@Memfis: Man sollte herkömmliche "Elektrogeräte" nicht mit hochintegrierter miniaturisierter Computerelektronik vergleichen, denn genau das sind Smartphones - Microcomputer im Taschenformat. Da erfordert es schon erhebliches Fachwissen, um die Dinger "korrekt" zu zerlegen, zu reparieren und wieder "richtig" zusammenzusetzen.
 
@Zonediver: Es geht ja nicht darum ein kaputtes Logic Board wieder zurecht zu löten, sondern beispielsweise einen Glasbruch selbst beheben zu können oder den Akku selbst zu tauschen.
 
@Memfis: Ja klar - nur hängt das eben sehr stark von der Konstuktion des Gerätes selbst ab. Wenn der Hersteller das nur bedingt vorsieht (z.B. weil er die Komponenten verklebt), dann wird's schwierig...
 
@Zonediver: Tja, dann muss der Hersteller halt entsprechend bauen. Das ist ja genau der Sinn.
 
@Memfis: Und genau da liegt der Kern des Problems: Du müßtest dem Hersteller "gewisse" bautechnische Maßnahmen und Konstuktionen "verbieten", damit man das Teil später vernünftig reparieren kann - das wird ein Ding der Unmöglichkeit - oder zumindest sehr schwierig...
 
@Zonediver: Ein Anfang bestünde schonmal darin das Verkleben von Akkus zu verbieten. Ich denke da beispielsweise auch an diverse Actioncams, die den Akku fest verbaut haben, obwohl das überhaupt nicht notwendig ist.
 
@Zonediver: Zwar wieder ein Auto-Vergleich, aber hier gibt es bereits solche Regelungen. In Europa muss die Beleuchtungsanlage mit Boardmitteln reparierbar sein. Solche Wartbarkeitsgesetze sind nicht die Ausnahme.
 
@floerido: Ach ja, und das funktioniert? Bei Mercedes musst Du durch den Radkasten, um den linken Scheinwerder zu wechseln.
 
@rallef: Da die meisten Mercedes Hecktriebler sind, sollte der Einschlagwinkel groß sein und somit müsste man über den Radkasten auch relativ gut an die Stelle kommen können.
Ist vorgeschrieben um eine Zulassung zu erhalten. Dieses wird mit der Ergänzung 07 der Richtlinie ECE 48 geregelt. Die ist gültig für Fahrzeuge, die vom Typ, zum ersten Mal ab August 2006 abgenommen wurden, für Facelift-Modelle ist es deshalb zum Beispiel nicht nötig.
 
@Zonediver: Eher ist es umgekehrt. Schau dir mal alte Elektronik an. Ohne dass du da nicht verdammt genau weißt, was du tust, kommst du da nicht weit, wenn nicht gerade etwas Offensichtliches wie ein geplatzter Elko oder ein durchgeschmorter Widerstand vorliegt.

Ein das Aus- und Einlöten eines BGA-Gehäuse oder anderer SMD-Komponenten (die dank der Integration viel weniger zahlreich sind) von einem modernen Logic-Board kriegt man mit etwas Übung auch hin, ohne dass man großartig viel wissen muss.
 
@Karl Popper: Kernfrage dabei: will der Geratehersteller "dir" dabei helfen, etwas reparieren zu können, oder will er es nicht. Denn von Kundenseitig notwendigem Spezialwissen, eher noch Hellseherischen Kräften ist und muss erst dann die Rede sein, wenns da ein kräftiges nicht wollen des Herstellers gibt. Denn auch wenn es sicher hilfreich und nützlich ist: Dinge wie unter der Hand weitergereichte Spezialinfos, eher nur zufällig aufgestöbert werdende Videofilmchen von Reparaturen durch Privatpersonen fallen nunmal nicht darunter. Und ja, ich bin definitiv dafür, das es, notfalls gesetzlich vorgeschrieben, so sein sollte, das es für Dinge wie Akkuwechsel und vergleichbaren "Kleinkram" Pflicht ist, eine bebilderte oder per Film anschaubare Anleitung zur Verfügung zu stellen. Meinetwegen mit 5 maliger Warnung drauf oder drin verteilt, das die eben nur dafür ist und ein sozusagen vom Weg abweichen und was anderes befummeln zum Garantie bzw Kulanzverlust führen kann. Soviel Freiraum und auch Geldsparmöglichkeit für den Kunden muss einfach machbar sein… auch wenn die Smartphoneindustrie diesen, in meinen Augen: Geld-scheiß-Esel am liebsten nicht rausrücken bzw. weiter im abgeschirmten Stall gehalten kriegen möchte.
 
@DerTigga: Hier geht es nicht um die händische Privatreparatur, hier geht es darum, dass es überhaupt Ersatzteile gibt und man dann damit zu einer Fachperson mit den entsprechenden Fähigkeiten oder Werkzeugen gehen kann.
 
@Memfis: Das kommt immer darauf an wer was repariert.
Die allermeisten machen dabei mehr kaputt als gut.

Nichts desto trotz ist Apples Argumentation absurd. Apple hat hervorragende Technische Dokumentationen, nach denen man hervorragend die Geräte zerlegen kann.
Vorausgesetzt man hat das entsprechjende technische Verständnis und die nötige Feinmotorik.
Auch die meisten Appletechniker werden nicht auf neue Geräte geschult, sondern gehen nach dem Servicemanual vor.

Apple (und auch andere Hersteller) wollen einfach nur die lukrativen Reparaturjobs selbst behalten. Und dazu werden im grossen Stil auch mal Spezialschrauben oder Werkstoffe verwendet die einen Bastler vor unlösbare Aufgaben stellen, oder Geräte so konstruiert dass sie beim Zerlegen zerstört werden.
 
Die finden sicherlich noch andere Gründe ..
 
"Unter anderem verwiesen sie auf das Risiko, dass Eingriffe von Nutzern, die sich mit der Technik nicht auskennen, ernsthafte Verletzungsrisiken mit sich bringe."

So können auch nur Lobbyisten argumentieren. Zum einen ist diese Aussage doch völlig unabhängig vom Recht auf Reparatur. Oder würde bei einem Kurzschluss der Akku nur dann explodieren, wenn es das Gesetz gibt, ansonsten nicht?! Zum anderen: warum sollte jemand, der sich mit der Technik NICHT auskennt, überhaupt auf die Idee kommen, da was zu reparieren? Auch wiederum nur, weil es das Gesetz gibt? Was für ein Schwachsinn. Geht doch eigentlich nur darum, dass Apple die Ersatzteile nicht rausrücken will und lieber selbst Kohle mit Reparaturen scheffelt. Denen geht's nur um das Geld der Kunden, nicht um deren Gesundheit.
 
@Osmodia: Ich hab letztem bei meinem iPhone hinten das Metallcover ausgetauscht. Dafür muss man es wirklich komplett zerlegen und wieder zusammensetzen. Alles kein Hexenwerk, das richtige Werkzeug vorausgesetzt.
 
Die Argumentation ist durchaus berechtigt. Verschachteltes Design gepaart mit Micro-Bauteilen wie Stecker, Flexverbindungen und winzige Einzelanschlüsse erfordern da schon Profis - sogar iFixit beißt sich an manchen Geräten die Zähne aus, weil die nurnoch verklebt sind...
ABER: Man "könnte" die Geräte auch etwas servicefreundlicher konstruieren - allerdings ist das bei fortschreitender Miniaturisierung sehr aufwändig.
Das "Recht auf eine Reparatur" sollte trotzdem im Gesetz verankert werden.
Und mMn ganz wichtig: Der Hersteller sollte auf jeden Fall die Serviceunterlagen zur Verfügung stellen müssen - natürlich nicht gratis, aber auch nicht zu Wucherpreisen.
 
@Zonediver: Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, als bei Stereotürmen für jede Komponente auch ein Schaltplan mit dabei war.
 
You are fixing it wrong!
 
Also ich würde nie ein Applegerät selber reparieren.
Dafür sind die zu teuer.
Ich hätte Angst das ich da noch mehr kaputt mache.
Apple bietet für alle Geräte einen Austausch an.
Das kostet i.d.R. ca.50% vom Neupreis.
Je nach Alter des Gerätes muss man dann drüber nachdenken.
Neue Apple-Geräte versichere ich für mindestens 2 Jahre.
Das lohnt sich vom Preis her und bei nem Schaden zahlt man nur nen geringen Eigenanteil.
 
