5G kommt: Bundesnetzagentur legt sich fest, Betreiber laufen Sturm
Nach hitzigen Diskussionen in den letzten Monaten hat der Beirat der Bundesnetzagentur jetzt den Weg für die Versteigerung der 5G-Frequenzen in Deutschland freigemacht und die endgültigen Vergabebedingungen und Auktionsregeln bekannt gegeben. Unternehmen können sich bis Ende Januar 2019 für die Auktion anmelden, ein Beginn der Versteigerung ist dann für das Frühjahr 2019 vorgesehen.
Infografik: 5G steht kurz vor dem Durchbruch
Wie die Bundesnetzagentur im Anschluss bekannt gab, können interessierte Unternehmen ab sofort und bis zum 25. Januar 2019 eine Zulassung zur Frequenz-Auktion beantragen. Mit einer Versteigerung der 5G-Frequenzen soll dann im "Frühjahr 2019" begonnen werden. "Durch die Vergabe der Frequenzen schaffen wir Planungs- und Investitionssicherheit und tragen zu einem schnellen und bedarfsgerechten Ausbau der Mobilfunknetze in Deutschland bei", sagte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur laut heise.
Auch der internationale Branchenverband GSMA sieht die deutsche Debatte sehr kritisch und führt an, dass "unangemessene und unrealistische Auflagen" für eine Behinderung des Aufbaus von 5G-Netzen in Deutschland sorgen werden. Ähnlich sieht das der deutsche Bitkom-Verband: "Die Auflagen konterkarieren ihr Ziel, 5G möglichst schnell zu den Menschen und den Unternehmen zu bringen", so Bitkom-Präsident Achim Berg.
Großer Mobilfunk-Vergleichs-Rechner
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5G hat einen klaren Kurs
Ein Blick in unser WinFuture-Special "Mobiles Internet" zeigt deutlich: In den letzten Monaten wurde sehr laut und heftig von allen Beteiligten über die Rahmenbedingungen der 5G-Frequenz-Vergabe in Deutschland diskutiert. Mit dem heutigen Montag nehmen diese Diskussionen zwar wahrscheinlich nicht ihr Ende, die Netzbetreiber wissen aber jetzt genau, wie die Ausgestaltung der Zukunft des Mobilfunks in Deutschland von der Regierung angedacht ist. Den von der Bundesnetzagentur vorgeschlagenen Vergabebedingungen für die 5G-Frequenzen wurde jetzt vom Beirat zugestimmt - die Abstimmung in Berlin wurde mit 23 zu sieben Stimmen abgeschlossen.Wie die Bundesnetzagentur im Anschluss bekannt gab, können interessierte Unternehmen ab sofort und bis zum 25. Januar 2019 eine Zulassung zur Frequenz-Auktion beantragen. Mit einer Versteigerung der 5G-Frequenzen soll dann im "Frühjahr 2019" begonnen werden. "Durch die Vergabe der Frequenzen schaffen wir Planungs- und Investitionssicherheit und tragen zu einem schnellen und bedarfsgerechten Ausbau der Mobilfunknetze in Deutschland bei", sagte Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur laut heise.
Die Provider laufen Sturm
Die Netzbetreiber in Deutschland bleiben auch nach dem jetzigen Beschluss der Bundesnetzagentur auf vollem Konfrontationskurs. Vodafone teilt mit, dass man die Vorgaben als "klar rechtswidrig" ansehe, ähnlich sieht das auch Telefónica-CEO Markus Haas: "Die aktuell beschlossenen Vergabebedingungen sowie die politisch beabsichtigte gesetzliche Vorgabe eines Betreiber-Roamings sprengen den gültigen rechtlichen Rahmen und hemmen die erforderlichen Milliardeninvestitionen in einen schnellen weiteren Netzausbau."Auch der internationale Branchenverband GSMA sieht die deutsche Debatte sehr kritisch und führt an, dass "unangemessene und unrealistische Auflagen" für eine Behinderung des Aufbaus von 5G-Netzen in Deutschland sorgen werden. Ähnlich sieht das der deutsche Bitkom-Verband: "Die Auflagen konterkarieren ihr Ziel, 5G möglichst schnell zu den Menschen und den Unternehmen zu bringen", so Bitkom-Präsident Achim Berg.
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