Mangelware Stromtankstelle:
Zahlen sprechen noch gegen E-Mobilität
Bei den Diskussionen rund um Elektromobilität könnte der Eindruck entstehen, dass manche am liebsten morgen alle Fahrzeuge auf Stromantrieb umstellen würden. Eine Studie zeigt jetzt auf, dass dafür in Deutschland nicht mal ansatzweise genug Ladepunkte vorhanden wären. Selbst für 10 Prozent Elektroauto-Anteil müssten hunderttausende private und zehntausende öffentliche Stromtankstellen entstehen.
Eine der Lösungen zu mehr Ladepunkten: Strom aus dem Telekom-Kasten
Wie das Papier laut heise erläutert, wären für Erreichen dieser Ziele hierzulande sehr weitreichende Maßnahmen beim Aufbau von Stromtankstellen nötig. Nach Einschätzung der Experten müssten jährlich bis zu 22.000 öffentliche Ladepunkte entstehen, die von 325.000 Anschlusspunkten in privaten Haushalten ergänzt werden müssten - mit diesen Werten könnten dann die von der Regierung angestrebten 10 Prozent der Neuzulassungen überhaupt erst betrieben werden, so das Resümee der Kommission.
Von diesen Zahlen ist Deutschland heute noch sehr weit entfernt: Wie dem Bericht von heise zu entnehmen ist, kommt man hierzulande insgesamt aktuell auf 44.000 Ladepunkte, die an 15.000 öffentlichen Standorten platziert sind. Die größten Hotspots mit der besten Dichte an Stromtankstellen liegen dabei laut dem Stromtankstellenverzeichnis von GoingElectric im Ruhrgebiet und rund um Stuttgart, im Süden ist der Ausbau deutlich dichter als im Norden, im Osten gibt es am meisten Aufholbedarf.
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Wenn wir Elektroautos fahren wollen, müssen erst einmal die Ladepunkte her
Die Autoindustrie scheint aktuell nicht zu zweifeln: Die Welt wird sich auf Elektromobilität umstellen. Auf dem Weg zu diesem ehrgeizigen Ziel ist es aber immer wieder wichtig zu schauen, welche Faktoren für eine reibungslose Nutzung der Fahrzeuge mit E-Antrieb erfüllt sein müssen. Wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) berichtet, hat jetzt die Regierungskommission "Nationale Plattform Zukunft der Mobilität" in einem Strategiepapier analysiert, was an Infrastruktur-Aufbau geleistet werden müsste, um in Deutschland die von der Regierung ausgerufenen Ziele bei der Elektromobilität zu erreichen.
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Wie das Papier laut heise erläutert, wären für Erreichen dieser Ziele hierzulande sehr weitreichende Maßnahmen beim Aufbau von Stromtankstellen nötig. Nach Einschätzung der Experten müssten jährlich bis zu 22.000 öffentliche Ladepunkte entstehen, die von 325.000 Anschlusspunkten in privaten Haushalten ergänzt werden müssten - mit diesen Werten könnten dann die von der Regierung angestrebten 10 Prozent der Neuzulassungen überhaupt erst betrieben werden, so das Resümee der Kommission.
Von diesen Zahlen ist Deutschland heute noch sehr weit entfernt: Wie dem Bericht von heise zu entnehmen ist, kommt man hierzulande insgesamt aktuell auf 44.000 Ladepunkte, die an 15.000 öffentlichen Standorten platziert sind. Die größten Hotspots mit der besten Dichte an Stromtankstellen liegen dabei laut dem Stromtankstellenverzeichnis von GoingElectric im Ruhrgebiet und rund um Stuttgart, im Süden ist der Ausbau deutlich dichter als im Norden, im Osten gibt es am meisten Aufholbedarf.
Förderung soll helfen
Die Kommission empfiehlt auf Basis dieser Daten, dass die Regierung für die Einrichtung von privaten Ladepunkten eine Förderung ausrufen sollte, da der Staat aktuell nur Mittel zur Finanzierung von öffentlichen Stromtankstellen bereitstellt. Aus Sicht der Experten gibt es in den Kommunen außerdem einen Mangel an Experten für die Planung der benötigten Infrastruktur. Die Städte müssten dazu veranlasst werden, mögliche Standorte auf einem Flächenatlas auszuweisen. Am Freitag wird die Kommission einen Zwischenbericht an die Regierung übergeben.Stromvergleich bei Verivox Strompreise vergleichen und sparen
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