Gehäufter Display-Kabelbruch MacBook Pro:
iFixit glaubt an Designfehler
Der Reparatur-Spezialist iFixit macht jetzt auf ein verbreitetes Problem vom MacBook Pro aufmerksam: Es geht dabei um das Flachbandkabel, das Display und Body verbindet und äußerst bruchanfällig ist. Nutzer klagen zuhauf über daher resultierende Anzeigeprobleme.
"Flexgate" nennen die Betroffenen das Problem bereits. Dabei kommt es bei dem flexiblen Flachbandkabel, welches das Display mit der Display-Controller-Karte unterhalb der Touch Bar beziehungsweise der Tastatur verbindet, zu Brüchen. Das Kabel bekommt dabei schnell Ermüdungserscheinungen, da es sich straffzieht und an den inneren Abdeckungen reibt. Mit jedem Öffnen und Schließen des Laptops wird daher die Belastung größer.
Das Ganze ist ein Designfehler, so iFixit. Bei anderen Modellen von Apple hat man nicht einen so raschen Bruch zu befürchten. Häufig melden Nutzer den Ausfall des Displays nach einem Kabelbruch, sobald die Garantiezeit abgelaufen ist.
Verschlimmert wird das Problem noch durch Apples modularen Aufbau. So wird laut iFixit aus einem kaputten Kabel im Wert von vielleicht 6 Dollar ein Fehler, bei dem der Nutzer tief in die Tasche greifen muss - 600 Dollar und mehr verlangt Apple für die Reparatur. Der Fehler kann demnach nur durch den kompletten Austausch des Displays behoben werden.
Auf YouTube ansehen
Laut dem Online-Magazin Apple Insider beschäftigt sich eine Interessengemeinschaft (flexgate.me) gerade damit, Apple zu einer Aufnahme des Problems in das Austauschprogramm für kostenlose Reparaturen nach der Garantiezeit aufzunehmen. Siehe auch:
"Bühnenlicht"-Effekt
Das Backlight-Kabel ist in der Regel das erste, das Probleme macht, heißt es von den Reparaturprofis. Zunächst zeigt sich das durch einen sogenannten "Bühnenlicht"-Effekt, bei dem die Displayanzeige flackert und dann schließlich ausgeht, sobald das MacBook mehr als etwa 40 Grad geöffnet wird.Das Ganze ist ein Designfehler, so iFixit. Bei anderen Modellen von Apple hat man nicht einen so raschen Bruch zu befürchten. Häufig melden Nutzer den Ausfall des Displays nach einem Kabelbruch, sobald die Garantiezeit abgelaufen ist.
Verschlimmert wird das Problem noch durch Apples modularen Aufbau. So wird laut iFixit aus einem kaputten Kabel im Wert von vielleicht 6 Dollar ein Fehler, bei dem der Nutzer tief in die Tasche greifen muss - 600 Dollar und mehr verlangt Apple für die Reparatur. Der Fehler kann demnach nur durch den kompletten Austausch des Displays behoben werden.
Auf YouTube ansehenBetroffene Geräte:
- MacBook Pro (13 Zoll, 2016, Zwei Thunderbolt 3 Ports)
- MacBook Pro (13 Zoll, 2017, Zwei Thunderbolt 3 Ports)
- MacBook Pro (13 Zoll, 2016, Vier Thunderbolt 3 Ports)
- MacBook Pro (13 Zoll, 2017, Vier Thunderbolt 3 Ports)
- MacBook Pro (13 Zoll, 2018, Vier Thunderbolt 3 Ports)
- MacBook Pro (15 Zoll, 2016)
- MacBook Pro (15 Zoll, 2017)
- MacBook Pro (15 Zoll, 2018)
Laut dem Online-Magazin Apple Insider beschäftigt sich eine Interessengemeinschaft (flexgate.me) gerade damit, Apple zu einer Aufnahme des Problems in das Austauschprogramm für kostenlose Reparaturen nach der Garantiezeit aufzunehmen. Siehe auch:
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