Mangelware Stromtankstelle: Zahlen sprechen noch gegen E-Mobilität

Bei den Diskussionen rund um Elektromobilität könnte der Eindruck entstehen, dass manche am liebsten morgen alle Fahrzeuge auf Stromantrieb umstellen würden. Eine Studie zeigt jetzt auf, dass dafür in Deutschland nicht mal ansatzweise genug ... mehr... Lidl, Ladesäule, Elektrotankstelle Bildquelle: Lidl Lidl, Ladesäule, Elektrotankstelle Lidl, Ladesäule, Elektrotankstelle Lidl

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das bild ist wirklich schön gewählt, das wird eine echte wohltat sein

Wer haftet eigentlich wenn jemand über dieses kabel stolpert? im Normalfall hätte ich ja gesagt der, ders hingelegt hat....tjoar
 
@0711: Das Beispielbild ist naja. Hin und wieder stehen die DSLAM auch direkt am Straßenrand. da besteht das Problem nicht. Des Weiteren ist man ja im Test Laternen (die oft direkt am Bordstein stehen) als Ladestationen zu nutzen.
 
@Nero FX: Laternen, die wenn es wenn's hochkommt über eine Anschlussleistung von 10kW vom Verteiler bis zur letzten Laterne verfügen. Da geht das Licht aus wenn's an sein soll und auch nur ein Auto geladen wird.

Bei dieser ganzen E-Mobilitätsscheisse wird bei jeder Diskussion völlig außer acht gelassen dass es in Deutschland gar keine Infrastruktur für soviel elektrische Leistung gibt. Da kommen nämlich auch die grünen Spinner und regen sich über Stromtrassen in Wald/Heide oder wo auch immer auf.
 
@wieselding: Das wird gern angeführt aber stimmt so auch nicht.

Über einen längeren Zeitraum (3-4 Stunden Einkaufsbummel, über Nacht oder den ganzen Sonntag lag) reicht ein 11-22KW Lader vollkommen aus. Die meisten E-Autos können eh nur nur 1 oder 2 phasig AC (Wechelstrom) laden, also werden nur 3,6/7,2KW geladen. Kann ein 11KW Lader also sogar 2 oder 3 Autos versogen. Dafür reicht deine Laternenanbindung mit 10KW vollkommen aus. Aber man kann natürlich die Verkabelung nach und nach verstärken, noch haben wir Zeit dafür. Wenn wir aber erst in 10 Jahren Anfangen wird es natürlich eng.

Die zentralen Stromtrassen können die Energiemenge problemlos tragen. Das Problem sind die lokalen/regionalen Verteilnetze die es noch nicht schaffen Massenweise E-Auto zu versorgen aber auch da wird ausgebaut, wir haben nicht morgen 100% E-Autos, das dauert 10-20 Jahre. Aber selbst wenn heute 10% der Autos zu E-Autos werden: Die "kleinen" Säulen kann man Problemlos drosseln, dafür gibt es sogar für Zuhause entsprechende Tarife für nur ca. 20Cent/KWh. Dafür darf der Betreiber in Stoßzeiten für eine kurze definierte Zeit den Strom für das E-Auto unterbrechen bzw. für eine etwas längere Zeit (30-60min) drosseln. Das geht auch mit den Ladestationen vor Ort.

Wenn ich schnell von A nach B will fahre ich eine ausgewiesene Schnellladestation und gut. Die tägliche Pendelstrecke (z.B. 60KM) kann ich aber gut an der kleinen Säule oder zuhause laden.
 
@Nero FX: also bei mir sind 11kW mehr als 10kW. Wenn dann noch Licht an ist, reicht es eben nicht.
Ich gehe von aus dass dir Wurzel3 in der Elektrotechnik ein Begriff ist. Weiterhin sind mir keine 2phasigen Wechselstrom Netze in Deutschland bekannt. Wir haben hier (zum Glück) 3~AC auf einer Spannungsebene als Grundversorgung und nicht amerikanische Verhältnisse mit 110/230/500v
 
@wieselding: Man kann die Ladestation auch auf 9,5-10KW drosseln, das bisschen Energie spielt da garkeine Rolle.

Zu dem Thema Phasen: Die Lader können AC nur 1-phasig abgreifen. Das hat mit den Deutschen Netz nichts zu tun sondern mit dem AC/DC Wandler im Auto. Aus einem 11KW Lader bekommt man dann nur 3,6KW (230V bei 16A). Da in Deutschland nicht mehr als 20A Unterschied zwischen den Phasen liegen darf (Schräglast) geht auch nicht mehr. Man kann aber die Spannung erhöhen oder gleich DC laden.
 
