Windows 10 Update-Fail: Microsoft will sich 2019 auf Qualität konzentrieren

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Microsoft hat gerade erst mit der Auslieferung des einst für September geplanten Windows 10 Oktober 2018 Updates begonnen, das zwischenzeitlich wegen massiven Problemen zurückgenommen wurde. Jetzt kündigt der Softwarekonzern an, dass man sich ab sofort massiv auf eine Verbesserung der Qualität des Betriebssystems konzentrieren will. Das jetzt nach einer langen Pause wieder veröffentlichte Windows 10 Oktober 2018 Update (auch bekannt als Windows 10 Version 1809) ist nicht das erste Update, mit dem Microsoft in diesem Jahr Probleme hatte. Schon das Windows 10 April 2018 Update, Version 1803, hatte sich nach dem Auftreten von diversen Problemen verzögert und musste nach seiner Auslieferung wegen der Abstürze des Chrome-Browsers nachgebessert werden.

Peinliche, vermeidbare Fehler

Erst in der letzten Woche gab es dann einen weiteren Fehler - ein Entwickler des Unternehmens änderte etwas an den zur Lizenzprüfung verwendeten Servern, so dass zehntausende Installationen von Windows 10 Pro nicht mehr ordnungsgemäß aktiviert waren. Nun will man offenbar aus den Fehlern lernen und neben einer deutlichen Erweiterung der internen Testmaßnahmen auch auf mehr Transparenz setzen.


Wie der neue Windows-Team-Chef Michael Fortin jetzt in einem Blog-Eintrag erklärte, will man ab sofort noch mehr in die Qualität des Windows-Codes investieren. Man wolle alle zur Verfügung stehenden Werkzeuge nutzen, um "qualitätsbezogene Innovation" zu bieten, die sich über das Design, die Entwicklung, die Erprobung und Auslieferung des Produkts Windows erstreckt.

PR-Offensive, aber wenig konkrete Details zu Plänen für mehr Qualität

Unter anderem will Fortin zusammen mit anderen Mitarbeitern des Teams eine neue Serie von Blog-Posts veröffentlichen, in denen man sich auf verschiedene Aspekte des sogenannten "Testing" rund um Windows konzentriert. Themen sollen zum Beispiel die Zusammenarbeit mit den Hardware-Herstellern zur Erprobung neuer Systeme oder auch die internen Tests im Vorfeld der Veröffentlichung einer neuen Windows-Version sein.

Konkrete Details zu den geplanten Verbesserungen in Sachen Qualität blieb Fortin allerdings schuldig. Die Probleme mit der Qualität der jüngst veröffentlichten Windows-Versionen sind unterdessen durchaus hausgemacht, hatte Microsoft mit Windows 10 doch begonnen, einen Großteil der zuvor intern erledigten Fehlersuche auf die rund 15 Millionen Windows-Insider-Tester umzulegen.

So hatte man im Rahmen der in mehreren Stufen erfolgten Entlassungen von tausenden Mitarbeitern auch die Zahl der Test-Ingenieure (Software Testing Engineer, STE) erheblich reduziert. Diese hatten zuvor eigentlich nur eine Aufgabe: Die Qualitätssicherung rund um Windows und Microsofts andere Software-Produkte.

Stattdessen erfolgte die Qualitätssicherung nun durch die Entwickler der verschiedenen Features und Funktionen selbst, während zusätzlich die über das Windows Insider-Programm gesammelten Daten über mögliche Fehler und die Rückmeldungen der externen Tester helfen sollten, insgesamt für ein gutes Produkt zu sorgen.

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