Aus- und einschalten und dran wackeln:
Hubble-Teleskop geht wieder
Das Weltraum-Teleskop Hubble kann seine Arbeit fortsetzen. Die Ingenieure der NASA haben das Problem mit dem defekten Gyroskop wieder in den Griff bekommen. Die Lösung für die Schwierigkeiten war letztendlich denkbar einfach und dürfte so ziemlich jedem Nutzer aus der Praxis mit anderen Systemen bekannt sein.
Die US-Raumfahrtbehörde hat verkündet, dass der Safe Mode, in den Hubble als eines der wichtigsten Instrumente der kosmologischen Forschung versetzt werden musste, aufgehoben werden kann. Die Behebung des Fehlers im ausgefallenen Gyroskop klingt dabei nur zu bekannt. Schritt 1: Schalte es aus und wieder ein. Schritt 2: Wackle noch etwas daran herum.
Das konkrete Vorgehen ist natürlich etwas komplizierter, wenn sich das wiederzubelebende Objekt deutlich außerhalb der direkten Reichweite befindet. Das Hubble-Teleskop befindet sich immerhin in einem rund 550 Kilometer hohen Orbit. Und auch sonst müssen die Vorgänge hier etwas genauer geplant werden, als es beispielsweise bei einem PC der Fall ist, gegen den man einmal versuchsweise tritt.
So dauerte die Abschaltung des Gyroskops lediglich eine Sekunde. Das reichte aus, um die Datenbahnen an den Sensoren wieder auf Ausgangsniveau zu bringen, ohne dass der Kreisel zum Stillstand kommt und erst in einem komplizierten Prozess wieder angefahren werden muss. Allerdings genügte dies nicht, damit das Instrument wieder ordentliche Daten lieferte.
Das zeigte letztlich Erfolg. Die NASA konnte jetzt vermelden, dass die Lagesteuerung des Hubble-Teleskops, das seit 1990 arbeitet, wieder wie gewünscht funktioniert. Daher ist nun zu hoffen, dass Hubble noch bis 2024 vollständig funktionieren wird. Da das Teleskop nicht über einen eigenen Antrieb verfügt, sinkt es mit der Zeit immer weiter in Richtung Erde und wird dann verglühen. Bis dahin werden dann aber verschiedene Nachfolge-Instrumente ihren Regelbetrieb aufgenommen haben.
Das konkrete Vorgehen ist natürlich etwas komplizierter, wenn sich das wiederzubelebende Objekt deutlich außerhalb der direkten Reichweite befindet. Das Hubble-Teleskop befindet sich immerhin in einem rund 550 Kilometer hohen Orbit. Und auch sonst müssen die Vorgänge hier etwas genauer geplant werden, als es beispielsweise bei einem PC der Fall ist, gegen den man einmal versuchsweise tritt.
So dauerte die Abschaltung des Gyroskops lediglich eine Sekunde. Das reichte aus, um die Datenbahnen an den Sensoren wieder auf Ausgangsniveau zu bringen, ohne dass der Kreisel zum Stillstand kommt und erst in einem komplizierten Prozess wieder angefahren werden muss. Allerdings genügte dies nicht, damit das Instrument wieder ordentliche Daten lieferte.
Wackeln hat geholfen
Also haben die Ingenieure es noch mit der Weltraum-Variante von "Dran wackeln" probiert. Vor einigen Tagen wurde das komplette Teleskop in einer Reihe von Manövern hin und her gedreht, um eventuelle Blockaden im Kreisel-System zu lösen. Während der Bewegungen wurde das Gyroskop immer wieder zwischen verschiedenen Betriebsmodi umgeschaltet.Das zeigte letztlich Erfolg. Die NASA konnte jetzt vermelden, dass die Lagesteuerung des Hubble-Teleskops, das seit 1990 arbeitet, wieder wie gewünscht funktioniert. Daher ist nun zu hoffen, dass Hubble noch bis 2024 vollständig funktionieren wird. Da das Teleskop nicht über einen eigenen Antrieb verfügt, sinkt es mit der Zeit immer weiter in Richtung Erde und wird dann verglühen. Bis dahin werden dann aber verschiedene Nachfolge-Instrumente ihren Regelbetrieb aufgenommen haben.
Thema:
Videos zum Thema
- Video von Blue Ghost: Erstmals wurde eine Mondlandung in HD gefilmt
- NASA-Video zeigt Blick auf den Starship-Start von der ISS
- Reise in ein schwarzes Loch: Die NASA zeigt, wie das aussehen würde
- To the Moon: Im Trailer zur Komödie wird die Mondlandung gefaked
- NASA-Video zeigt beeindruckende Vorschau auf die Projekte von 2024
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Bresser National Geographic
Neue Nachrichten
- Speicherkrise: Microsoft führt Surface-Geräte mit nur noch 8 GB RAM ein
- Wikipedia-Streit: Mitbegründer Larry Sanger dauerhaft gesperrt
- KI-Lobby: Europa muss sich entscheiden - wir oder das Klima
- Gmail: Endlich dürfen deutsche User ihre Mail-Adresse ändern - So gehts
- App für Vorhersagen: Zuckerberg will Polymarket und Co. abkupfern
- Keine Kreditkarte mehr nötig: EC-Karte erhält neue praktische Features
- 436.000 Jobs: Rekord-Beschäftigung in der Erneuerbaren-Branche
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen