Sony macht Smartphone-Werk in China dicht, will aber nicht aufgeben
Der japanische Elektronikgigant Sony zieht erneut Konsequenzen aus dem seit Jahren anhaltenden Rückgang seiner Smartphone-Verkaufszahlen. Das Unternehmen schließt eines seiner größten Werke in China und verlagert die Produktion von dort vollständig nach Thailand. Mit den amerikanischen Strafzöllen auf chinesische Produkte soll dies nichts zu tun haben.
Wie ein Unternehmenssprecher heute verkündete, wird Sony schon innerhalb der nächsten Tage sein auf die Produktion von Smartphones spezialisiertes Werk in der Nähe von Peking schließen. Die Ankündigung erfolgt überraschend kurzfristig, hat ihre Gründe jedoch in schon länger andauernden Problemen mit sinkenden Verkaufszahlen der Smartphone-Sparte des Konzerns.
Sony kündigte an, dass die in Peking wegfallenden Produktionskapazitäten nun von einem bestehenden Werk in Thailand übernommen werden sollen. Die Schließung des Werks in China dürfte für die Kunden kaum zu bemerken sein, schließlich kommen die meisten in Europa und anderen Ländern außerhalb China verkauften Sony-Smartphones ohnehin schon länger aus dem Werk in Thailand.
Sony geht aktuell davon aus, dass das Smartphone-Geschäft in diesem Jahr Verluste in Höhe von 95 Milliarden Yen einfahren wird, was umgerechnet gut 767 Millionen Euro entspricht. Zuletzt verkaufte Sony innerhalb eines Jahres nur rund 6,5 Millionen Geräte, wobei man vor allem Japan und Europa bediente. Damit liegt Sonys Marktanteil mittlerweile unter einem Prozent. Zum Vergleich: Huawei verkaufte im letzten Jahr mehr als 200 Millionen Smartphones.
Das Unternehmen will durch die Schließung des chinesischen Werks dafür sorgen, dass die Smartphone-Sparte ab dem kommenden Jahr wieder in die Gewinnzone zurückkehren kann. Einen Abschied aus diesem Markt will Sony nicht in Betracht ziehen, weil Smartphones nach Meinung des Managements bald mit dem Einzug von 5G-Mobilfunk wieder eine größere Rolle spielen werden.
Sony kündigte an, dass die in Peking wegfallenden Produktionskapazitäten nun von einem bestehenden Werk in Thailand übernommen werden sollen. Die Schließung des Werks in China dürfte für die Kunden kaum zu bemerken sein, schließlich kommen die meisten in Europa und anderen Ländern außerhalb China verkauften Sony-Smartphones ohnehin schon länger aus dem Werk in Thailand.
5G als große Hoffnung
Natürlich geht es bei der Werksschließung in China vor allem darum, die Kosten aus dem Smartphone-Geschäft zu reduzieren. Sony kämpft schon lange mit enormen Verlusten aus dem Vertrieb von Smartphones, da die Nachfrage längst nicht mehr dem entspricht, was das Unternehmen noch vor einigen Jahren verzeichnen konnte. Neben einem häufig als altbacken kritisierten Design war es vor allem das Erstarken chinesischer Marken, die Sony und einigen anderen länger aktiven Herstellern wie HTC die Marktanteile schwinden ließ.Sony geht aktuell davon aus, dass das Smartphone-Geschäft in diesem Jahr Verluste in Höhe von 95 Milliarden Yen einfahren wird, was umgerechnet gut 767 Millionen Euro entspricht. Zuletzt verkaufte Sony innerhalb eines Jahres nur rund 6,5 Millionen Geräte, wobei man vor allem Japan und Europa bediente. Damit liegt Sonys Marktanteil mittlerweile unter einem Prozent. Zum Vergleich: Huawei verkaufte im letzten Jahr mehr als 200 Millionen Smartphones.
Das Unternehmen will durch die Schließung des chinesischen Werks dafür sorgen, dass die Smartphone-Sparte ab dem kommenden Jahr wieder in die Gewinnzone zurückkehren kann. Einen Abschied aus diesem Markt will Sony nicht in Betracht ziehen, weil Smartphones nach Meinung des Managements bald mit dem Einzug von 5G-Mobilfunk wieder eine größere Rolle spielen werden.
Thema:
Neueste Downloads
Beliebt im Preisvergleich
- Handys ohne Vertrag:
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Wie kann ich die Untertitel einem Video hinzufügen?
Rizo - Heute 11:14 Uhr -
Datenträgerverwaltung
micro300 - Heute 08:52 Uhr -
KDE kommt mit Plasma 6.7
d-hubs - Gestern 20:26 Uhr -
Neue Tools für die Serveradministration
d-hubs - Gestern 15:43 Uhr -
DietPi 10.5: das sprichwörtliche Leichtgewicht
d-hubs - Vorgestern 13:39 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen