Recht auf Reparatur: Apple will wohl seine restriktive Politik überdenken
Der Druck durch amerikanische Behörden und Aktivisten sorgt offenbar dafür, dass Apple eine Änderung seiner internen Politik gegenüber den freien Anbietern von Reparaturdienstleistungen für seine Produkte in Betracht zieht. Dafür spricht jedenfalls eine jetzt veröffentlichte interne Präsentation.
Dem US-Magazin Motherboard liegt nach eigenen Angaben eine eigentlich nur für den internen Gebrauch bestimmte Präsentation aus dem Hause Apple vor. Darin wird beschrieben, wie man unabhängigen Reparatur-Dienstleistern mehr Möglichkeiten zum Zugriff auf Diagnose-Software und offiziell vertriebene Ersatzteile geben will.
Letztlich könnte durch einen solchen Schritt weniger häufig ein Einschicken der Geräte an Apple selbst erforderlich sein, selbst wenn einmal aufwendigere Arbeiten zu erledigen sind. Die Änderungen dürften allerdings vorerst nur in den USA greifen, schließlich wächst dort seit einiger Zeit der Druck auf den US-Computerkonzern, was seinen Umgang mit freien Reparaturdienstleistern angeht.
Bisher ist es für unabhängige Anbieter und Privatleute alles andere als einfach, Apple-Produkte zu reparieren. Hintergrund ist, dass Apple nur einer sehr überschaubaren Anzahl von autorisierten Reparaturanbietern überhaupt Originalteile zur Verfügung stellt. Teilweise verhindert der Konzern auch, dass Bauteile von Drittherstellern funktionieren, weil es sich eben nicht um seine Originalteile handelt.
Beim Betrachten der Präsentation muss man sich allerdings auch fragen, warum seit deren interner Diskussion keine öffentlich nachvollziehbaren Schritte zu einer besseren Verfügbarkeit von Ersatzteilen für Drittanbieter gemacht wurden.
Letztlich könnte durch einen solchen Schritt weniger häufig ein Einschicken der Geräte an Apple selbst erforderlich sein, selbst wenn einmal aufwendigere Arbeiten zu erledigen sind. Die Änderungen dürften allerdings vorerst nur in den USA greifen, schließlich wächst dort seit einiger Zeit der Druck auf den US-Computerkonzern, was seinen Umgang mit freien Reparaturdienstleistern angeht.
Erzwungene Öffnung?
Mehr als ein Dutzend US-Bundesstaaten inklusive Apples Heimat Kalifornien prüft derzeit neue Maßnahmen in der Gesetzgebung, mit denen man die Technologiekonzerne dazu bewegen will, den Kunden die Möglichkeit zur Inanspruchnahme von Reparaturen durch freie Dienstleister leichter zu machen - oder das Ganze selbst zu erledigen.Bisher ist es für unabhängige Anbieter und Privatleute alles andere als einfach, Apple-Produkte zu reparieren. Hintergrund ist, dass Apple nur einer sehr überschaubaren Anzahl von autorisierten Reparaturanbietern überhaupt Originalteile zur Verfügung stellt. Teilweise verhindert der Konzern auch, dass Bauteile von Drittherstellern funktionieren, weil es sich eben nicht um seine Originalteile handelt.
Beim Betrachten der Präsentation muss man sich allerdings auch fragen, warum seit deren interner Diskussion keine öffentlich nachvollziehbaren Schritte zu einer besseren Verfügbarkeit von Ersatzteilen für Drittanbieter gemacht wurden.
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