Ich finde die grundsätzliche Idee, einer Verpflichtenden Reparierbarkeit, wirklich nicht nur Gut sondern auch in vieler Hinsicht erforderlich, auch für Europa.
Prinzipiell geht es darum das Hersteller ihre Geräte so konstruieren, dass Bauteile zerstörungsfrei ausgetauscht werden können, ihre Kunden nicht an "autorisierte" Reparaturdienste binden.
Das hat auch noch klare Vorteile im Ressourcenverbrauch, was wiederum der Umwelt zugutekommt.
Aber auch die Rückgewinnung der Ressourcen aus "Altgeräten" wird dadurch deutlich günstiger, je geringer der Aufwand die Bauteile zu trennen um so mehr wird wirklich recycelt.

Bis auf den Unternehmensgewinn, steht überall ein Win davor, und selbst der Unternehmensgewinn wird langfristig davon profitieren, denn solche Geräte haben auch einen zusätzlichen Werbeeffekt.
Ich würde mir auch für Europa ein solches Gesetz wünschen, bzw. eine Zusatzsteuer von min. 100% auf den Ladenpreis auf Geräte, die nicht oder nur eingeschränkt so sind.
 
Letztendlich haben die wenigsten verstanden um was es wirklich geht.
Apple repariert meist gar nicht oder sehr stümperhaft (anschauliche Beispiele gibt es zu Hauf bei YT&Co).

Wenn ich in einen Apple Store gehe und sage mein Iphone ist mir ins Wasser gefallen und ich brauche meine Daten wird es immer heißen: Die Daten sind weg - Kauf Dir ein neues.

NUR nicht autorisierte / UNABHÄNGIGE Werkstätten ala Rossmangroup&Co werden Dir helfen und können das auch ohne sich weh zu tun... (aber das können sie nur mit Bauplänen/Schaltplänen die irgendwo vom Laster gefallen sind dank genau dieser unsinnigen Argumentation)

Im übrigen bin ich AppleUser bevor irgendeine Blödsinne Unterstellung kommt von wegen Apple Bashing.
Bei Samsung kann man sogar ganz offiziell Ersatzteile kaufen ohne irgendein Rumgetrickse und ohne sich dabei zu verletzen.
 
Meine Meinung dazu: Ich bin auch der Auffassung, dass diese unselige Wegwerfgeräteherstellung aufhören muss. Natürlich gibt es technische Sachzwänge, die z.b. ein Verkleben erfordern, wenn das Gerät beispielsweise wasserdicht sein soll, aber heutzutage wird fast jedes Gerät so verbaut, dass selbst technisch versierte große Schwierigkeiten haben, diese Geräte zu reparieren. Mich ärgert es ganz besonders, wenn ich ein Gerät wegwerfen soll, nur weil der eingebaute Akku verschlissen ist und sich nicht zerstörungsfrei austauschen lässt. Wird fast immer bei Smartwatches angewendet, die Uhr ist eigentlich in Ordnung, nur der Akku defekt. Trotzdem soll man sich nun eine neue Uhr kaufen, was für ein Blödsinn!
 
Guess what: Eine ordentliche Anleitung erklärt, wie eine Reperatur funktioniert.
 
@DRMfan^^: Eine ordentliche Anleitung zur Reparatur bringt dich aber nicht weiter, wenn du das Werkzeug nicht bedienen kannst...
 
@RebelSoldier: Dann muss man die Anleitung zum Werkzeug verbessern. ;-)
 
@DRMfan^^: Hilft aber nicht sehr viel, wenn die Konstruktion des Gerätes eine Reparatur sehr erschwert und eher nur etwas für IT-affine Benutzer ist. Es sollte Gesetze geben, um so einen Elektromüll zu verbieten.
 
@L_M_A_O: Und genau gegen so ein Gesetzt lobbyiert Apple hier gerade. Das Recht auf freie Reparatur beinhaltet auch die Reparierbarkeit.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!
Einloggen

Apples Aktienkurs in Euro

Apple Aktienkurs -1 Jahr
Zeitraum: 1 Jahr

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte