Samsung Galaxy Note 10+ 5G im iFixit-Teardown:
Akku begeistert nicht
Die Reparaturprofis von iFixit haben sich jetzt ein neues Samsung Galaxy Note 10+ 5G vorgenommen und es in gewohnter Manier zerlegt und analysiert. Dabei kamen wenige Überraschungen zu Tage, klar ist aber, dass sich das Modell schlecht reparieren lässt.
iFixit hat sich dabei extra die 5G-Variante vorgenommen und so vorsichtig wie möglich auseinandergenommen. Zudem hat man die 5G-Version mit dem Standard-Note 10+ und dem Vorgänger Note 9 per Röntgen verglichen. Dort fällt auf, dass Samsung zwischen den beiden Modellen schon sehr viel am Aufbau gearbeitet hat. Die neue Anordnung im Inneren und die Verbindung der Module durch Kabel und Kleber haben alles etwas komplizierter gemacht. Das Motherboard liegt nun zum Beispiel so über dem Akku, dass eine Reparatur einer der beiden Module erschwert wird.
Das neue Galaxy Note 10+ 5G in seine Einzelteile zerlegt. Foto: iFixit
Der für die iFixit-Aktionen immer sehr wichtige Punkt der Benotung der Reparierbarkeit fällt bei dem neuen Samsung Galaxy Note 10+ 5G verhältnismäßig schlecht aus - obwohl es auch Geräte mit noch weniger Punkten gibt. iFixit hat nur drei von zehn möglichen Punkten vergeben. Die meisten Abzüge gab es für die Probleme, die das Öffnen des Note 10+ mit der aufgeklebten, fragilen Glas-Rückseite mit sich bringt. Zudem ist es recht schwierig, die ebenfalls verklebte Batterie auszutauschen. Insgesamt schätzt iFixit Display-Reparaturen so ein, dass man das Note 10+ immer zunächst grob zerlegen muss oder die Hälfte des Smartphones ersetzen muss.
Das Fazit fällt ansonsten durchwachsen aus. Vor allem hätte sich iFixit eine bessere Batterie gewünscht.
Siehe auch:
Das neue Galaxy Note 10+ 5G in seine Einzelteile zerlegt. Foto: iFixit
Der für die iFixit-Aktionen immer sehr wichtige Punkt der Benotung der Reparierbarkeit fällt bei dem neuen Samsung Galaxy Note 10+ 5G verhältnismäßig schlecht aus - obwohl es auch Geräte mit noch weniger Punkten gibt. iFixit hat nur drei von zehn möglichen Punkten vergeben. Die meisten Abzüge gab es für die Probleme, die das Öffnen des Note 10+ mit der aufgeklebten, fragilen Glas-Rückseite mit sich bringt. Zudem ist es recht schwierig, die ebenfalls verklebte Batterie auszutauschen. Insgesamt schätzt iFixit Display-Reparaturen so ein, dass man das Note 10+ immer zunächst grob zerlegen muss oder die Hälfte des Smartphones ersetzen muss.
Viele gute modulare Ansätze
Positives gibt es aber auch einiges zu berichten. So sind alle Phillips-Befestigungselemente gleich groß - man benötigt somit nicht verschiedene Werkzeuge für die Reparatur. Ebenfalls positiv ist, dass viele der Komponenten modular und unabhängig austauschbar sind. Dass man jetzt allerdings keine Kopfhörerbuchse mehr hat, "bedeutet doppelte Belastung für den USB-C-Anschluss", so iFixit.Das Fazit fällt ansonsten durchwachsen aus. Vor allem hätte sich iFixit eine bessere Batterie gewünscht.
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