@Nero FX: Kenne hier in der gegend genau 0 KVz die an der Straße stehen, die stehen alle auf der Hausseite und dann ist da entsprechend ein Gehweg dazwischen...eben wie auf dem Bild

Laternen ist ein stark gemischtes Bild
 
@0711: Haben hier auch einen Telekomkasten. Das Kabel würde hier wahlweise über Fuß- und Radweg oder nur Fußweg laufen, je nachdem wo das Auto steht. Mir wäre es aktuell lieber die Telekom würde es schaffen, dass ihr Kasten mal mehr als mickrige 25 Mbit DSl bereitstellt als nun auch noch versuchen, da raus Strom anzubieten.
 
Dem kann ich zustimmen aber das ist doch nicht neu. In meiner Heimatstadt gibt es im Umkreis von 35KM keinen Schnellader...und das keine 20KM von einer "quasi" Autobahn (Bundesschnellstraße)

Es ist aber längst angekommen das man mehr Ladesäulen braucht, viele Firmen wollen ausbauen werden aber bei den Genehmigungsverfahren ausgebremst. Idealerweise baut man Schnellader. Wenn jeder nur 10 Min für eine Ladung von 10-80% braucht dann kann eine Säule bei guter Auslastung xx langsame Lader ersetzen. So wie bei FastNet E-Tankstellen.

Leider sind die Ladegeschwindigkeiten noch nicht bei allen Fahrzeugen so kurz aber das wird kommen. Wichtig: Das Anrecht auf eine Ladestation auf vermieteten Parkplätzen. Der Vermieter darf einfach nicht nein sagen dürfen denn genau daran hapert es, Vermieter sind oft träge Firmen oder "alte (40+)" Menschen. Für die ist das Hexenwerk, daher verneinen Sie soetwas. Genauso wie Photovoltaik mit Energiespeicher obwohl alles dafür spricht (richtige Hauslage, viele Mieter, etc) oder Glasfaseranschlüsse.
 
@Nero FX: Vermieter verpflichten die Kosten zu übernehmen? Auf welcher Grundlage? Ein Automobil ist erst mal eine persönliche Sache, warum sollte der Vermieter die Tankstelle "nach hause" bringen? Sollen die Leute zu den Anbietern gehen und dort tanken...

Photovoltaik ist oft nicht kostendeckend, energiespeicher sowieso nicht.

Das hat nichts mit Hexenwerk zu tun sondern mit Rentabilität
 
@0711: Die Kosten aufzwingen, nein soweit würde ich nicht gehen, maximal wenn der Vermieter unbedingt eine ganz spezielle (teure) Lösung will wie z.B. Unterputzkabel oder eine besondere Wallbox, also alles was den Preis sinnlos nach oben treibt um den Interessenten abzuschrecken.

Wenn man in 3-4 Jahreszyklen denkt da lohnt sich Photovoltaik vielleicht nicht, wenn man 10+ Jahre im Blick hat schon. Allein die Ersparnis am Strom der Mieter, man muss es nur gut kommunizieren.
 
@Nero FX: Naja wenn sonst alles unterputz verkabelt ist dann darf man wohl der Optik wegen weiterhin auch eine unterputzlösung fordern. Die Wallbox wird eh den geringsten kostenanteil ausmachen wenn man eine Wallbox hinstellt.

Auch nach 10+ jahren lohnt es häufig nicht, das hat mal gelohnt als die garantierte Vergütung noch höher war aber für Eigenverbrauch und der aktuellen Vergütung lohnt es selten auch nicht nach 10+ Jahren
Was bringt dem Vermieter die Stromersparnis? Mietpreisbremse? Das sind alles keine anreize für Vermieter
 
@0711: Eine Photvoltaik Anlage kann man auch für höheren Mieten nutzen, es steigert den Wert, heute mag das nur bei "Ökos" eine Rolle spielen aber wennn der Strompreis weiter steigt wird Zugang zu günstigen Strom eine entscheidender Vorteil sein.
 
@Nero FX: Wenn Strom noch teurer wird (Deutschland ist schon strompreisspitzenreiter in der eu) wird die Industrie irgendwann komplett abwandern wie bereits energieintensive Industrien vollzogen haben. Zu den höheren mieten, sind wir weiter bei der mietpreisbremse.
PV Anlagen lohnen in den allermeisten fällen einfach nicht, erst recht nicht für vermieter
 
@0711: Die Preise sind doch so hoch weil die Industrie von der EEG Umlage befreit ist. Der Strom selbst ist an den Strombörsen spotbillig. Die Abwanderung ist eher den sonstigen Kosten (Mitarbeiter, Umweltschutz, etc) geschuldet.
 
@Nero FX: Die EEG Umlage ist sicher ein Preistreiber aber macht halt trotzdem nur ~6cent, das sind zwar durchaus 20% aber damit ist Deutschland weiter einer der teuersten energieländer auf der welt (und auch in der eu)...und auch in den günstigeren ländern gibt es für die Industrie "billigstrom".

Die EEG Umlagenbefreiung ändert nichts daran, die Energieintensive Industrie ist abgewandert aufgrund der Energiekosten. Mitarbeiterproduktivität ist in Deutschland mit am höchsten, sonst wären schon längst viele weitere Industrien abgewandert
 
Photoshopbild.

Auf dem Schaubild fehlt auch der Karten-Bezahlautomat.
Vor allem, woher soll der hohe Ladestrom aus Telekomverteilern herkommen?
Solar? Wind? Atom? Kohle? Farblich kodiert zum auswählen?

Das schicke Ladekabel wäre eine Stolperfalle für:
Sehende, Blinde. Smartphone Nutzer die nur am Display kleben.
Kinderwagen-, Fahrrad-, Inliner- und Tretroller-Hindernis.
Der Stecker am Verteiler ist zu tief montiert. Wenn der Hund dran pinkelt wars das.
Wenn ein Kind da herumspielt, wer haftet?
Woher kommt das Ladekabel? Muss man als T-Kunde das kaufen?

Alles nette Krampflösungen, das E-Fahrzeug wie Sauerbier anzupreisen.
Den Versuch hatten wir bereits vor über 100 Jahren. Der Erfolg war der selbe:
Hat sich nicht durchgesetzt.

Tesla wollte sogar Autos mit freier Energie. Och, was war man bei der Strom- und Öl Lobby begeistert - nicht! Tesla wollte günstige Autos. Da spielte die Automobilindustrie nicht mit.

Heute macht man anscheinend alles richtig.
Überteuerte Preise für diese Fahrzeuge. Schlechte und zögerliche Versorgung in den Städten, weil der Betreiber der Ladestationen ja nicht weiß, ob er genug Kunden hat und daran verdient.

Solange er keine Warteschlangen entdecken kann baut man auch nicht weiter aus.

Der Markt regelt die Ladestationen. Diese Gehsteig-Denkmäler sind auch später, wenn sie keiner mehr nutzt, für nichts nütze.
 
@Nibelungen: Du spricht vieles an:

Solar? Wind? Atom? Kohle? Farblich kodiert zum auswählen?
-> Da die Telekom den Strom lokal kauft wird es der regionaltypische Mix sein, die Telekom äußert sich dazu nicht auf Ihrer Website

Wenn der Hund dran pinkelt wars das
-> Die Stecker sind Wasserdicht.
Wenn ein Kind da herumspielt, wer haftet?
-> Der Stecker ist entweder verriegelt oder fest Montiert, keine Gefahr für Kinder

Woher kommt das Ladekabel? Muss man als T-Kunde das kaufen?
-> Wir haben in Europa einen Standard, nennt sich Typ 2 bzw. CCS. Entweder ist das Kabel fest montiert oder ein Standard-Typ-2 bzw. CCS Stecker vorhanden

Alles nette Krampflösungen, das E-Fahrzeug wie Sauerbier anzupreisen.
Den Versuch hatten wir bereits vor über 100 Jahren. Der Erfolg war der selbe:
Hat sich nicht durchgesetzt.
-> Das E-Auto vor 100 Jahren hatte Bleiakkus, da war die Reichweite einfach zu gering, Strom zu teuer und das Netz nicht so ausgebaut wie heute.

Tesla wollte sogar Autos mit freier Energie.
-> Wirklich? Sind wir schon bei Verschwörungstheorien? Dann brauchen wir hier nicht weitermachen.

Der Markt regelt die Ladestationen. Diese Gehsteig-Denkmäler sind auch später, wenn sie keiner mehr nutzt, für nichts nütze.
-> Die Säulen kann man abbauen, ein gutes Stromnetz kann man immer gebrauchen.
 
E-Autos ist der falsche Weg. Um so mehr E-Autos auf die Straße kommen um so mehr Energie müssen wir produzieren aber woher soll diese kommen? Kraftwerke, Windkraft, Solar will ja keiner haben also doch schon irgendwie aber nicht vor meiner Haustür. Die Industrie sollte sich auf vernünftige Hybriden konzentrieren und die Brennstoffzelle vorantreiben. Range extender sind, für mich, die bessere Lösung derzeit. Ich finde den Ansatz von Mazda sehr gut, die wollen ja den Wankel wieder einführen für ihre Elektrooffensive.
Ich stell mir täglich vor wenn ich zu meinem Vermieter gehe und frage ob ich eine E-Tankstelle auf dem Hof haben kann um mein Auto zu laden.
 
@Odi waN: Na Atomkraftwerke... was sonst? Uh halt - das geht ja auch ned - is ja ned "öko"...
Dann eben aus Kuhmist und 2-12 Solarzellen... das geht schon - laut Merkel jedenfalls ;-)
Aber egal wie - die Energiewende muß her - und die kWh "muß" 40-50 Cent kosten oder besser gleich an Euro - runden wir großzügig auf...
 
@Zonediver:
.. die kWh "muß" 40-50 Cent kosten oder besser gleich an Euro - runden wir großzügig auf...
Die KWh kostet ca. 5 Cent. Der Rest sind Netzentgelte, Steuern und EEG Umlage. Die Regierung will keine hohen Preise, Sie haben Angst um die Industrie wenn die die EEG Umlage mitzahlen müssen. Kennen wir von Fussballern wie die sich winden können um Mitleid zu erreichen, die Industrie ist da nicht anders. Mehr Stromkosten = Insolvenz. Und da Arbeitsplätze bei unserer Regierung der einzige Maßstab sind darf das nicht passieren.
 
@Nero FX: Aha... und darum kostet die kWh ja auch "nur" 26-32 Cent...
Gut daß ich nur 15 Cent bezahle...
 
@Zonediver: ca. 52% des Strompreis den der Verbraucher zahlt sind Steuern, ist leider so und an der Börse kostet die kWh ca. 4-5ct auch das ist korrekt.
 
@Odi waN:

Um so mehr E-Autos auf die Straße kommen um so mehr Energie müssen wir produzieren aber woher soll diese kommen?
-> Wir produzieren heute schon 50TWh im Überfluss und müssen diese irgendwie loswerden, je nach Situation können wir die Energie gegen Geld verkaufen oder müssen für die Ableitung Geld zahlen. Dazu schalten wir immernoch Windkraftwerke ab weil das Netz nicht stark genug ist. Diese Energie speichern/nutzen und alles ist gut. Die Stromtrassen werden bereits gebaut, unterirdisch damit keiner rummeckern kann.

Range extender sind, für mich, die bessere Lösung derzeit.
-> Derzeit mag das sein. Aber bedenke: Vorallem beim Hybrid schleppst du Elektro und Verbrennerteile mit dir rum. Das macht das Auto schwerer was den Verbraucht steigert und anfälliger sind die Autos auch, es kann ja mehr kaputt gehen. Range Extender OK kann man machen, wichtig ist das der verbrenner eine konstante Drehzahl hat, dann entstehen auch keine Schadstoffe ist entsprechenden Mengen und die Defektwahrscheinlichkeit sinkt massiv gegenüber variablen Drehzahlen.

Wankel wieder einführen für ihre Elektrooffensive
-> Der Wankelmotor wurde so oft wiederbelebt, aber die Mechanische Belastung und Ihre folgen konnte bis jetzt kein Hersteller wirklich kontrollieren.

Ich stell mir täglich vor wenn ich zu meinem Vermieter gehe und frage ob ich eine E-Tankstelle auf dem Hof haben kann um mein Auto zu laden.
-> Es muss einfach ein Anrecht darauf geben wie auf einen Fernseh und Telefonanschluss. Wer Stellplätze vermietet muss Ladestationen zulassen, fertig.

EDIT:
Thema Brennstoffzelle:
Um aus Wasser Wasserstoff zu bekommen braucht man 2,5-5x (Je nach Elektrolyse-Aufbau/System bzw. Methode) soviel Energie wie im Endeffekt im Auto elektrisch genutzt werden kann. Wenn du bei Batterieautos mit einem Wirkungsgrad von 60-90% (je nach Fahrweise und Motor) meinst das nicht genug Strom vorhanden ist, wie soll denn dann die Energie für Wasserstoffherstellung mit 40% oder weniger Wirkungsgrad entstehen? Natürlich ist Wasserstoff eine Alternative als Energiespeicher bei hoher Produktion aber geringer Abnahme ob man das aber dann wirklich in die kleinen, weniger Effizenten Brennstoffzellen im Auto "verwerten" sollte ist eine Frage, wenn es sich durchsetzt aber auch kein Problem.
-> Der Trick: Das Wasser wird aufgefangen und an der nächsten Ladestation wieder in Wasserstoff umgewandelt...optional versteht sich.
 
@Nero FX: "Der Wankelmotor wurde so oft wiederbelebt, aber die Mechanische Belastung und Ihre folgen konnte bis jetzt kein Hersteller wirklich kontrollieren. "
Ich meine Mazda hatte keine großen Probleme damit...

"-> Es muss einfach ein Anrecht darauf geben wie auf einen Fernseh und Telefonanschluss. Wer Stellplätze vermietet muss Ladestationen zulassen, fertig."
Naja zulassen, wenns der Mieter zahlt inklusive fachgerechter Elektroinstallation….welcher vermieter lehnt das ab?

"Der Trick: Das Wasser wird aufgefangen und an der nächsten Ladestation wieder in Wasserstoff umgewandelt...optional versteht sich."
Was sollte der Sinn davon sein? Sinnvoll für Ladung und Lagerung wären Öle u.ä. die den Wasserstoff speichern können und die Unannehmlichkeiten wie hohen druck und co obsolet machen und das tanken so einfach und schnell machen würden wie heute mit der zapfpistole.
 
@0711: Dann wären wir bei synthetischen Kraftstoffen. Der Wirkungsgrad sinkt leider immer weiter. Wasserstoff kann man auch Methanisieren dann hat man Quasi Erdgas, damit fahren ja heute schon Autos. Ich "tanke" lieber die elektrische Energie so verlusfrei wie möglich und nutze Sie mit hohem Wirkungsgrad. Aber es wird sich zeigen was sich durchsetzt.
 
@Nero FX: Das ist falsch, Wasserstoffeffizienz ist auch so gering weil er mit hohem druck getankt werden muss der erst mal erzeugt (und gehalten) werden muss...das entfällt bei ölspeichern und nein es wird nicht das öl verfeuert sondern weiterhin nur der Wasserstoff.
Beispiel:
https://edison.handelsblatt.com/erklaeren/bayerisches-start-up-entwickelt-fluessigen-wasserstoff-speicher/20361098.html

Methanisierter Wasserstoff hat eine zu geringe energiedichte um eine sinnvolle lösung zu sein
 
@0711: Und das Öl, also das Trägermaterial muss auch gepumpt, gefördert und transportiert werden. Der Druck ist ein weiterer Nachteil, das ändert aber nix daran das Wasserstoff selbst mit diesem "Ölspeicher" hergestellt werden muss und dabei Verluste entstehen die enorm sind. Die Elektrolyse ist nicht besonders Effizent. Das hast du bei der Batterie nicht, da hat man nur 1x bei der Herstellung die "Probleme".
 
@Nero FX: der "Tankvorgang" kann wohl kaum als energieaufwändig bezeichnet werden, das ist er heute nicht, das wird er künftig nicht sein. Wasserstoff in Öl hat höhere energiedichten, hat geringere energiekosten bei der Herstellung (im Gegensatz zum druck aufbauen), ja da entstehen energiekosten, verglichen mit den alternativen beim Wasserstoff ist die ölvariante aber die sinnigste sowohl was Lagerung, Transport als auch Versorgung der Abnehmer angeht.

Man hat bei der Batterie z.B. Leistungsverluste über die zeit...die existieren theoretisch auch bei der Brennstoffzelle aber in deutlich geringerem rahmen aber ja in summe ist eine Batterie energieeffizienter, taugt aber z.B. nicht dafür Überproduktionen abzufangen und leicht in großen mengen zu speichern...genau das kann Wasserstoff und es ist ein sehr universeller leicht transportierbarer und schnell übertragbarer Energieträger, insbesondere in Verbindung mit öl steigt die energiedichte erheblich was auch gewicht/energiedichtevorteil von Wasserstoff sehr deutlich ausbaut.
 
@Nero FX: "Wir produzieren heute schon 50TWh im Überfluss und müssen diese irgendwie loswerden, je nach Situation können wir die Energie gegen Geld verkaufen oder müssen für die Ableitung Geld zahlen. Dazu schalten wir immernoch Windkraftwerke ab weil das Netz nicht stark genug ist. Diese Energie speichern/nutzen und alles ist gut. Die Stromtrassen werden bereits gebaut, unterirdisch damit keiner rummeckern kann."
Also ich kann dir sagen, ich arbeite in der Branche der EE vorrangig Wind. Wir haben Stromüberfluss das ist korrekt aber du musst eine Grenze in Deutschland ziehen und Unterteilen zwischen Nord und Süd. Der Norden ist sehr gut ausgebaut was die Verteilung auf 380 kV angeht, sowie die Unterverteilung. Das Problem ist wenn die Kraftwerke (Atom) in Bayern und BaWü abgeschalten werden, gibt es dort unten praktisch nix mehr. Den Überschuss den wir jetzt haben, wird dann nicht mehr existieren da die größten Abnehmer der Süden ist. Im Westen gibt es noch die Kohlewerke die kommen dann als nächstes.
Zum Thema Wankel, dieser wurde von Mazda massiv weiterentwickelt um das Hauptproblem, Öl, zu lösen. Deshalb wird dieser auch als Range Extender kommen, schon letztes Jahr angekündigt, da er leicht und klein ist.
 
@Odi waN: Als RangeExtender kann ich mir den Wankel vorstellen, feste geringe drehzahlen, das kann hinhauen.

Das in Bayern/BW nix geht interessiert mich in ersten Linie ja nicht. Lebe im Norden und hab nix gegen Windparks und Solarzellen oder BioGas Anlagen. Wenn Sie daunter keine Leitungen wollen sollen Sie gern ohne Strom mit Ihren Verbrennern weiter spielen.

Aber ernsthaft, die Leitungen kommen, die Atomkraft fällt weg, Kohlekraft soll schnellstmöglich fallen. Die Erneuterbaren Energie werden entsprechend ausgebaut vorallem im Süden kann man mit Solar viel erreichen. Was vor Ort erzeugt wird braucht keine Stromtrassen. Dann fehlen nur noch Energiespeicher vor Ort. Bevor es wirklich zu Stromversorgungsprobleme kommt werden auch die Bayern (hoffentlich) zur Vernunft kommen, schon allein für die Autoindustrie in der Region ist "genug" Strom wichtig. Es existeren ja auch noch Gaskraftwerke, die man für den kurzfristige Ausgleich nutzen kann, müssen ggf. etwas erweitert werden.
 
@Nero FX: Solar haben sie ja da unten nur reicht das nicht für die Großindustrie die dort angesiedelt ist. leider macht Bayern auch echt alles um erfolgreich an der Wende teilzunehmen, allein die 10H Regel war ihr Untergang. Tjoa und nun müssen sie da durch oder die kaufen sich den Strom aus dem Süden ein und das wird richtig teuer.
 
@Odi waN: Ich gönne es den Bayern. Wer meint CSU wählen zu müssen hat eben genau diese Erzkonservative Politik verdient, hier bekommt man was man wählt, immerhin etwas ;) Aber 2 Min vor dem GAU wird auch die CSU merken das man Audi und co so nicht im Land halten kann.
 
@Odi waN: Vor Jahren auf einer Eigentümerversammlung machte sich ein Interessierter, der wohl damals nur wenige Kilometer die Woche mit dem PKW fuhr, stark und fragte mutig, wie er da ein Elektrofahrzeug in der Tiefgarage des Wohnblocks laden könne.

Man sagte ihm, das müsse die Versammlung abstimmen, wegen baulicher Veränderungen in der Garage. Und er müsse das Verlegen des Kabels von seinem Zähler bis zum Stellplatz selber bezahlen. Seither gab es keine Anfragen mehr.

Leider hat die Garage auch ein paar Parkplätze mehr als Wohnungen da sind, sodass von Grund auf keine geregelte Zuordnung, Parkplatz zu Wohnung, stattfand.
 
