Zuckerberg ist wütend auf Apple - Manager sollen Android verwenden
Die Kluft zwischen Facebook und Apple wird tiefer. Verschiedene Äußerungen des Apple-Chefs Tim Cook zu Problemen des Datenschutzes haben Facebook-Gründer Mark Zuckerberg jetzt wohl endgültig aus der Fassung gebracht. Dem Vernehmen nach soll er nun das gesamte Management seines Konzerns angewiesen haben, zukünftig nur noch Android-Smartphones zu verwenden.
Die beiden Großkonzerne unterscheiden sich grundlegend in ihren Geschäftsmodellen. Facebook setzt vollständig auf die Vermarktung von zielgruppenorientierten Werbeplätzen. Und dabei ist das Unternehmen führend. Denn es gibt kaum einen anderen Akteur, der einen so tiefen Einblick in die privaten Interessen und das Leben seiner Nutzer hätte wie das Social Network mit seinen Milliarden von Nutzern.
Apple hingegen verdient sein Geld in erster Linie mit dem Verkauf seiner Hardware und einiger zugehöriger Services. Und dies nutzt der Konzern zunehmend, um die Tatsache, dass man dafür keine persönlichen Daten der Nutzer auswerten muss, zum Verkaufsargument zu machen. Und nur deshalb ist es Apple letztlich auch möglich, bereits in die Endgeräte eine so starke Security einzubauen, dass es quasi der Standard ist, selbst als Hersteller keinen Weg in die Systeme mehr zu haben.
Laut einer aktuellen Reportage der New York Times flippte der Facebook-Gründer angesichts dessen gepflegt aus. Er erwiderte, dass es auf ein ausgeprägtes Stockholm-Syndrom hinweise, wenn man annimmt, dass jene Unternehmen, die besonders viel Geld von einem Nutzer verlangen sich auch am besten um dessen Belange kümmern würden.
Dem Vernehmen nach soll die Wut Zuckerbergs auf Apple inzwischen so weit gegangen sein, dass er den Managern im Konzern aufgetragen habe, zukünftig statt iPhones doch bitte lieber Android-Geräte zu verwenden. Seitens des Unternehmens räumte man ein, dass es durchaus eine entsprechende Empfehlung gibt, die aber lediglich darauf zurückzuführen sei, dass Android die meistgenutzte Plattform weltweit sei. Auch andere Tech-Unternehmen im Silicon Valley bitten um die Nutzung von Android, damit die Entwickler, bei denen iPhones fast allgegenwärtig sind, nicht den Blick auf die Realitäten in andere Regionen verlieren.
Siehe auch: Cambridge Analytica - Facebook kassiert Höchststrafe in England
Apple hingegen verdient sein Geld in erster Linie mit dem Verkauf seiner Hardware und einiger zugehöriger Services. Und dies nutzt der Konzern zunehmend, um die Tatsache, dass man dafür keine persönlichen Daten der Nutzer auswerten muss, zum Verkaufsargument zu machen. Und nur deshalb ist es Apple letztlich auch möglich, bereits in die Endgeräte eine so starke Security einzubauen, dass es quasi der Standard ist, selbst als Hersteller keinen Weg in die Systeme mehr zu haben.
Cook stellt sich drüber
Angesichts der zuletzt intensiveren Auseinandersetzungen um den Schutz der Privatsphäre vertiefte sich entsprechend auch die Kluft zwischen den beiden Unternehmen. Das führte kürzlich unter anderem dazu, dass Apple-Chef Tim Cook in einem Interview auf die Frage, wie er an Zuckerbergs Stelle mit dem Cambridge Analytica-Skandal umgegangen wäre, lediglich antwortete: "Ich wäre gar nicht in diese Situation gekommen."Laut einer aktuellen Reportage der New York Times flippte der Facebook-Gründer angesichts dessen gepflegt aus. Er erwiderte, dass es auf ein ausgeprägtes Stockholm-Syndrom hinweise, wenn man annimmt, dass jene Unternehmen, die besonders viel Geld von einem Nutzer verlangen sich auch am besten um dessen Belange kümmern würden.
Dem Vernehmen nach soll die Wut Zuckerbergs auf Apple inzwischen so weit gegangen sein, dass er den Managern im Konzern aufgetragen habe, zukünftig statt iPhones doch bitte lieber Android-Geräte zu verwenden. Seitens des Unternehmens räumte man ein, dass es durchaus eine entsprechende Empfehlung gibt, die aber lediglich darauf zurückzuführen sei, dass Android die meistgenutzte Plattform weltweit sei. Auch andere Tech-Unternehmen im Silicon Valley bitten um die Nutzung von Android, damit die Entwickler, bei denen iPhones fast allgegenwärtig sind, nicht den Blick auf die Realitäten in andere Regionen verlieren.
Siehe auch: Cambridge Analytica - Facebook kassiert Höchststrafe in England
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Christian Kahle
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