Mark Zuckerberg: Audio-Leaks werfen schiefes Licht auf Facebook
Facebook-Chef Mark Zuckerberg stellt sich regelmäßig den Fragen seiner Mitarbeiter, diese Treffen sind aber nicht öffentlich. Einer Seite wurde nun ein Mitschnitt des jüngsten Meetings zugespielt und was der 35-Jährige dort sagt, ist durchaus brisant.
Im vergangenen Juli gab es zwei solcher Facebook-internen Meetings und diese werden eigentlich streng unter Ausschluss der Öffentlichkeit durchgeführt. Verständlich: Facebook-CEO Mark Zuckerberg will dort, ohne sich ein Blatt vor den Mund nehmen zu müssen, sprechen können und macht das auch. The Verge hat aber einen zwei Stunden langen Mitschnitt zugespielt bekommen und dessen Auftauchen wird dem Chef des sozialen Netzwerks sicherlich alles andere als recht sein.
Zuckerberg drückt seine Sorge aus, was passieren könnte, sollte Warren die nächste Präsidentschaftswahl gewinnen. Das ist aus der Sicht des Facebook-Gründers wohl verständlich, Kritiker stellen hier aber offen die Frage, ob und wie objektiv eine der größten Informationsquellen unserer Zeit den Vorwahlkampf der Demokraten handhabt bzw. handhaben kann, wenn eine spezielle Kandidatin Facebook so ein Dorn im Auge ist.
Die Aussagen Zuckerbergs müssen auch aus Sicht des Cambridge Analytica-Skandals gesehen werden, denn schon die letzten Wahlen standen im Zeichen massiver Manipulation, die der Whistleblower Christopher Wylie an die Öffentlichkeit brachte.
Zuckerberg spricht im internen Meeting viel über andere und auch kontroverse Themen. So bezeichnete er Berichte über schlechte Arbeitsbedingungen bei Facebook-Moderatoren als "etwas überdramatisiert", betonte aber auch, dass es wichtig sei, dass Mitarbeiter psychologische Hilfe bekommen, wenn sie erforderlich ist.
Politikerin als "existenzielle Bedrohung"
Denn Zuckerberg schimpft dort ziemlich offen über Elisabeth Warren, Senatorin von der Demokratischen Partei. Denn Warren ist eine Fürsprecherin einer Aufspaltung von Facebook. Das bezeichnet Zuckerberg als "existenzielle Bedrohung", bei der man auf die "Matte gehen und kämpfen" müsse.Zuckerberg drückt seine Sorge aus, was passieren könnte, sollte Warren die nächste Präsidentschaftswahl gewinnen. Das ist aus der Sicht des Facebook-Gründers wohl verständlich, Kritiker stellen hier aber offen die Frage, ob und wie objektiv eine der größten Informationsquellen unserer Zeit den Vorwahlkampf der Demokraten handhabt bzw. handhaben kann, wenn eine spezielle Kandidatin Facebook so ein Dorn im Auge ist.
Die Aussagen Zuckerbergs müssen auch aus Sicht des Cambridge Analytica-Skandals gesehen werden, denn schon die letzten Wahlen standen im Zeichen massiver Manipulation, die der Whistleblower Christopher Wylie an die Öffentlichkeit brachte.
Zuckerberg spricht im internen Meeting viel über andere und auch kontroverse Themen. So bezeichnete er Berichte über schlechte Arbeitsbedingungen bei Facebook-Moderatoren als "etwas überdramatisiert", betonte aber auch, dass es wichtig sei, dass Mitarbeiter psychologische Hilfe bekommen, wenn sie erforderlich ist.
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
Metas Aktienkurs unter Mark
Videos mit Mark Zuckerberg
The Social Network im Preis-Check
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links zu diesem Thema
Neue Nachrichten
- FritzOS 8.50: Die zweite FritzBox erhält das riesige Update - Das ist neu
- Windows 11: Diese Neuerungen erwarten Nutzer zum Oktober-Patchday
- Knaller-Deal: AirPods Pro 3 + 40 GB Telekom-Tarif für effektiv 3 Euro
- Das 'Fire' ist aus: Neue Amazon-Alexa-Tablets mit Android & Play Store
- Trump Mobile gehackt und das zeigt, wie lächerlich wenig es sind
- Windows 11: Neues Vorschau-Update steht bereit - Das steckt alles drin
- AMD-Chefin Lisa Su: Gaming bleibt trotz KI Teil des Kerngeschäfts
Videos
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen