Sony: Smartphone-Verkauf bricht schon wieder massiv ein
Die Zeiten, in denen Sony eine feste Größe im Mobiltelefon-Markt war, sind längst vorbei. Doch es kommt noch schlimmer: Das Unternehmen schafft es nicht einmal mehr, sich auf einem niedrigen Niveau zu stabilisieren. Einmal mehr verkündet das Management der Mobile-Sparte nun, dass die kommenden Modelle bestimmt eine Trendwende einläuten werden.
Konkret steht aber erst einmal eine erneute Senkung der Prognosen im Raum. Bisher ging man noch davon aus, dass im laufenden Geschäftsjahr zumindest 7 Millionen Smartphones verkauft werden könnten. Wie sich nun zeigt, wird man zum Monatsende, wenn der Fiskalzeitraum endet, wohl eher auf 6,5 Millionen Geräte kommen.
Im Jahresvergleich entspricht das einmal mehr einem Absturz um weitere 51,9 Prozent. Im vergangenen März hatte Sony immerhin noch 13,5 Millionen verkaufte Geräte vermelden können. Angesichts dessen, dass die führenden Anbieter dies selbst in einem Quartal schon deutlich übertreffen, muss man Sony im Grunde bescheinigen, dass sie einfach nur ein weiterer der ehemals großen Anbieter sind, die heute im Grunde keine nennenswerte Rolle mehr spielen.
Allerdings wird die Entwicklung immer neuer Geräte, die sich immer schlechter verkaufen, langsam aber sicher zu einem echten wirtschaftlichen Risiko. Schon dieses Geschäftsjahr wird die Mobile-Sparte der Japaner mit einem Verlust von rund 850 Millionen Dollar abschließen. Dies wird die Führung des Gesamtkonzerns vermutlich nicht mehr allzu lange mitmachen.
Siehe auch: Interna: Xperia-Kameras könnten mehr, doch Sony sabotiert sich selbst
Im Jahresvergleich entspricht das einmal mehr einem Absturz um weitere 51,9 Prozent. Im vergangenen März hatte Sony immerhin noch 13,5 Millionen verkaufte Geräte vermelden können. Angesichts dessen, dass die führenden Anbieter dies selbst in einem Quartal schon deutlich übertreffen, muss man Sony im Grunde bescheinigen, dass sie einfach nur ein weiterer der ehemals großen Anbieter sind, die heute im Grunde keine nennenswerte Rolle mehr spielen.
Die Wende kommt bestimmt
Trotzdem übt sich das Management in Durchhalteparolen. Bei der Bekanntgabe der jüngsten Prognosen betonte man eben auch, dass man gerade dabei ist, die neuen Modelle Xperia 1, Xperia 10 und Xperia L3 ins Rennen zu schicken, mit denen die Premium-, Mittel- und Budget-Klasse neu bedient werden soll. Wie schon mehrfach zuvor, ist man sehr zuversichtlich, dass diese Geräte nun endlich die Trendwende einleiten werden. Und auch auf die 5G-Ära bereitet sich Sony mit passenden Smartphones vor, von denen die ersten zum Jahresende auf den Markt kommen sollen.Allerdings wird die Entwicklung immer neuer Geräte, die sich immer schlechter verkaufen, langsam aber sicher zu einem echten wirtschaftlichen Risiko. Schon dieses Geschäftsjahr wird die Mobile-Sparte der Japaner mit einem Verlust von rund 850 Millionen Dollar abschließen. Dies wird die Führung des Gesamtkonzerns vermutlich nicht mehr allzu lange mitmachen.
Siehe auch: Interna: Xperia-Kameras könnten mehr, doch Sony sabotiert sich selbst
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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