Media Markt & Saturn: Die Geschäfte laufen derzeit ziemlich schlecht
Dem neuen Holding-Unternehmen Ceconomy geht es aktuell nicht besonders gut. Die Firma, unter deren Dach die großen Elektronikhändler Media Markt und Saturn angesiedelt sind, hat nun schon mehrfach erklären müssen, dass die Geschäfte noch schlechter laufen, als bei der jeweils letzten Gelegenheit prognostiziert wurde.
Wenn man die Währungseffekte herausrechnet, wird der Umsatz im laufenden Geschäftsjahr wohl weitgehend stagnieren - maximal rechnet man mit einem leichten Plus um 0,2 Prozent. Das liege daran, dass die Verkäufe in den Märkten schlechter ausgefallen seien, als man bisher erwartete. Die Mitteilung stieß den Anlegern vor allem auch etwas übel auf, weil vor einiger Zeit noch der Eindruck erweckt wurde, als würde alles ganz ordentlich laufen.
Nun stellte sich allerdings heraus, dass die Verbraucher über den Sommer hinweg beispielsweise wesentlich weniger Fernseher kauften, als man hoffte. Und auch bei anderen Elektronik-Produkten lief der Absatz in den Märkten nicht besonders gut. Zumindest entschied man sich jetzt, nicht erst auf den geplanten Termin für die Bilanzveröffentlichung am 25. Oktober zu warten, sondern die Anleger früher zu informieren.
Die Mitteilung sorgte dafür, dass der Aktienkurs von Ceconomy erst einmal in den Sturzflug überging. Und auch auf den Wert der Anteilsscheine von Freenet wirkte sich die Sache nicht gerade gut aus. Das Telekommunikationsunternehmen war erst kürzlich in die Holding eingestiegen. Der Anflug von Pessimismus bei den Anlegern dürfte zusätzlich durch die Tatsache gestützt werden, dass durch die gerade bekannt gegebene Fusion von Notebooksbilliger.de und der Filialkette Medimax ein ernst zu nehmender Konkurrent hinzukommt.
Siehe auch: Ceconomy - Media Markt und Saturn sind jetzt weg von Metro
Nun stellte sich allerdings heraus, dass die Verbraucher über den Sommer hinweg beispielsweise wesentlich weniger Fernseher kauften, als man hoffte. Und auch bei anderen Elektronik-Produkten lief der Absatz in den Märkten nicht besonders gut. Zumindest entschied man sich jetzt, nicht erst auf den geplanten Termin für die Bilanzveröffentlichung am 25. Oktober zu warten, sondern die Anleger früher zu informieren.
Gewinn sinkt deutlich
Der Inhalt hatte es dann aber eben in sich. Auf Grundlage der genannten Fakten geht Ceconomy nun weiter davon aus, dass unter dem Strich ein operativer Gewinn von 400 Millionen Euro erreicht wird - nach 494 Millionen Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das ist dann doch ein wesentlich stärkerer Verlust als der leichte Rückgang auf 460 Millionen bis 490 Millionen Euro, von dem das Management noch im September sprach.Die Mitteilung sorgte dafür, dass der Aktienkurs von Ceconomy erst einmal in den Sturzflug überging. Und auch auf den Wert der Anteilsscheine von Freenet wirkte sich die Sache nicht gerade gut aus. Das Telekommunikationsunternehmen war erst kürzlich in die Holding eingestiegen. Der Anflug von Pessimismus bei den Anlegern dürfte zusätzlich durch die Tatsache gestützt werden, dass durch die gerade bekannt gegebene Fusion von Notebooksbilliger.de und der Filialkette Medimax ein ernst zu nehmender Konkurrent hinzukommt.
Siehe auch: Ceconomy - Media Markt und Saturn sind jetzt weg von Metro
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
Beiträge aus dem Forum
Ceconomy Aktienkurs
Beliebt im Preisvergleich
- CPUs:
Videos zum Thema Handel
- Navee UT5 Max: Starker E-Scooter für bergige Straßen im Test
- Playstation 5: Kaum zu haben - aber mit kleinen Tricks geht es doch
- Entdeckungstour: Überraschende Vielfalt im ersten Xiaomi-Store
- Super Bowl 2019: Hyundai strebt himmlische Kundenfreundlichkeit an
- eBays Kleinanzeigen bekommen von Facebook eine harte Konkurrenz
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Ausgesperrt: WhatsApp zwingt Nutzer jetzt zu Android- und iOS-Updates
- Whisky im Weltraum: Satellit soll Destillation im All testen
- ASD für GPUs von Nvidia & Co: Microsoft verkürzt Spielstart um 95%
- Großeinkauf: China hortet hunderte ASML-Chipmaschinen
- Amazon: AMD Ryzen 9850X3D gekauft, alte Intel-CPU erhalten - zweimal
- Tineco-Rabatt bei Amazon: Top-Deals für Bodenpflege am Prime Day
- Microsoft und Meta reduzieren interne Nutzung von Anthropic-KI
Videos
Beliebte Downloads
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
Darktable die freie Software zur Aufbereitung
d-hubs - Heute 00:05 Uhr -
LibreOffice News: V 26.8.1 freigegeben
rawjpeg - Gestern 13:30 Uhr -
WPP-kompatible Etikettendrucker
rawjpeg - Gestern 13:28 Uhr -
Wie alt sollte ein MacBook höchstens sein?
riq - Gestern 09:47 Uhr -
removed-paywall-Links erlaubt?
rawjpeg - Vorgestern 22:39 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen