34.372 × 19.345 Pixel: Hubble liefert einmal mehr Rekordaufnahmen

Hubble zählt zu den produktivsten wissenschaftlichen Werkzeugen, die die Menschheit je in den Erdorbit gebracht hat. Jetzt hat das Weltraum­teleskop mal wieder beeindruckende Ergebnisse geliefert. Mit einem Fokus auf die sogenannte Dreiecksgalaxie konnte ein riesiges Gigapixel-Panorama erstellt werden, es ist die zweitgrößte derartige Aufnahme, die je erstellt wurde.
Aufnahme, Hubble, Hubble Weltraumteleskop, Dreiecksgalaxie, Dreiecksnebel
ESA

Hubble schaut bei der Dreiecksgalaxy ganz genau hin

Das Weltraumteleskop Hubble gehört ohne Zweifel zu den Werkzeugen, die wohl am meisten Menschen mit seiner Arbeit zum Staunen gebracht hat - liefert das 13 Meter lange Instrument im Erdorbit doch seit den 90er Jahren spektakuläre Aufnahmen des Universums. Jetzt haben die zuständigen Astronomen mit ihrem Lieblingswerkzeug einmal mehr nachgelegt und eines der größten Bilder einer Nachbargalaxie unserer Milchstraße zusammengestellt: Das 600 Megapixel große Mosaik zeigt den sogenannten Dreiecksnebel (Messier 33) in bisher unerreichtem Detailgrad. Hubble: DreiecksgalaxieZweitgrößtes Panorama von Hubble erstellt: Die Dreiecksgalaxie Wie die Forscher erläutern, muss sich die aktuelle Aufnahme in seiner Größe lediglich dem 2015 veröffentlichen Gigapixel-Panorama der Andromeda-Galaxie geschlagen geben, das noch etwas größer ausfiel. Die aktuelle Aufnahme des Dreiecksnebels wurde in derselben damals angewendeten Mosaik-Technik erstellt und setzt sich aus 54 Einzelaufnahmen zusammen. Das abgebildete Objekt ist mit einem Durchmesser von rund 40.000 Lichtjahren die drittgrößte Spiralgalaxie der lokalen Gruppe, nach der Andromeda-Galaxie (200.000 Lichtjahre) und unserer Milchstraße (100.000 Lichtjahre).

Download und Online

Wie üblich kann die jetzt angefertigte Aufnahme in voller Größe beim Hubble-Zentrum der ESA heruntergeladen werden. In der vollen Auflösung kommt das Mosaik auf eine Größe von 1,6 Gigabyte. Darüber hinaus kann das Bild aber auch über die Online-Viewer eingesehen werden, die erlauben, auch in Regionen der Aufnahme einzuzoomen.

Nach aktuellen Schätzungen enthält die Region etwa 40 Milliarden Sterne und aktive Zonen, in denen neue Sterne entstehen. Die Beobachtung von der Erde ist dabei wegen ihrer Lage am Sternbild Dreieck am Südhimmel und der Entfernung von drei Millionen Lichtjahren von der Milchstraße nur bei optimalen Beobachtungsbedingungen mit bloßem Auge möglich.
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Monokulares Teleskop im Preisvergleich
Interessante Artikel & Testberichte
Tipp einsenden
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen? Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links, um WinFuture zu unterstützen: Vielen Dank!