@Nibelungen: Ernsthaft? Und da kam keiner auf die Idee einfach eine schon vorhandene Stromleitung zu nutzen und einen extra Zähler zwischenzuhängen? Krass ^^
 
@Breaker: Die vorhandene Struktur zu nutzen ist nicht gerade einfach. Denn nicht nur Veränderungen auf Vermieterseite müssen gemacht werden sondern auch auf die des EVU. Wir haben hier im Büro unsere Räume klimatisiert und da musste der EVU die Hauptsicherungen austauschen gegen höhere, jetzt ist aber Schluss. Wenn noch eine Veränderung kommt brauchen wir ein neuen Anschluss ins Haus, theoretisch bräuchten wir das nicht da unsere PV-Aufdachanlage theoretisch E-Autos betanken könnte. So einfach ist das Thema jedenfalls nicht mit mal schnell eine Leitung vom Haus nehmen.
 
@Odi waN: Stimmt schon, man muss natürlich die Verbraucher beachten. An eine ausgelastete Leitung nochmal eine Steckdose für ein E-Auto zu hängen kann ja durchaus böse enden - genaues wird da der anschließende Elektriker wissen, der steht ja auch gerade dafür.
Aber gerade in Tiefgaragen ist es ja häufig so, dass sowieso eine Unterverteilung da ist, die mit mindestens 5 bzw. 4 x 16 qmm angefahren wird - und von dieser noch eine weitere Steckdose mit einem extra Zwischenzähler für das E-Auto zu ziehen ist halt weit günstiger als vom Zähler desjenigen, der den Zähler in seiner Wohnung im 3. Stock hängen hat, das wäre tatsächlich für jeden unrentabel :)
 
@Odi waN: E-Autos sind schon der richtige Weg, aber wie du schon sagst, bitte mit Brennstoffzelle!
 
@heidenf: Aktuell zu teuer, ob jemals preislich konkurrenzfähig zum Akku? Abwarten...
 
An die für einen Privatmenschen irre hohen Preise so eines E-Mobils denkt wohl keiner? Bsp. Audi E-Tron->ab 79900€! Alles Irrsinn.
Generell ist es ja möglich- siehe Norwegen z.B.
Aber solange es keine realistischen Lademöglichkeiten gibt, wird sich keiner privat so ein Fahrzeug zulegen- vom professionellen Sektor mal abgesehen. Post, Kuriere, Taxis, Krankenpfleger usw.- dafür ist so ein Fahrzeug ideal! Absehbare Fahrleistung, nachts laden- Fahrzeuge haben einen einfachen und wartungsarmen Aufbau -> perfekt!
Aber mal schnell 800km oder mehr und 240km/h mit einem V6 Diesel und bei realistischen 6,8l/100km abrocken und überall (fast-es gibt auch Tankstellenlücken!) mal schnell tanken- solange diese Sorge nicht genommen ist, wird kein Privater Gedanken für ein Elektromobil verschwenden.
Elektroautos sind derzeit für einen normalen Menschen nicht zu finanzieren. Nur die Erstbenutzung durch Firmen macht so ein Auto später für einen Privatmensch interessant- aber dann hat der Akku aber auch nur nur noch 75-80% seiner Leistung- geschätzt! Ein Verbrenner hat dann wohl eher noch mehr Power und hält bei Artgerechter Haltung viel länger als ein Akku.
Trotzdem: nicht zu verachten sind die immensen Kosten für die Herstellung eines normalen PKW's! Wie auch die extremen Unterschiede zwischen einem E-Motor und z.B. eines V6 Verbrennungsmotors. Ca. 200 zu 2000 Teilen stehen da im Raum!

Man könnte darüber ewig schreiben oder diskutieren- Abschaffung des Verbrenners verdirbt jegliche Freude am Fahren und durch Vorsprung durch Technik. Und jegliche Emotion. Und es stehen extrem viele Arbeitsplätze auf dem Spiel. Bei Zulieferern und Händlern.

Andererseits- wer einmal mit einem E-Auto unterwegs war, dem kommt ein Umstieg auf ein Auto mit "Verbrennungskraftmaschine"wie ein Generationswechsel vor. Die Beschleunigung ist Irre! Aber darum geht es doch nicht alleine! Die realistische Nutzbarkeit ist derzeit einfach nicht gegeben- in Deutschland.
Von der extrem umweltfeindlichen Produktion von Akkus schreibe ich erst garnicht!
Es gibt eine Erhebung, dass 15 der größten Schiffe soviel Schadstoffe ausstoßen, wie 760 Millionen PKW!
...
Warum werden Fahrzeuge mit CNG nicht mehr angeboten? Warum wartet Deutschland, bis uns die Japaner, Koreaner oder Chinesen mit Brennstoffzellen- Technologie überholt haben? Es gibt realistische Alternativen!
Und ich bin sauer auf die Vorgehensweise von VW, einzig und allein auf die E-Mobilität zu setzen-warum? BMW und Mercedes neigen- derzeit- wohl dazu, parallel auch alternative Antriebe weiter zu entwickeln- finde ich als besser und der Umwelt dienlicher. Keiner spricht von den Menschen, die Kobalt usw. "ausbuddeln" müssen.

Was hatte Deutschland mal für starke Politiker. Unsere Kanzlerin? Hält sich zurück.
 
@Large: Elektroautos werden bereits an privat verkauft

Bei 240km/h keine 7 Liter verbrauch? Etwas illusorisch...und aus meiner Sicht (trotzdem gegen Tempolimit) eine in den allermeisten Situationen unverantwortliche Geschwindigkeit.
Ich bin zwar auch der Meinung das E Autos aktuell im Schnitt vor allem im Verhältnis zum Preis keine brauchbare Reichweite aufweisen aber 800km am stück sollte man eher nicht fahren

Ein Leaf, egolf oder Zoe kostet 20-30000€, ein Preisbereich den sich Privatpersonen durchaus antun.

Die Verlustzahlen welche du für den Akku angibst sind eher bei deutlich >10 Jahre alten Autos, bei einem verbrenner fangen da auch die Problemchen und Wehwehchen häufig an

Inwiefern werden CNG Autos nicht mehr angeboten? Du kannst bei dem Konzern auf den du sauer bist aktuell sehr viele modelle mit CNG kaufen?! VW stellt die Forschung an Brennstoffzelle und co ein? Wo haben sie das verkündet? Zumal VW auch mit MAN, Scania und dem dritten vergessenen im bunde auch LKWs baut

Keiner sprach bisher darüber wer die Rohstoffe ausbuddeln muss, das wird auch künftig niemand.

Ziemlich dünn was du so schreibst

Welche starken Politiker meinst du?
 
@Large: Du gehst viel zu sehr von dir selbst aus. Wenn keiner Elektroautos kauft, wieso bekommt man dann z.B. einen Hyundai Ionic Electric oder Kona oder KIA Soul/KIA E-Niro nicht unter 8 Monaten Wartezeit?

Elektroautos sind derzeit für einen normalen Menschen nicht zu finanzieren.
-> Hyundai Ionic 33.300€ (-4000€ Umweltprämie).

Die Masse an Leuten kauft sich einen Dacia/VW Golf und keinen Audi A6/A8 aber genau das ist der e-Tron, eine Luxuskarre die Elektromobilität einfach nicht verstanden hat. Allein die Front zeigt ganz klar: Audi hat von Effizenz nix verstanden, Hauptsache fette Karre!

800KM sind es zwar noch nicht aber 600-700KM schaffst du mit einem Tesla mit 100KWh Akku problemlos. Der Akku ist bei 100KWh+ Ladeleistung in weniger als einer Stunde voll. Die neuen Supercharger laden mit bis zu 250KWh. Elektroautofahrer tanken aber selten voll. 10-80% ist der Bereich, da gehts weit schneller mit dem Laden (10 Min = 150KM-250KM).

aber dann hat der Akku aber auch nur nur noch 75-80% seiner Leistung- geschätzt!
-> ein Tesla aus dem Jahr 2013 also eines der ersten Modelle hat nach 490.000KM einen Akkuverschleiß von 10% (3-6% sind normal in den ersten 1-2 Jahren, die Akkus altern am Anfang schneller). also keine Angst. Bitte auf keinen Fall mit Smartphoneakkus vergleichen. Das Batterie-Management System und die große Kapazität erlauben viel mehr Optimierungen als in einem Smartphone, schon allein die Kühlung ist besser was den Akku freut.

Die Haltbarkeit der Akkus ist gut. Nicht umsonst geben alle Hersteller mind 5, eher 8 Jahre Garantie auf den Akku, die wissen das da in der Regel nix passiert. Das fordere mal von VW für einen Diesel oder Benzinmotor. Und selbst wenn: Akkuverschleiß mindert deine Reichweite, der Verschleiß an deinem Verbrenner hat meist schwerere Folgen.

Es gibt eine Erhebung, dass 15 der größten Schiffe soviel Schadstoffe ausstoßen, wie 760 Millionen PKW!
-> Ja, an die Schiffahrt müssen wir ran, ein riesen Problem, aber deswegen lassen wir die anderen Baustellen offen? Wir müssen uns einfach auf mehrere Ursachen Konzentrieren.
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