Apple hat selbst große Auftragsfertiger zu Öko-Strom überredet

Energie, Solar, Kraftwerk Bildquelle: BrightSource
Der Computerkonzern Apple hat die ökologischen Auswirkungen seiner Produkte nicht komplett selbst in der Hand, schafft es aber durchaus, auch die Zulieferer zur Verwendung von Energie aus regenerativen Quellen zu bringen. Jüngst konnten auch zwei absolute Schwergewichte der Industrie zum Umstieg überzeugt werden. Während die anderen großen Technologiekonzerne aus den USA immer wieder gern mal mit ihren Klimabilanzen hausieren gehen, hat Apple es deutlich schwerer voranzukommen. Das Unternehmen versorgt zwar die eigenen Büros, Läden und Datenzentren mit regenerativen Energien, das macht letztlich aber nur ein Viertel der Klimabilanz der Produkte aus. Hier sind es vor allem die Fertigungsprozesse bei den Zulieferern, die der Konzern nicht komplett in der eigenen Hand hat.

Apple hatte sich daher zum Ziel gesetzt, auch die Zulieferer und Auftragshersteller davon zu überzeugen, auf klimafreundlichere Energieanbieter zu setzen. Bis zum Jahr 2020 sollten diese 4 Gigawatt von den entsprechenden Produzenten abnehmen. Bereits im letzten Herbst konnte das Unternehmen dann mitteilten, dass man diese Vorgabe wohl halten werde, weil zu diesem Zeitpunkt bereits 29 Partner zugesagt hätten und Abnahmeverträge über 3,7 Gigawatt abgeschlossen hatten.

Ziel jetzt schon übererfüllt

In nur einem halben Jahr ist die Zahl nun auf 44 gestiegen, wie aus einem Bericht von The Verge hervorgeht. Unter den Firmen, die hier nun zusätzlich mitziehen, finden sich auch Foxconn und TSMC wieder, womit vor allem der klimatische Fußabdruck bei der Produktion des iPhones auf ein deutlich besseres Niveau gebracht werden kann. Zusammengenommen kommen die Partnerfirmen so nun auf eine Abnahmemenge von 5,3 Gigawatt, womit die Zielsetzung schon vorzeitig deutlich übertroffen wurde.

Neben diversen anderen Prozessen bedeutet das beispielsweise, dass die gesamte Endproduktion von iPhones bei Foxconn nun mit Energie aus regenerativen Quellen betrieben wird. Die entsprechenden Prozesse bei der Umstellung sind dabei vor allem auch beispielgebend, wie sich zeigte. So hätten einige Unternehmen aufgrund der Überzeugungsarbeit des US-Konzerns erst einmal nur die für die iPhone-Komponenten zuständigen Firmenbereiche umgestellt, dann jedoch das ganze Unternehmen nachgezogen, als sich zeigte, dass so längerfristig sogar Einsparungen zu erreichen seien. Energie, Solar, Kraftwerk Energie, Solar, Kraftwerk BrightSource
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