34.372 × 19.345 Pixel: Hubble liefert einmal mehr Rekord-Aufnahmen

Hubble zählt zu den produktivsten wissenschaftlichen Werkzeugen, die die Menschheit je in den Erdorbit gebracht hat. Jetzt hat das Weltraum­teleskop mal wieder beeindruckende Ergebnisse geliefert. Mit einem Fokus auf die sogenannte Dreiecksgalaxie ... mehr... Aufnahme, Hubble, Hubble Weltraumteleskop, Dreiecksgalaxie, Dreiecksnebel Bildquelle: ESA Aufnahme, Hubble, Hubble Weltraumteleskop, Dreiecksgalaxie, Dreiecksnebel Aufnahme, Hubble, Hubble Weltraumteleskop, Dreiecksgalaxie, Dreiecksnebel ESA

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Ich würde gern wissen wieviel Leben in dem Bild verborgen ist.
 
@MilchZucker: Und wieviel davon ein Bewusstsein bzw. Intelligenz erreicht hat. Ach ja, und wie viele sich gerade eben diese Frage stellen. :-)
 
@Thomas Höllriegl: Wenn Außerirdische intelligent genug sind, halten sie sich von Menschen fern
 
@MilchZucker: Mit Sicherheit sehr viel. Was du auf den Bildern siehst sind ja eigentlich nur die Sterne, und das sind schon reichlich. Um jeden Stern können noch mehrere Planeten eiern. Von daher gehe ich mal davon aus das es reichlich Leben in unserem Universum gibt.

Irgendjemand sagte mal es gibt mehr Sterne als Sandkörner auf unserem Planeten, womit er wahrscheinlich sogar recht hat. Das multipliziert mit der Anzahl von durchschnittlichen Planeten um jeden Stern. Das sind Zahlen die man gar nicht mehr bewusst erfassen kann, einfach nur noch hinnehmen.

Also dass es da draußen noch anderes Leben gibt halte ich für sehr wahrscheinlich. Was ich viel spannender finde, wie sieht das aus? Gibt es, banal und ohne große Fantasie, Planeten wo vielleicht noch Dinosaurier rum stampfen, oder die Entwicklung bei den Höhlenmenschen ist? Gibt es da ähnliche Entwicklungsstufen wie bei uns? Mittelalter, Römisches Reich usw.? Oder ist da alles ganz anders abgelaufen? Oder sind es dort die Dinosaurier die eine Intelligenz entwickelt haben. Sind es ganz andere Lebewesen wie wir sie uns kaum vorstellen können?

Zwei Dinge stehen allerdings fest. Es gibt Lebensformen die ganz anders aufgebaut sind wie unser Leben hier. Sieht man ja schon hier auf der Erde wie vielfältig das alles ist. Gibt ja sogar Mikroben die in Säure leben können.

Das Zweite finde ich allerdings auch interessant. Wenn es eine Zivilisation bis zur Technik, oder gar Raumfahrt geschafft hat, wird sie uns gar nicht so unähnlich sein wie wir denken. Denn sie brauchen 2 vorne liegende Augen wegen räumlichen sehen und denken, sie werden wahrscheinlich symmetrisch sein, (mindestens) zwei Arme haben mit opponierendem Daumen um Werkzeuge erstellen und greifen zu können, wahrscheinlich eine Sprache beherrschen, usw.

Ich glaube wenn es endlich einen Beweis geben würde, außerhalb der mathematischen Wahrscheinlichkeit, wäre ich echt froh wenn das noch zu meinen Lebzeiten geschehen würde. Ich finde ja nichts spannender als das wo und wie in Bezug auf Leben außerhalb der Erde.
 
@Tomarr: Oder sie sind uns unähnlicher als wir uns je vorstellen könnten - Sehen lässt sich mit einer Art Radar ebenso bewerkstelligen, da braucht es keine Augen. Arme und Daumen sind ebenfalls nicht unbedingt notwendig, ich denke da gerade an so eine Art "intelligenten Tumor", der sich in einem Wirt einnistet und den dann steuert. Sprache? Ließe sich durch Telepathie, oder eben irgendwas, an das wir noch gar nicht denken (Lichtübertragung, ähnlich den Glühwürmchen, nur in ausgereifterer Form?) ersetzen - z.b. wenn der Planet wegen irgendeiner Besonderheit unglaublich laut ist, oder die Atmosphäre sämtliche Geräusche dämpft, so dass eine Sprachkommunikation nicht sinnvoll möglich ist.
Es kommt ja auch immer auf die Umgebung an, wie das Leben sich entwickelt - es könnte genausogut Meeresbewohner geben, die Intelligenz entwickeln und zur Raumfahrernation aufsteigen - dann kommen hier vielleicht irgendwann Hummer in ziemlich nassen Unterwasser-Raumschiffen an ^^
 
@Breaker: Na das mit den Meeresbewohnern ist aber recht unwahrscheinlich. Sie sehen ja von unten kaum das es über dem Planeten noch etwas gibt. Das eine Atmosphäre Geräusche dämpft ist auch eher weniger möglich, denn eigentlich verhindert eher ein Vakuum eine Schallausbreitung. Je dichter eine Atmosphäre die auch Leben erlaubt um so wahrscheinlicher eine schallbezogene Kommunikation. Eher wäre da schon eine zu laute Umgebung. Allerdings halte ich Telepathie ebenfalls für unwahrscheinlich, eher durch Gerüche oder ähnliches. Hätte aber den Nachteil dass die Kommunikation windabhängig wäre. Kommunikation über leuchten oder Farben würde ein sehr detailliertes und empfindliches Sehorgan voraussetzen, unmöglich ist es natürlich nicht.

Das jedoch eine Art Hand mit opponierenden Daumen notwendig ist das steht schon eher fest. Dabei ist es ja egal ob er sich die bei Bedarf wachsen lassen kann. Nur auf der Erde gab es, neben den ganzen Affenarten, insgesamt 4 bekannte menschenähnliche Arten. Sie alle hatten halt Hände mit opponierenden Daumen. Und nur diese Arten, einschließlich der Affenarten, waren bisher in der Lage komplexeres Werkzeug zu nutzen. Mit komplexer meine ich etwas mehr als eine Nuß auf einen Stein kloppen bis diese auf geht. Ich denke da an Raben oder auch Tintenfische die ja auch sehr intelligent sind und auch geschickt. Aber wenn es um komplexere Werkzeuge und deren Nutzung geht dann fehlt es halt doch.

Zudem ist wohl auch wichtig dass die Art zur Gattung der Jäger gehört um eine höhere Intelligenz zu entwickeln. Das bedeutet nicht das Beutetiere unbedingt dumm sind. Jäger haben allerdings den Vorteil dass sie vorausdenken müssen. Komplex räumlich denken müssen. Strategien entwickeln müssen um halt erfolgreich zu sein.

Natürlich kann immer alles ganz anders kommen, schließlich hat noch keiner offiziell einen echten Außerirdischen getroffen. Aber es geht hier ja nur um das wahrscheinlichste.
 
@Tomarr: Die wahrscheinlichste Lösung? Ja, vermutlich - aber bei Sternen wie Sandkörnern auf der Erde wird eben auch unwahrscheinliches möglich.

Der Theorie mit den Jägern widerspreche ich übrigens bedingt - unsere Vorfahren waren wohl in erster Linie Beutetiere - und nachdem sie in die Savanne kamen, richteten sie sich auf, um herannahende Gefahren (Jäger) besser erkennen zu können. Positiver Nebeneffekt: Sie hatten jetzt die Hände frei und konnten diese für andere Sachen nutzen.
Zum Jäger entwickelten wir uns wohl erst später, als wir den Gebrauch von Werkzeugen dann langsam beherrschten. Vermutlich wären wir aber auch ohne diese Umwandlung intelligent geworden, denn der Hauptgrund für dieses wiederum war ja die Entdeckung, wie man Feuer nutzbar macht, wodurch wir gebratenes Fleisch essen konnten - Die Kaustrukturen bildeten sich zurück und machten so einem größerem Hirn Platz - so zumindest die Meinung einiger Forscher heutzutage, die ich persönlich auch für recht schlüssig halte :)
 
@Breaker: Aber genau das Kauwerkzeug von uns spricht ja gegen Beutetier. Die Eckzähne, zwar zurückgebildet, sind ja doch eher ein Anzeichen für Räuber.

Ich habe meine Infos natürlich auch aus Dokus, ich heiße ja nicht Darvin mit Nachnamen. Aber offensichtlich sind sich die Forscher da nicht so ganz einig. Bleibt also doch nur abwarten wer oder was kommt.
 
@Breaker: Das mit dem Wasser sehe ich eher schwierig - Stichwort "Strom und Wasser -> viel BRZZZZZT".
Aber Intelligent muss ja nicht unbedingt "hochtechnologisch" bedeuten.

Bei Lesch gab es mal eine Rechnung wie viel höheres Leben es in der Milchstraße geben könnte - er kam bei 4000 raus. Dabei sind seine Annahmen was "Lebensfähiger Planet" ist, meiner Meinung nach etwas zu eng gespannt gewesen.
 
@MilchZucker: das Problem ist nicht die Lage, sondern die Zeit. Mit Sicherheit gab Leben und wird es leben geben in diesem Ausschnitt. Aber ob sie in genau diesem Moment auch zu uns schauen ist leider um ein Vielfaches unwahrscheinlicher.
 
@MilchZucker: Und ich will gerne mal wissen wie das mit Menschlichen augen da oben aussieht, was wir bekommen sind leider meist nur bearbeitungen.
 
@cs1005: Das liegt daran, dass wir nur ein eher begrenztes Spektrum mit unseren Augen erfassen können. Du wirst also ohne eine Bearbeitung bzw. den Einsatz von Sensoren, die auch andere Spektren erfassen, immer viel, viel weniger sehen. Von der Auflösung und "Sichtweite" wollen wir mal gar nicht erst anfangen...
 
@MilchZucker: nach Thanos seiner Aktion aktuell wohl 50% weniger...
 
Schon etwas "egoistisch" zu glauben, dass man bei dieser schier endlosen größe des Universums mit seinen unendlichen Planeten der meinung sei, das einzige Intelligente Leben zu sein.

oder um es mit Hawkings Worten zu sagen "Es kommt nicht von ungefähr, dass die Teleskope, die nach intelligentem Leben suchen, von der Erde weggerichtet sind"
 
@jann0r: Ich wollte gerade was zum Thema Mensch und Intelligenz schreiben, aber du hast das mit dem letzten Satz bestens ausgedrückt.
 
@jann0r: ohne jetzt den klugscheisser zu spielen, aber der spruch kommt von Werner Koczwara ;-)
 
@Th0r: ernsthaft? :) dann hat der gute Hawing ihn geklaut? Naja aber trifft ja dennoch leider zu
 
@jann0r: Also zumindest im Buch zitiert er Koczwara.
 
...die Downloadrate von deren Webseite ist auch genial... 400kB/s (3,2Mbit) - bei 1,6GB... lol
In diesem Punkt sind sie wohl noch in der Steinzeit...
 
@Zonediver: Wenn du es fertig hast, kannst mal posten, wie viel RAM man braucht um das Ding zu öffnen.
 
@Link: Ich habs gerade im Photoshop geöffnet - die Speicherauslastung ist von 3,35 auf 7,2GB gestiegen...
 
@Zonediver: Na das geht ja... da könnte man sich auch an die 4,3GB Gigapixel-Panorama der Andromeda-Galaxie rantrauen...
 
Erscheckend ist wenn es dort Leben gibt auch intelligentes und vielleicht Tausende oder gar Millionen Jahre weiterentwickelt ist als wir, die es nicht geschaft haben mit all der Technik zu uns zu kommen. Die Naturgesetze wird man also auch in Zukunft nicht ändern können. Nichtzuvergessen es ist die Vergangenheit von Millionen Jahre die wir sehn.
 
@Montag: Naturgesetze sind immer so eine Sache. Wenn du z. B. auf die Lichtgeschwindigkeit anspielst, gibt es da auch Möglichkeiten diese zum Umgehen. Zumindest theoretisch. Und es würde Einstein noch nicht einmal widerlegen.
 
@Tomarr: Die Probleme bei diesen Dingen sind aber immer dieselben, und zumindest für unsere Spezies unüberwindbar: In der Regel brauchst du erstmal quasi unendlich Energie, und selbst wenn du DAS irgendwie lösen könntest, würde es den Reisenden spätestens beim Eintauchen ins Wurmloch in seine Atome zerlegen. Also als Transportmittel für biologische Lebensformen nach unserem Modell dürfte das nicht taugen.
 
@DON666: Für unsere Spezies "AKTUELL!!!!" unüberwindbar. Vorm Motor dachte man auch man könne sich nicht schneller als 100kmh bewegen.
 
@Bautz: Das sind vollkommen unvergleichbare Dimensionen der Physik. Man sollte sich schon eingestehen, dass absolute Grenzen des Machbaren existieren.

Immerhin erlaubt uns das Wissen, welches auf Einstein aufbaut, eine sehr präzise Erforschung der theoretischen Möglichkeiten. Und da ist dann auch nicht mehr viel Luft nach oben; der menschliche Körper ist nun mal alles andere als unzerstörbar (genau wie der ganze übrige Rest der Materie). ;)
 
@DON666: Ich sage nicht dass wir es überwinden, ich würde es nur nicht ausschließen. Das bedingt natürlich dass wir uns nicht vorher selber wegbomben oder den Paneten den Katalaken überlassen müssen weil für uns nicht mehr lebensfähig.
 
@DON666: Ich dachte mehr an die Krümmung des Raums, sodass du dich zwar mit einer relativen Geschwindigkeit du unter der Lichtgeschwindigkeit bewegst, aber eben halt doch schneller bist. Das hängt damit zusammen das Raum und Zeit gleich ist, sich der Raum krümmen lässt usw.

Und das mit der Wurmlöchern ist auch so eine Sache, soweit ich weiß wurde noch nie eins nachgewiesen. Aber schwarze Löcher sind bewiiesen worden von denen man annimmt das es auch Wurmlochverbindungen sein könnten. Jetzt gibt es zwei Theorien über Wurmlöcher, die eine ist derzeit relativ gängig, die Masse in diesem ist Kugelförmig und alles was sich dem Wurmloch zu nahe kommt wird durch den sogenannten Spagettisierungseffekt auseinander gerissen.

Die zweite Theorie ist dass die schwarzen Löcher extrem schnell rotieren, so hätte es eher die Form eines Donuts. Wenn es so aussieht kann man relativ gefahrlos durch das Loch fliegen.

Du hast natürlich recht das wir noch nicht so weit sind. Aber ein paar Tage haben wir ja wohl noch.
 
@Montag: Zu dem Thema kann ich von Kurzgesagt "Wo sind all die Aliens? Das Fermi Paradoxon" empfehlen. Das Video ist unterteilt in folgende Links:
https://www.youtube.com/watch?v=wWSJYr1Lr0E
https://www.youtube.com/watch?v=_UG_AtiyEmQ
 
Das ist einfach cool und immer wieder beeindruckend
 
Ich finde es unglaublich toll, was das Hubble Teleskop schafft an aufnahmen zu machen.
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